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27.3.-2.4.25:
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Kinos erstellen Wochenprogramme! Weitere Vorstellungszeiten für die einzelnen Filme stehen nicht fest. Wir veröffentlichen das nächste Wochenprogramm (Donnerstag bis Mittwoch) in der Regel sonntags oder montags.








Der Brutalist

Nur für drei Vorstellungen:
Sonntage 30.3.25 | 6.4.25 | 13.4.25 je 18h00.

1947 emigriert der ungarisch-jüdische Architekt László Toth, der einst am Dessauer Bauhaus ausgebildet wurde und die Shoah überlebt hat, in die USA. Auf dem Fundament von Schmerz und Verlust findet er in der kalten und wuchtigen Kraft des Brutalismus den künstlerischen Ausdruck für seine zerrissene Seele. Auf sich allein gestellt, versucht er sich in seiner neuen Heimat zu behaupten. Als der wohlhabende und prominente Industrielle Harrison Lee Van Buren Lászlós Talent als Baumeister erkennt, beauftragt er ihn mit einem Mammutprojekt. Regisseur Brady Corbet zeigt in seinem tiefgründigen Epos, wie Architektur zur Metapher für menschliche Stärke und Zerbrechlichkeit wird. Ein Filmepos um einen Mann, der dem europäischen Faschismus entkommen ist, in den USA aber auf einen Herrenmenschen großkapitalistischer Prägung trifft. Mit packenden Figuren und suggestiven Raumfantasien werden Seelenlandschaften einer Moderne entworfen, die energisch der Zukunft entgegenstrebt, während sich das Vergangene gleichzeitig als hartnäckiger Subtext in sie einschreibt. (filmdienst). 215 min. incl. 15 min. Pause.

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Die Kinder aus Korntal

Filmabend und Gespräch:
Dienstag 15. April 25 19h30.

|TRAILER|
Mit Prof. Dr. Julia Gebrande, Professorin für Soziale Arbeit an der Hochschule Esslingen und Vorsitzende der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs des Bundes.
Im Gespräch mit: Martina Poferl und Angelika Bandle, Betroffene aus Korntal und Protagonistinnen des Films. Klaus Andersen, ehemaliger weltlicher Vorsteher der Brüdergemeinde Korntal und ebenfalls Protagonist im Film.
Weiterführende Infos:
Hochschule Esslingen.
Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs.
Geschichten von Menschen, die in ihrer Kindheit oder Jugend sexuelle Gewalt erfahren haben.

Korntal, eine beschauliche Kleinstadt in Baden-Württemberg, wird zum Schauplatz einer der größten Missbrauchsskandale der Evangelischen Kirche in Deutschland. Ab den 1950er Jahren wurden in den dortigen Heimen der pietistischen Brüdergemeinde Hunderte Kinder missbraucht, sie mussten Zwangsarbeit, körperliche Züchtigung und sexualisierte Gewalt über sich ergehen lassen. 2013 wird der Skandal öffentlich. Die 9.000-Seelen-Gemeinde reagiert zunächst mit Zweifel und Ablehnung auf die Vorwürfe: Viele können oder wollen sich so etwas in ihrem christlichen Korntal nicht vorstellen. Doch der Druck auf die Brüdergemeinde, die bis heute die Kinderheime leitet, wächst. Ein Aufarbeitungsprozess wird eingeleitet, aber Vorgehensweise und Entschädigungssummen sind umstritten. Viele Betroffene bezeichnen den Aufarbeitungsprozess als Missbrauch nach dem Missbrauch. Sie kämpfen weiter um Gehör, Anerkennung, Respekt und Würde. Die Regisseurin Julia Charakter gibt sechs Betroffenen Raum, ihre Geschichten zu erzählen und zu sagen, was der Aufklärungsbericht ihrer Meinung nach verschweigt. Das Schweigen in Korntal mag gebrochen sein, das Thema bleibt hochaktuell.

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