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Der neue grosse Saal sagt hallo!Kinoansicht. S-Bahn Obertürkheim: 200m geradeaus und gleich links sehen Sie mich! Alter Saal.

HERZLICH WILLKOMMEN IN UNSEREM NEU GESTALTETEN GROSSEN KINOSAAL!
WUNDERSCHÖN NOSTALGISCH. UNBESCHREIBLICH ALTMODISCH.

DAS THEATER FÜR FILM MIT DEM UNWIDERSTEHLICHEN CHARME.
KINO WIE GESTERN IM HEUTE. LASSEN SIE SICH ÜBERRASCHEN.
Mit Filmschätzen aus den Ecken und Nischen der Filmkunstwelt, Kinder- und Jugendprogrammen.
Lehnen Sie sich entspannt zurück in besonderem Ambiente und geniessen Sie den Film Ihrer Wahl.
Und wem ein kleiner Snack nicht reicht, der kann vor oder nach dem Film auch grösser tafeln.
Unsere Gastro "dr Schbruchbeidl" im Haus hat für Sie geöffnet. Sonntag Ruhetag.
Unser Filmprogramm von Montag, 27.4. bis Mittwoch, 6.5.2015.
Weitergehende Spieltage der einzelnen Filme stehen noch nicht fest. Aktualisierung des Programms jeden Montag nachmittag bis zum Mittwoch der Folgewoche.
Wir erstellen unser Filmprogramm wöchentlich! Filme laufen bei uns, aufgrund der Fülle an Filmen, die für uns interessant sind und bei nur zwei Kinosälen,
nicht täglich(!)
innerhalb der Kinowoche (Donnerstag bis Mittwoch), sondern wir zeigen diese über Wochen hinweg immer wieder tageweise.
Wie lange Ihr Wunschfilm noch bei uns im Programm sein wird?  Bei den unten folgenden Kurzcharakterisierungen der einzelnen Filmtitel machen wir jeweils in weiss
hinterlegter Schrift
eine vorsichtige Einschätzung, wie lange wir den jeweiligen Film noch zeigen werden. Alle diesbezüglichen Angaben sind ohne Gewähr.

WELCHER FILM IN KINOTHEK 1 ...   Beginn    DATUM   WELCHER FILM IN KINOTHEK 2 ... Beginn
DER GROSSE TRIP - WILD 20.30 Mo 27.4. MADAME MALLORY und der Duft von Curry 20.30
IDA
HEUTE BIN ICH SAMBA
18.45
20.30
Di 28.4. YALOMS ANLEITUNG ZUM GLÜCKLICHSEIN
GABRIELLE - (K)eine ganz normale Liebe
18.45
20.30
MONSIEUR CLAUDE und seine Töchter
IDA
HEUTE BIN ICH SAMBA
16.45
18.45
20.30
Mi 29.4. FRAU MÜLLER MUSS WEG!
YALOMS ANLEITUNG ZUM GLÜCKLICHSEIN
GABRIELLE - (K)eine ganz normale Liebe
16.45
18.45
20.30
FRAU MÜLLER MUSS WEG! 20.15 Do 30.4. DER GROSSE TRIP - WILD 20.15
DAS SALZ DER ERDE
HONIG IM KOPF
FRAU MÜLLER MUSS WEG!
14.30
17.15
20.15
Fr 1.5. MONSIEUR CLAUDE und seine Töchter *
DIE ENTDECKUNG DER UNENDLICHKEIT
DER GROSSE TRIP - WILD
14.30
17.15
20.15
HOME - EIN SMEKTAKULÄRER TRIP
MADAME MALLORY und der Duft von Curry *
STILL ALICE - MEIN LEBEN OHNE GESTERN
15.00
17.15
20.15
Sa 2.5. ASTERIX IM LAND DER GÖTTER
GABRIELLE - (K)eine ganz normale Liebe
BIRDMAN ...
Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit
15.00
17.15

20.15
IDA
HOME - EIN SMEKTAKULÄRER TRIP

HONIG IM KOPF
STILL ALICE - MEIN LEBEN OHNE GESTERN
13.00
15.00
17.15
20.15
So 3.5. Anfang 80 - Für junge Liebe ist es nie zu spät
ASTERIX IM LAND DER GÖTTER *
DIE ENTDECKUNG DER UNENDLICHKEIT
BIRDMAN ...
Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit
13.00
15.00
17.15

20.15
STILL ALICE - MEIN LEBEN OHNE GESTERN 20.15 Mo 4.5. BIRDMAN ...
Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit
20.15
HEUTE BIN ICH SAMBA 20.30 Di 5.5. Anfang 80 - Für junge Liebe ist es nie zu spät 20.30
IDA
HEUTE BIN ICH SAMBA
18.45
20.30
Mi 6.5. YALOMS ANLEITUNG ZUM GLÜCKLICHSEIN
Anfang 80 - Für junge Liebe ist es nie zu spät
18.45
20.30
* VORAUSSICHTLICH LETZTE VORSTELLUNG.     ** LETZTE VORSTELLUNG.


STILL ALICE - MEIN LEBEN OHNE GESTERN – 101 min. – Ab 6 J.
Das Drama basiert auf dem gleichnamigen Roman der US-amerikanischen Neurowissenschaftlerin Lisa Genova. Die Geschichte, in weiten Teilen so wohlgeordnet und vorhersehbar wie unausweichlich, wird eindrucksvoll getragen vom Spiel von Julianne Moore. Wie ihre Alice langsam die Kontrolle einbüßt, wie aus einer betonfest im Leben stehenden Frau nach und nach ein überfordertes, zerbrechliches Wesen wird, das ist auf sehenswerte Weise beklemmend. Die Kamera klebt an Moore, begleitet sie in unaufgeregt langen Einstellungen, gibt zuweilen gar das übliche Wechselspiel aus Schuss und Gegenschuss beim Dialog auf, um ganz bei ihr zu bleiben. Wie sie sich gegen den geistigen Verfall ihrer Krankheit stemmt und versucht, ein Stück Normalität zu bewahren, das wird zu einer herzzerreißenden Performance, die gerade mangels falscher Sentimentalität besonders schmerzt. Der Abschied von der eigenen Identität ist ein leiser Prozess, den die Kranke auf Video bannt, und sich gleichzeitig Anweisungen gibt, was zu tun ist, wenn sie die Krankheit nicht mehr ertragen kann. Die anrührenden Szenen sind sparsam verteilt, das Gespräch zwischen Panik und Scham mit dem Arzt, die bewegende Rede von Alice auf einem Alzheimer-Kongress, die Begegnung mit der jüngsten Tochter, mit der sie trotz schwierigem Verhältnis eine große Nähe verbindet (überzeugend und weit weg vom "Twilight"-Schema: Kristen Stewart). Natürlich geht es um Krankheit, Trauer und Verlust, aber nicht nur. Es geht auch darum, wie Familie und Umwelt mit der komplizierten Situation umgehen, Verständnis oder Unverständnis zeigen. Trotz konventioneller Inszenierung zählt der oscargekrönte Film zu den Dramen der Premiumklasse, die in der richtigen Dosierung von Tragödie und leichtem Humor tiefe Spuren hinterlassen.
Weitere Vorstellungen folgen.

BIRDMAN oder Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit - 120 min. - Ab 12 J.
Zwischen Tragödie, Künstlerdrama, beißender Satire und schwarzer Komödie pendelt der neue Film des mexikanischen Filmemachers Alejandro González Iñárritu. Sein "Birdman" ist auch Milieustudie des Theaters und Films und (über)zeichnet das psychologische Profil eines Künstlers. Er heißt Riggan Thomson und war ehemals als "Birdman" im Kino erfolgreich. Batman-Darsteller Michael Keaton spielt ihn. Das ist nur einer der zahlreichen Bezüge zwischen Fiktion und Realität, von denen der Film lebt und die er virtuos verwebt. Riggan bereitet die Premiere einer Raymond-Carver-Adaption am Broadway vor, mit der er als Künstler reüssieren und etwas von Wert schaffen will, und mit der er sich vor allem eine Wiederbelebung seiner dahin siechenden Karriere erhofft. Etliche Hindernisse stellen sich ihm in den Weg: Die Kosten - er will sein Haus pfänden - gehören noch zu den kleinsten. Der neue Hauptdarsteller (Edward Norton) hat ein größeres Ego als Riggan selbst und nimmt es mit dem Method Acting all zu ernst, die Ex-Frau (Amy Ryan) und Geliebte (Andrea Riseborough), eine seiner Darstellerinnen, nerven. Seine von ihm für seine Karriere vernachlässigte Tochter kämpft mit ihrer Drogensucht und lebt im Web, eine Kritikerin will ihn zerstören. Zu allem Überfluss sitzt ihm sein Birdman-alter-ego im Nacken und wiegelt ihn mit radikalen Ratschlägen auf. Faszinierend und unglaublich elegant inszeniert sind die nahtlosen Übergänge, von der Probe zur Aufführung, von der Fiktion des Stücks zur Realität der Spielenden, die auch nur eine Realität in Anführungsstrichen ist, macht sich doch jede/r etwas vor. Kameramann Emmanuel Lubezki gelingen nicht nur hier auf der Bühne, in den Gängen, Umkleideräumen des Theaters fließende Kamerafahrten und starke Bilder, sondern auch vom Neon-beleuchteten belebten New York. Eine genaue Grenze zwischen Fiktion und Nicht-Fiktion lässt sich nicht immer ziehen, was wohl auch dem Wunsch des Regisseurs entspricht. Es war klar, dass es vom Macher von "Amores Perros" und "Babel" keine simple Komödie geben würde, "Birdman" ist ein schräger Vogel. Ausgezeichnet mit zwei Golden Globes und vier Oscars 2015.
Weitere Vorstellungen folgen.

YALOMS ANLEITUNG ZUM GLÜCKLICHSEIN - 77 min. - Ab 6 J.
Wie lebe ich ein glückliches und erfülltes Leben? Wie führe ich eine harmonische Beziehung? Wie kann ich alte Verhaltensmuster durchbrechen und mein eigenes Selbst finden? Der 82-jährige Psychiater und Bestsellerautor Irvin D. Yalom ist der wohl bedeutendste Vertreter der existentiellen Psychotherapie. Sabine Gisiger strukturiert ihr Portrait weitgehend chronologisch über dessen Biographie, die er ganz im Zeichen der Selbsterkenntnis zur Analyse heranzieht. Zur wegweisenden Erfahrung für Yaloms Arbeit wird die eigene dreijährige Teilnahme an psychoanalytischen Sitzungen, die er für sich als effektlos bezeichnet. Sein Fazit: Reines Zuhören und eine anschließende Deutung durch den Therapeuten erzielen keine Erfolge, entscheidend ist zusätzlich eine tiefere menschliche Zuwendung. Er beginnt mit der Einbeziehung philosophischer Aspekte und kommt zu der Erkenntnis, dass existentielle Themen und damit verbundene Probleme für alle Menschen universell gelten - jede/r ist ihnen ausgesetzt – auch der Therapierende. In Folge dessen wird die Unterscheidung zwischen gesund und krank hinfällig. Yalom proklamiert innerhalb therapeutischer Gespräche einen Dialog auf Augenhöhe und empfiehlt allgemein und fortlaufend eine therapeutisch betreute Selbsterkundung für ein zufriedeneres Leben. Irritierend ist der Filmtitel: Die plakative Formulierung passt nicht zu dem, was der Film vermittelt. Hier geht es nicht um aufbereitete Hilfestellung für Glücksucher, sondern Einblicke in Leben und Wirken des Protagonisten.  Die Doku weckt jedenfalls die Leidenschaft, sich und andere besser zu verstehen und inspiriert den Zuschauer dazu, nie die Neugier auf sich selbst zu verlieren, denn dazu ist es nie zu spät!
 Weitere Vorstellungen folgen.

FRAU MÜLLER MUSS WEG! – 89 min. – Ab 6 J.
Der deutsche Schulalltag als Komödie. Frau Müller ist die Klassenlehrerin einer Übergangsklasse. Gymnasium, Real- oder Hauptschule: die weitere Schullaufbahn stellt die Weichen für den Erfolg im Leben. Kein Wunder, dass die Eltern höchst besorgt sind, erst recht nachdem die Noten der Kinder im Keller sind. Für die Eltern liegt das Problem klar auf der Hand: Frau Müller ist schuld am Versagen der Kinder. Ein Elterngespräch wird ausgewählt, um der ungeliebten Pädagogin die harte Wahrheit kurz und schmerzlos beizubringen. Basierend auf dem gleichnamigen Theaterstück von Lutz Hübner verhandelt der Film unzählige Themen, vom Bildungssystem über Vorurteile zwischen Ost und West, vom Übertragungsdruck der Eltern auf die Kinder bis hin zur Verlogenheit des Bildungsbürgertums. All diese Themen greift Sönke Wortmann auf. Wir erleben die Energische, die keine Kompromisse eingeht, ergebnisorientiert, Elternsprecherin; ergänzt durch weitere Stereotypen wie die Verständnisvolle, der Einfühlsame, die Opferbereite und schließlich: die Lehrerin, lebensnah, energisch, selbstbewusst, aber doch empfindsam. In diesem Ensemble sind alle menschlichen Schwächen und Stärken vertreten und kommen unter Stress zum Ausbruch. Ein wahres Gemetzel inszeniert Wortmann dann, der den ach so besorgten Eltern die Maske vom Gesicht zieht und ihren wahren Charakter aufdeckt. Da geht es längst nicht mehr um das Wohl der Kinder, sondern eher um private Eitelkeiten, Vorteilsannahmen und Vorurteile, die im ungünstigen Fall auf die Kinder abfärben und ihr Verhalten im Unterricht mitbestimmen. Wortmann inszeniert dieses Kammerspiel als eloquente Komödie und zeichnet ein punktgenaues und ausgesprochen zeitgemäßes Gesellschaftsporträt, in dem sich jeder wieder finden kann. Besonders erfrischend ist, dass er die Diskussion ums deutsche Schulsystem einmal umdreht und nicht nur den Lehrern die Schuld gibt. Meisterhaft seziert er das zwiespältige Verhalten der Eltern, die hier das Beste für ihre Kinder forden, ihnen das zuhause aber schon lange nicht mehr gewähren. Eine "Komödie über einen Elternabend", die sich als erhellende,  beißende Satire entpuppt über den Druck an den Schulen, der heutzutage auf allen Beteiligten lastet. Weitere Vorstellungen folgen.

"Late Time Cinema" (Filmperlen, die wir eine ganze Zeit nach dem Filmstart aus Kapazitätsgründen erst jetzt zeigen):
IDA – 82 min. – Ab 6 J.
Polen 1962. Die 18jährige Novizin Anna (Agata Trzebuchowska) bereitet sich auf ihr Gelübde vor. Bevor sie dieses ablegen darf, stellt die Äbtissin die als Waise aufgewachsene Anna vor eine überraschende Aufgabe: Sie soll ihre letzte verbleibende Verwandte treffen. Das Aufeinandertreffen des behütet aufgewachsenen, religiösen Mädchens und der merkwürdig mondänen wie parteitreuen Richterin wird das Leben beider Frauen verändern. In eindrücklichen Schwarz-Weiss-Bildern, still und intensiv, erzählt Regisseur Pawel Pawlikowski von zwei Frauen, denen das Vergessen nicht gelingt. Seine filmische Annäherung an die bis heute mit Schweigen belegte Gemengelage aus Antisemitismus, Katholizismus und Kommunismus ist mit dem Oscar 2015 als Bester Fremdsprachiger Film ausgezeichnet worden, und er ist zu Recht der grosse Gewinner des Europäischen Filmpreises 2014.
 Weitere Vorstellungen folgen.

"Late Time Cinema" (Filmperlen, die wir eine ganze Zeit nach dem Filmstart aus Kapazitätsgründen erst jetzt zeigen):
GABRIELLE – (K)EINE GANZ NORMALE LIEBE – 103 min. – Ab 6 J.
Eine einfühlsame Love-Story über zwei Menschen mit Behinderung und ihren Kampf um das Recht auf Liebe und gesellschaftliche Akzeptanz. Die Frankokanadierin Louise Archembault zeichnet in ihrem Film mit großer Zurückhaltung und großer Zuneigung zu ihren Protagonisten deren Kampf gegen familiäre Widerstände und gesellschaftliche Vorurteile. Eine eigentlich simple Geschichte von zwei Außenseitern und ihrem Bedürfnis nach Autonomie und einem eigenen Leben. Über all dem liegt der Charme und das Charisma der Hauptdarstellerin Gabrielle Marion-Rivard mit WBS-Syndrom, die durch Authentizität, Lebensmut und Lebensfreude begeistert.
Weitere Vorstellungen folgen. Nur für kurze Zeit.

"Late Time Cinema" (Filmperlen, die wir eine ganze Zeit nach dem Filmstart aus Kapazitätsgründen erst jetzt zeigen):
ANFANG 80 – Für junge Liebe ist es nie zu spät – 91 min. – Ab 6 J.
Als sich die beiden Rentner Bruno und Rosa zum ersten Mal begegnen, verlieben sie sich sofort ineinander. Rosa hat Krebs und nicht mehr viel Zeit, Bruno hat sich mit einem eintönigen Alltag ohne Höhen und Tiefen abgefunden. Dennoch sagen sie Ja zueinander und ihrer Liebe. Sie brechen aus ihren gewohnten Strukturen aus: Bruno aus seiner Ehe und Rosa aus ihrer Pflegeeinrichtung, und sie erleben zusammen unvergessliche Momente, die jedes Wagnis wert sind. Humorvoll, erfrischend und herzergreifend. Ein lebensbejahender Film über Glück und Hoffnung im Alter, mit dem Sabine Hiebler und Gerhard Ertl in dieser österreichischen Produktion zeigen, dass das Leben bis zur letzten Minute von Liebe und Freude erfüllt sein kann. Ein Liebesfilm der etwas anderen Art und der beste Beweis, dass Liebe keine Altersgrenzen kennt und ein Neubeginn auch dann noch möglich ist, wenn man sich im letzten Lebensabschnitt befindet. Ein absolutes Highlight: die Hauptdarsteller Christine Ostermayer und Karl Merkatz.
Weitere Vorstellungen folgen. Nur für kurze Zeit.

DER GROSSE TRIP – WILD  – 116 min. – Ab 12 J.
Im Sommer 1995 entschließt sich Cheryl Strayed, den 2000 km langen Pacific Crest Trail von Kalifornien bis nach Oregon zu wandern. Trotz aller Widrigkeiten – Wetter, Hunger, geringe Wandererfahrung – hofft sie, dadurch etwas zu bewältigen: Die innere Blockade. Den Wunsch, einfach aufzugeben. Und eine schmerzvolle Vergangenheit, in der sie Fehler beging. Und zuviel verloren hat. Es ist eine wahre Geschichte, die der Regisseur Jean-Marc Vallée hier erzählt. Geschickt lässt das auf dem gleichnamigen Bestseller von Cheryl Strayed basierende Drehbuch von Nick Hornby Cheryl während ihres langen Weges immer wieder zurückgehen in ihrer Erinnerung. Ob Kindheitserlebnisse, Liebhaber, eine Ehe, die durch Fremdgehen in die Brüche ging, Freundschaften oder die Heroinabhängigkeit, all diese Erfahrungen bindet der Film organisch ein in die Rahmenerzählung des strapaziösen Wegs. So reflektiert der Film eine äußere, aber auch eine innere Reise, die den Zuschauer in jedem Moment und in jedem großartig eingefangenen Bild gefangen nimmt. Dies geschieht auch dank der grandiosen Darstellerleistung von Reese Witherspoon, die auch als Produzentin hinter dem Film steht und die Rolle der Cheryl mit all ihren körperlichen Herausforderungen annimmt und meistert. Stück für Stück wird Cheryls Geschichte offenbart, ihre Ängste, ihre Wünsche, die Trauer um ihre Mutter. Und am Ende der Reise erinnert sich der Zuschauer wieder an das Zitat von Emily Dickinson, das wie ein Leitmotiv über der Geschichte steht: "Wenn dein Mut sich dir verweigert, übertriff deinen Mut!" Ein kraftvoller, berührender und überwältigender Film über das Überwinden von Grenzen, und die Chance auf einen Neuanfang am Ende des Weges. Weitere Vorstellungen folgen.
Oscar 2015, Bester Hauptdarsteller Eddie Redmayne
DIE ENTDECKUNG DER UNENDLICHKEIT– 123 min. – Ab 6 J.
Cambridge, 1963. Auf einer Studentenparty lernen sich Jane Wilde und Stephen Hawking kennen und verlieben sich ineinander. Die schüchterne junge Frau, die an Gott und das Schicksal glaubt, ist fasziniert von dem jungen ehrgeizigen Mann, der sich mit seiner Erforschung des Universums und der Zeit daran macht, die Welt der Physik auf den Kopf zu stellen. Doch das Glück währt nicht lange. Denn eines Tages wird bei Stephen die degenerative Nervenkrankheit ALS diagnostiziert. Jane ermuntert ihn, seine Forschungen weiterzuführen. Und sie bleibt bei ihm. Denn sie weiß, dass ihre Liebe stark genug ist, um gemeinsam gegen das Schicksal zu kämpfen. Regisseur James Marsh hat ein bewegendes Drama über das Leben Stephen Hawkings geschaffen. Doch es sind nicht die überragenden Forschungserfolge des Genies, auf die er sich konzentriert. Basierend auf den Memoiren von Jane Hawking erzählt er von der schicksalhaften Zeit, in der sich Hawkings Leben für immer ändern sollte. Und in denen er seine große Liebe trifft, ohne die er nicht das Genie hätte werden können, als das ihn die Welt heute bewundert. Jane steht daher auch im Zentrum der Geschichte. Felicity Jones vereint in ihrem Spiel die sensible Zartheit einer schüchternen jungen Frau mit einer unbändigen und in sich ruhenden Stärke einer liebenden Ehefrau und Partnerin. Sie wirkt wie der Anker für Hawkings ruheloses Genie. Als Hawking selbst leistet Redmayne schier Unglaubliches. Die Art, wie er sich in dessen Körper, Krankheit und Wesen einfühlt, lässt vergessen, dass es sich hier um perfektes Schauspiel handelt, denn Redmayne "verkörpert" Hawking und lässt damit auch Einblicke in das Innere zu. Ein Film über eines der größten Genies unserer Zeit, und vor allem über eine starke und unumstößliche Liebe, die sich gegen das Schicksal stellt. Unendlich schön und inspirierend. Eine Geschichte über ein außergewöhnliches Paar, dessen Lebensweg Mut macht, in einem Film, der mit seinen perfekt komponierten Bildern eine hoffnungsvolle Botschaft übermittelt. Nur noch kurze Zeit.

HONIG IM KOPF - 139 min. - Ab 6 J.
Das Motiv der Reise zieht sich ebenso wie ein roter Faden durch das Filmschaffen von Til Schweiger wie das Zueinanderfinden verwandter Seelen. In "Knockin' on Heaven's Door" wurde zwei Todkranken der letzte Wunsch erfüllt, einmal das Meer zu sehen. "Barfuss" schickte einen verantwortungslosen Hallodri und eine Selbstmordkandidatin auf gemeinsame Reise. In "Schutzengel" musste ein ehemaliger SEK-Soldat ein Mädchen vor Killern retten. "Honig im Kopf" setzt die Tradition fort und verbindet die Roadmovie-Elemente mit den Impressionen unkonventioneller Familienkonstellationen, wie sie in "Keinohrhasen" oder den "Kokowääh"-Filmen im Mittelpunkt standen: Eine Elfjährige, gespielt von Schweigers Tochter Emma in ihrer dritten Filmhauptrolle, büchst mit ihrem an Alzheimer erkrankten Großvater, souverän verkörpert von Dieter Hallervorden, von Zuhause im Norden Deutschlands aus, um ihn mit nach Venedig zu nehmen, wo er einst die Liebe seines Lebens kennengelernt hatte. Til Schweigers Arbeit ist die eines Romantikers ebenso wie eines überzeugten Dickkopfs, der nicht einsieht, seine Filme auch nur einen Deut anders zu machen, als er es für richtig hält. Damit bietet er Reibungsflächen, in diesem Film mehr denn je, aber dafür liebt ihn sein Publikum auch, das ihn mit mehr als 20 Millionen verkauften Tickets für seine Filme zum erfolgreichsten deutschen Filmemacher gemacht hat. So wie die Figuren, die er in seinen Filmen spielt, in diesem Fall der erfolgreiche Geschäftsmann Niko, macht der Filmemacher Til Schweiger aus seinem Herzen keine Mördergrube, wenn er mit seiner Art auch anecken mag: So variiert er bekannte Motive zu einer sehr persönlichen, manchmal etwas undisziplinierten Komödie mit ernsten Untertönen, die unmittelbar auf Herz und Bauch zielt. Nicht jede Episode in diesem ausufernden Trip ist ein Volltreffer, aber es ist unmöglich, nicht berührt zu werden von diesem über zweistündigen Ritt, der doch nur eines will: dass die Menschen zusammenfinden und Schweigers ungebrochenes Vertrauen in die Macht der Liebe spiegelt. (kino.de). Weitere Vorstellungen folgen.

HEUTE BIN ICH SAMBA  – 119 min. – Ab 12 J.

Mit ihrer 2011 realisierten Komödie „Ziemlich beste Freunde“ haben die Franzosen Éric Toledano und Olivier Nakache grandiose Erfolge in zahlreichen Ländern feiern können. Ihr Nachfolgewerk „Heute bin ich Samba“ fällt komplexer und ernsthafter aus, ohne in Betroffenheitsrhetorik abzudriften, Themen wie Immigration und Integration werden ebenso gestreift und ausgelotet wie Identitätskrisen oder die Grenzen sozialen Engagements. Samba Cissé (Omar Sy) ist ein Bürgerkriegsflüchtling aus dem Senegal, der seit über zehn Jahren in Paris lebt. Und seitdem er in Frankreich lebt, tut er dies unter wechselnden Namen, denn er hat keine Papiere, die es ihm erlauben, zu arbeiten. Samba ist dabei eine ehrliche Haut. Er verhält sich anständig, würdevoll und erschleicht sich keine Genehmigungen. Trotzdem muss er, um sein Überleben zu sichern, bestimmte Tricks anwenden, vor allem ist er gezwungen, immer wieder neue Identitäten und falsche Namen anzunehmen. Durch die Begegnung mit der ehrenamtlichen Sozialarbeiterin Alice (Charlotte Gainsbourg) nimmt sein Leben eine neue Wendung. Fernab von Klischees schafft es der Film, den Zuschauer in den Bann seiner komplexen Geschichte zu ziehen, stets in der Balance zwischen ernsthafter, ungeschönter Lebenswirklichkeit von Flüchtlingen und den allgemeinen universellen menschlichen Lebensgefühlen, Widrigkeiten und Befindlichkeiten, die dem Leben Kraft und Würze geben. Ein warmherziger Film mit hoffnungsvoller Botschaft, der berührt und nachdenklich macht und zur richtigen Zeit kommt. Weitere Vorstellungen folgen.
DAS SALZ DER ERDE - 110 min. - Ab 12 J.
Das Werk des weltberühmten brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado ist geprägt von Empathie. Wie kein anderer legt er Zeugnis ab vom menschlichen Leid. Seine rauen Schwarz-Weiß-Bilder von den Krisengebieten der Erde gingen um die Welt. Die Filmemacher Wim Wenders und sein Koregisseur Juliano Ribeiro Salgado fahren die filmischen Mittel klug auf ein Minimum zurück und stellen das beeindruckende Lebenswerk des Meisters der Sozialfotografie in den Mittelpunkt. Eine Hommage, für die die Filmemacher in Cannes mit minutenlangen Ovationen gefeiert wurden. Sie lassen die Fotos für sich sprechen, die mehr erzählen als tausend Worte, und den Fotografen zum Zuschauer: Aus einem "dark room" heraus mit Hilfe eines halbdurchlässigen Spiegels gefilmt, wird in das Gesicht des Künstlers überblendet, spricht Salgado aus seinen Bildern heraus in die Kamera. Ein intensives, intimes Erleben. Als Glücksfall erweist sich dabei das rhetorische Talent des 70jährigen Brasilianers, der so unterhaltsam wie nachdenklich und kurzweilig seine Werke kommentiert, mit denen er der Menschheit seit über dreißig Jahren einen Spiegel ihrer Abgründe vorhält. Juliano Ribeiro Salgado begleitete den Vater bei seinen letzten Reisen, die Vater-Sohn-Beziehung verleiht der Doku eine weitere Dimension. Die Fotos der Reisen ins Herz der Finsternis wählten Wenders und Salgado gemeinsam aus. Salgados fotojournalistische Arbeit ist geprägt von Mitgefühl und Humanismus. Er lebte mit den Menschen, die er fotografierte, ließ ihnen ihre Würde und gab ihnen eine Stimme, drei Jahrzehnte lang, bis er selbst seine Belastungsgrenze überschritten hatte. Nach einer Pause erfand sich der Mann, der nie die Kamera aus der Hand legt, neu, fotografierte Pflanzen und Tiere, entdeckte bedrohte, vergessene Landschaften. Nachdem er lange Chronist des Elends war, richtete Salgado jetzt den Blick auf die Schönheiten und Wunder der Erde, begann sein Tribute to the Earth-Projekt "Genesis". Und gründete, gemeinsam mit seiner Frau Lélia, das ökologische Instituto Terra auf der brasilianischen Ranch der Familie, wo der durch Abholzung zerstörte Regenwald nach und nach wieder aufgeforstet wird. Salgado bei den Prozessen, die seine Arbeit ausmachen, zuzuschauen, seinen Überzeugungen zuzuhören, teils unterlegt mit Ethno-Rhythmen, die gut zu den Bildern passen, die Kraft zu spüren, die sie ihn gekostet haben, das gehörte zu den intensivsten Kino-Erfahrungen, die 2014 in Cannes zu machen waren.
Weitere Vorstellungen folgen.
MADAME MALLORY UND DER DUFT VON CURRY - 122 min. - Ab 6 J.
Eine aus der Heimat ausgewanderte indische Familie verschlägt es in ein verschlafenes französisches Dörfchen, in dem jedes Frankreich-Klischee quicklebendig ist und von seinen stolzen Einwohnern Tag für Tag aufs Neue zelebriert wird. Hier setzt sich Papa in den Kopf, ein indisches Restaurant auf der gegenüberliegenden Straßenseite eines piekfeinen, mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten Edelrestaurants zu eröffnen. Die Restaurant-Chefin Madame Mallory (Helen Mirren) ist außer sich über das indische Restaurant Maison Mumbai  auf der anderen Straßenseite. Jetzt heißt es: Haute Cuisine gegen orientalische Gewürzvielfalt. Tandoori Huhn in Saint-Antonin-Noble-Val? Nicht mit Madame Mallory. Ein Kleinkrieg zwischen Gourmetrestaurant und Maison Mumbai beginnt. - Wohlfühlkino ist eine Disziplin, die wenige so gut beherrschen wie Altmeister Lasse Hallström und die er selten meisterlicher bedient hat als in "Chocolat" im Jahr 2000, der mit etwas mehr als drei Millionen Besuchern immer noch der erfolgreichste Film des schwedischen Regisseurs in den deutschen Kinos ist. Wie Hallström ländliche französische Lebensart wie aus dem Bilderbuch sorgfältig vermengte mit der Magie betörend angerührter Köstlichkeiten, das traf einen Nerv beim damaligen Publikum. Beinahe die identische Mixtur serviert der Schwede in seiner Verfilmung des Bestsellers von Richard C. Morais, für die er die Rückendeckung von Steven Spielberg und Oprah Winfrey erhielt. Erneut plädiert der schwedische Regisseur Lasse Hallström auf unterhaltsame Weise für Toleranz, Lebensfreude und Menschenwürde. Gleichzeitig ist sein Feel-Good-Movie nach dem Bestseller „The Hundred-Foot Journey“ von Richard Morais ein inspirierendes Fest für alle Sinne. Sein Clash-of-Cultures sprüht nur so vor kulinarischem Genuss, der selbst Vorurteile besiegt. Der Kochkrieg zwischen den beiden Parteien steht im Mittelpunkt dieses wunderschönen kulinarischen Kinostücks. Dass Koch Hassan von Madame Mallorys Chefköchin Marguerite noch Tipps aus der französischen "Haute Cousine" bekommt und sich prompt in sie auch verliebt, verschärft das köstliche Durcheinander der Kulturen und Küchen. Ein mit leichter Hand inszeniertes Integrationsstück mit kulinarischen Kochwettkämpfen und romantischen Verwicklungen. Oscar-Preisträgerin Helen Mirren glänzt in dieser charmanten Liebeserklärung an den unverfälschten Geschmack und beweist erneut, dass sie nicht umsonst als eine der größten Schauspielerinnen Hollywoods gilt.
Voraussichtlich letzte Vorstellung.
MONSIEUR CLAUDE UND SEINE TÖCHTER – 97 min. – Ab 6 J.
Das Ehepaar Claude und Marie Verneuil lebt zufrieden in der Provinz und ist stolz auf seine vier Töchter. Die lieben und verheiraten sich allerdings mit Vorliebe schräg durch die Kulturen, zum Leidwesen des arg gebeutelten Papas. Der hat es gern gemütlich und vor allem traditionell. Auch Mama, streng katholisch, kann nicht verstehen, woher die Töchter diesen wilden Drang nur haben. Nachdem sie einen Muslim, einen Juden und einen Chinesen nach Hause gebracht haben und die Familienfeste immer mehr einem Basar gleichen, freuen sie sich über die Ankündigung der Jüngsten, einen Franzosen zu heiraten. Schwiegersohn Nummer Vier ist der schwarze Charles, und jetzt reißt der Geduldsfaden! Fest steht: Diese Hochzeit muss verhindert werden, mit allen Mitteln! Der Nummer-Eins-Hit in den französischen Kinos begeistert mit pointiertem Witz, Charme und saftigen Provokationen. Vier Hochzeiten und viele Kulturschocks: Der Nummer-1-Hit in den französischen Kinos mit über sechs Millionen Zuschauern begeistert mit radikalem Witz.
Voraussichtlich letzte Vorstellung.
ASTERIX IM LAND DER GÖTTER – 86 min. – Ab 6 J.
Die Regisseure Alexandre Astier und Louis Clichy wagen nach den nicht besonders ruhmreichen Realverfilmungen der letzten Jahre einen Neuanfang, wieder als Trickfilm! -  „Ganz Gallien ist von den Römern besetzt. Ganz Gallien? …“ Diese bereits ins Popkulturgedächtnis übergegangenen Zeilen „muss“ man aber nicht kennen, denn der Film ist so angelegt, dass man ihn auch „ohne Vorkenntnisse“ der Comics problemlos versteht. Um den Widerstand der unbeugsamen Gallier zu brechen, hat Caesar beschlossen, in der Nähe ihres Dorfs eine Wohnanlage für luxusverwöhnte Römer zu errichten. Da die tagsüber gerodeten Bäume durch ein Wundermittel des Druiden Miraculix über Nacht wieder nachwachsen, geraten die Bauarbeiten schnell ins Stocken. Weniger erfolgreich endet der Versuch, die Sklaven mithilfe des galli­schen Zaubertranks zum Aufstand gegen die Römer zu bewegen… Astier und Clichy halten sich zunächst eng an die Vorlage, die 1974 unter dem Titel "Die Trabantenstadt" auf Deutsch erschienen ist, nehmen sich gegen Ende aber immer mehr Freiheiten. Hier gerät die Handlung auch ein wenig außer Kontrolle. Doch auf die streitlustigen Gallier und die vorlauten Legionäre ist Verlass: Es werden nach Herzenslust verängstigte Wildschweine gejagt, Zaubertrank getrunken (bis auf Obelix) und natürlich jede Menge Römer verkloppt. Der Wortwitz sorgt dafür, dass man sich dieser Symbiose aus nostalgischem Flair und moderner Animation auf Dauer nicht entziehen kann. Nur noch kurze Zeit.
HOME - Ein smektakulärer Trip – 91 min. – Ab 6 J.
An Animationsfilmen mangelt es nicht. Und auch die Abenteuer des kleinen außerirdischen Oh, einem Boov, der mit seinem ständig vor den bösen Gorks fliehenden Volk auf der Erde gelandet ist, zählt zu dieser Gattung. Die Boovs sind klein, nasenlos, mit großen Zähnen und hornähnlichen Ohren ausgestattet. Das besondere Merkmal dieser Dauerflüchtlinge besteht in dem Talent, je nach Gefühl ihre Farben zu wechseln. Wenn ein Boov lügt, und Oh neigt dazu, dann laufen die ansonsten eher gelbstichigen Weltraumbewohner grün an. Die Boovs haben erfolgreich Planet Erde übernommen und alle Menschen nach Australien verbannt. Nur das Mädchen Tip ist der Umsiedlung entgangen. Sie wurde von ihrer Mutter getrennt und macht sich nun zusammen mit ihrer dicken Katze "Schwein" auf die Suche nach der Mutter. Die beiden werden zu einer Notgemeinschaft und brechen auf zu einem globalen Abenteuer, das sie über Paris bis nach Australien führt. Mit sichtlichem Spaß erzählen die Macher dieses Familienfilms von dem ungleichen Paar, das in einem unter anderem durch Seifenblasenenergie und Softdrinks betriebenen Auto durch die Lüfte segelt und sich zunächst notgedrungen, dann aber freiwillig allmählich annähert. Ein rundum gelungener Kinospaß, der den Zuschauer alles andere als "trauersauer" macht, eine weitere Worterfindung des genialen Oh, dem Helden wider Willen in diesem humorvollen Ausflug in eine Welt voller bunter nasenloser Wesen, die lernen müssen, dass Davonlaufen auf Dauer keine Lösung sein kann.
Weitere Vorstellungen folgen. Nur für kurze Zeit.
ButtStartseite