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          Der neue grosse Saal sagt hallo!      Kinoansicht. S-Bahn Obertürkheim: 200m geradeaus und gleich links sehen Sie mich!



HERZLICH WILLKOMMEN IN UNSEREM NEU GESTALTETEN GROSSEN KINOSAAL!
WUNDERSCHÖN NOSTALGISCH. UNBESCHREIBLICH ALTMODISCH.
DAS THEATER FÜR FILM MIT DEM UNWIDERSTEHLICHEN CHARME.
KINO WIE GESTERN IM HEUTE. LASSEN SIE SICH ÜBERRASCHEN.
Nach zwei Wochen der Renovierung im grossen Saal laden wir Sie nun ein in unser Filmtheater.
Seit 23.10. präsentieren wir für Sie wieder anspruchsvolle Kinounterhaltung,
Filmschätze aus den Ecken und Nischen der Filmkunstwelt, Kinder- und Jugendprogramme.
Lehnen Sie sich entspannt zurück in besonderem Ambiente und geniessen Sie den Film Ihrer Wahl.
Und wem ein kleiner Snack nicht reicht, der kann vor oder nach dem Film auch grösser tafeln.
Unsere Gastro "dr Schbruchbeidl" im Haus hat für Sie geöffnet. Sonntag Ruhetag.

Unser Filmprogramm von Montag, 23.2. bis Mittwoch, 4.3.2015.
Weitergehende Tage/Spielzeiten stehen noch nicht fest. Aktualisierung des Programms jeden Montag nachmittag bis zum Mittwoch der Folgewoche.

BELTRACCHI - Die Kunst der Fälschung – 102 min. – Ab 6 J.

Eine Präsentation von "Kulturgemeinschaft Stuttgart" und "Agentur für Kunstvermittlung Stuttgart".
Zu Gast: Ernst Schöller, seit mehr als drei Jahrzehnten Ermittler beim Landeskriminalamt (LKA).
Er ermittelte auch im spektakulären Fall des Freiburger Kunsthändlers Wolfgang Beltracchi.
Ernst Schöller wird zunächst über seine Arbeit beim LKA berichten, nach dem Film bleibt genügend Zeit zur Diskussion.

Termin: Donnerstag, 26. Februar 15 um 18.00 Uhr (Eintritt 25 Euro).
Er hat 40 Jahre lang die internationale Kunstszene hinters Licht geführt. Ob hochrangige Kunsthändler, Gutachter, Historiker oder Kuratoren: sie alle sidn auf ihn hereingefallen. Mit gekonnter Professionalität hat Beltracchi Lücke im Werk grosser Künstler aufgelesen und geschickt gefüllt. So sind Werke entstanden wie z.B. die angebliche "Sammlung Werner Jäger". In Auktionshäusern wie Christie´s, Sotheby´s oder dem Kunsthaus Lempertz wurden seine Fälschungen für horrende Beträge gehandelt. Die abenteuerliche Geschichte von Helene und Wolfgang Beltracchi klingt so unglaublich wie amüsant. Regisseur Arne Birkenstock (SOUND OF HEIMAT)  ist es gelungen, diese äusserst authentisch umzusetzen, indem er den Persönlichkeiten der Beltracchis viel Raum gegeben hat. Zugleich gemahnt der Film an die völlig aus dem Ruder geratene Gier des internationalen Kunstmarkts. Schliesslich wirft er auch die Frage auf, inwieweit eine brillante Fälschung einem Original überhaupt im Wert nachstehen kann. Es wird deutlich, dass der damals zu sechs Jahren Verurteilte bei weitem nicht der einzige Profiteur der Fälschungen war.
Mo 23.2.15 Di 24.2.15 Mi 25.2.15 Do 26.2.15 Fr 27.2.15 Sa 28.2.15 So 1.3.15 Mo 2.3.15 Di 3.3.15 Mi 4.3.15
18.00*
Shows dieses Films nur an den mit einer Spielzeit gekennzeichneten Tagen.
> * Nach dieser Vorstellung (mit Ernst Schöller zu Gast) werden wir weitere Vorstellungen (nur) des Films anbieten.
Oscar 2015, Bester Hauptdarsteller Eddie Redmayne  DIE ENTDECKUNG DER UNENDLICHKEIT– 123 min. – Ab 6 J.
Cambridge, 1963. Auf einer Studentenparty lernen sich Jane Wilde und Stephen Hawking kennen und verlieben sich ineinander. Die schüchterne junge Frau, die an Gott und das Schicksal glaubt, ist fasziniert von dem jungen ehrgeizigen Mann, der sich mit seiner Erforschung des Universums und der Zeit daran macht, die Welt der Physik auf den Kopf zu stellen. Doch das Glück währt nicht lange. Denn eines Tages wird bei Stephen die degenerative Nervenkrankheit ALS diagnostiziert. Jane ermuntert ihn, seine Forschungen weiterzuführen. Und sie bleibt bei ihm. Denn sie weiß, dass ihre Liebe stark genug ist, um gemeinsam gegen das Schicksal zu kämpfen. Regisseur James Marsh hat ein bewegendes Drama über das Leben Stephen Hawkings geschaffen. Doch es sind nicht die überragenden Forschungserfolge des Genies, auf die er sich konzentriert. Basierend auf den Memoiren von Jane Hawking erzählt er von der schicksalhaften Zeit, in der sich Hawkings Leben für immer ändern sollte. Und in denen er seine große Liebe trifft, ohne die er nicht das Genie hätte werden können, als das ihn die Welt heute bewundert. Jane steht daher auch im Zentrum der Geschichte. Felicity Jones vereint in ihrem Spiel die sensible Zartheit einer schüchternen jungen Frau mit einer unbändigen und in sich ruhenden Stärke einer liebenden Ehefrau und Partnerin. Sie wirkt wie der Anker für Hawkings ruheloses Genie. Als Hawking selbst leistet Redmayne schier Unglaubliches. Die Art, wie er sich in dessen Körper, Krankheit und Wesen einfühlt, lässt vergessen, dass es sich hier um perfektes Schauspiel handelt, denn Redmayne "verkörpert" Hawking und lässt damit auch Einblicke in das Innere zu. Ein Film über eines der größten Genies unserer Zeit, und vor allem über eine starke und unumstößliche Liebe, die sich gegen das Schicksal stellt. Unendlich schön und inspirierend. Eine Geschichte über ein außergewöhnliches Paar, dessen Lebensweg Mut macht, in einem Film, der mit seinen perfekt komponierten Bildern eine hoffnungsvolle Botschaft übermittelt.

Mo 23.2.15 Di 24.2.15 Mi 25.2.15 Do 26.2.15 Fr 27.2.15 Sa 28.2.15 So 1.3.15 Mo 2.3.15 Di 3.3.15 Mi 4.3.15

20.30 20.30 20.30 20.30 20.30
! Shows dieses Films nur an den mit einer Spielzeit gekennzeichneten Tagen. !
Weitere Vorstellungen folgen (Wir zeigen die deutsche Fassung!).

WILD TALES – Jeder dreht mal durch – 122 min. – Ab 12 J.
Zu oft gedemütigt, zu oft zurückgesteckt! Es ist genug: Was passiert, wenn ein Mensch zum Äußersten getrieben wird? In seinem Episodenfilm erzählt Damián Szifrón nur thematisch zusammenhängende, überzeichnete Geschichten aus dem wahren Leben und bleibt trotz Slapstick dabei dicht an der Realität, um dem ertappten Zuschauer amüsierte Schamesröte ins Gesicht steigen zu lassen. Die pechkohlrabenschwarze Komödie vom alltäglichen Wahnsinn wurde von Pedro Almodóvar koproduziert, und der Almodóvar-Touch ist unübersehbar. Die wilden Geschichten von Provokation, konsequenter Vergeltung und Eskalation sind nichts für Zartbesaitete, haben aber dennoch - oder deshalb? - rund um die Welt großen Erfolg im Kino. "Wild Tales" war in Argentinien der meistgesehene Film des vergangenen Jahres, auch international hat er Anerkennung gefunden. Die Geschichten, die hier erzählt werden, spielen zwar allesamt in Argentinien und zeichnen nebenbei ein recht stimmiges Bild der dortigen bürgerlichen Gesellschaft, etwa von der stupiden Bürokratie, den Reichen, die immer einen Armen als Sündenbock zur Hand haben und den stereotyp durchgeplanten Hochzeitsfeierlichkeiten. Aber tatsächlich könnten die "Wild Tales" aus jeder Ecke der Welt erzählen, in der Menschen leben. Denn ausnahmslos jeder kennt die hier gezeigten Situationen und Gefühle, und jeder kennt den einen Wunsch: Mal so richtig die Sau rauslassen zu dürfen. Herrlich gemein!

Mo 23.2.15 Di 24.2.15 Mi 25.2.15 Do 26.2.15 Fr 27.2.15 Sa 28.2.15 So 1.3.15 Mo 2.3.15 Di 3.3.15 Mi 4.3.15

20.30 20.30 20.30
! Shows dieses Films nur an den mit einer Spielzeit gekennzeichneten Tagen. !
Weitere Vorstellungen folgen.

HONIG IM KOPF - 139 min. - Ab 6 J.
Das Motiv der Reise zieht sich ebenso wie ein roter Faden durch das Filmschaffen von Til Schweiger wie das Zueinanderfinden verwandter Seelen. In "Knockin' on Heaven's Door" wurde zwei Todkranken der letzte Wunsch erfüllt, einmal das Meer zu sehen. "Barfuss" schickte einen verantwortungslosen Hallodri und eine Selbstmordkandidatin auf gemeinsame Reise. In "Schutzengel" musste ein ehemaliger SEK-Soldat ein Mädchen vor Killern retten. "Honig im Kopf" setzt die Tradition fort und verbindet die Roadmovie-Elemente mit den Impressionen unkonventioneller Familienkonstellationen, wie sie in "Keinohrhasen" oder den "Kokowääh"-Filmen im Mittelpunkt standen: Eine Elfjährige, gespielt von Schweigers Tochter Emma in ihrer dritten Filmhauptrolle, büchst mit ihrem an Alzheimer erkrankten Großvater, souverän verkörpert von Dieter Hallervorden, von Zuhause im Norden Deutschlands aus, um ihn mit nach Venedig zu nehmen, wo er einst die Liebe seines Lebens kennengelernt hatte. Til Schweigers Arbeit ist die eines Romantikers ebenso wie eines überzeugten Dickkopfs, der nicht einsieht, seine Filme auch nur einen Deut anders zu machen, als er es für richtig hält. Damit bietet er Reibungsflächen, in diesem Film mehr denn je, aber dafür liebt ihn sein Publikum auch, das ihn mit mehr als 20 Millionen verkauften Tickets für seine Filme zum erfolgreichsten deutschen Filmemacher gemacht hat. So wie die Figuren, die er in seinen Filmen spielt, in diesem Fall der erfolgreiche Geschäftsmann Niko, macht der Filmemacher Til Schweiger aus seinem Herzen keine Mördergrube, wenn er mit seiner Art auch anecken mag: So variiert er bekannte Motive zu einer sehr persönlichen, manchmal etwas undisziplinierten Komödie mit ernsten Untertönen, die unmittelbar auf Herz und Bauch zielt. Nicht jede Episode in diesem ausufernden Trip ist ein Volltreffer, aber es ist unmöglich, nicht berührt zu werden von diesem über zweistündigen Ritt, der doch nur eines will: dass die Menschen zusammenfinden und Schweigers ungebrochenes Vertrauen in die Macht der Liebe spiegelt. (kino.de).

Mo 23.2.15 Di 24.2.15 Mi 25.2.15 Do 26.2.15 Fr 27.2.15 Sa 28.2.15 So 1.3.15 Mo 2.3.15 Di 3.3.15 Mi 4.3.15
20.15 17.15 17.15
!  Shows dieses Films nur an den mit einer Spielzeit gekennzeichneten Tagen. !
Weitere Vorstellungen folgen.

In unserer Filmreihe  "LATE TIME CINEMA" ("Spätberufenes", das bei uns bis jetzt nicht im Programm war) zeigen wir:
Oscar 2014 als Beste Musikdokumentation:   20 FEET FROM STARDOM – 91 min. – Ab 6 J.
Unfreiwillig ironisch ist es schon, dass Bruce Springsteen gleich zu Beginn über die Schwierigkeit sinniert, vom Hinter- in den Vordergrund zu treten. Denn genau daran haben sich viele Backgroundsängerinnen oft ohne Erfolg versucht: Ihre teils enormen stimmlichen Qualitäten nicht mehr nur in den Dienst eines anderen Künstlers zu stellen, sondern unter eigenem Namen Erfolg zu haben. Schwarze Backgroundsängerinnen wie Darlene Love, Marry Clayton, Tata Vega, Judith Hill oder Lisa Fischer sind die unbekannten Stars der Musikszene. Ihre Namen kennt kaum jemand, aber ihre Stimmen verleihen zahllosen Popalben und großen Klassikern von Rock, Soul und R'n'B ihre unverwechselbare Individualität. Über diese verfügen sie selbst kaum, weil sie sich dem jeweiligen Popstar unterordnen mussten. So sehr, dass ihre eigenen Solokarrieren manchem Grammy zum Trotz nicht gelingen wollten und sie immer im Schatten der Musikgeschichte standen. Morgan Nevilles hinreißende Hommage an schwarze Backgroundsängerinnen gewann den diesjährigen Doku-Oscar.  Der fachkundige Musikdokumentarist entdeckt eklatante Unterschiede zwischen den Rampenlicht-Individuen und den auf Harmonie und Unterordnung bedachten Hintergrundsängerinnen. Allen (knapp) gescheiterten Solokarriereversuchen und manch finanziellen Trockenphasen zum Trotz: das Leben ist nie fair, mag man daraus lesen, die liebenswert-lebenslustigen Ladys bereuen ihre Profession nicht, denn sie singen aus Leidenschaft und fühlen sich dabei, das ist der Punkt, einfach wohl. Mick Jagger unkt zwar, dass "uuhs und aahs singen für einige Minuten Spaß macht. Aber ein Leben lang?" und verkennt, dass nicht jeder dazu geboren ist, ein Bühnenheld zu sein. Die meist als Pastorentöchter von Klein auf am Gospel Geschulten bedauern sicher das eine oder andere, hatten aber das Privileg, nicht nur mit den größten Namen (darunter David Bowie, Led Zeppelin und Robert Plant) zu arbeiten, sondern den Sound von Bruce Springsteen, Stevie Wonder, Sheryl Crow oder Sting auch erheblich mitzuprägen. Jene geben in kurzen Interviews darüber Auskunft, auch wenn es vorwiegend die gut gelaunten "Schwestern" selbst sind, die über das wechselvolle Musikgeschäft erzählen. Ganz nebenbei ist „20 Feet From Stardom“ schließlich auch ein Film über die Entwicklung populärer Musik, der Einflüsse der schwarzen Musik, des Blues auf weiße Musiker wie Jagger, Springsteen oder Joe Cocker, die schwarze Rhythmen popularisierten, aber auch die seit einigen Jahren grassierende Technik des „Auto-Tunings“, die Backgroundsängerinnen zunehmend obsolet gemacht hat. In allererster Linie ist dies aber eine mitreißende Dokumentation mit viel guter Musik.

Mo 23.2.15 Di 24.2.15 Mi 25.2.15 Do 26.2.15 Fr 27.2.15 Sa 28.2.15 So 1.3.15 Mo 2.3.15 Di 3.3.15 Mi 4.3.15


13.00
18.30 18.30
! Shows dieses Films nur an den mit einer Spielzeit gekennzeichneten Tagen. !
Weitere Vorstellungen folgen. Nur für kurze Zeit.

In unserer Filmreihe  "LATE TIME CINEMA" ("Spätberufenes", das bei uns bis jetzt nicht im Programm war) zeigen wir:
WECHSELZEITEN – Auf dem Weg zum ersten Triathlon – 91 min. – Ab 0 J.
Rund 10.000 Menschen nehmen jährlich am Hamburg-Triathlon teil, der sich als gesellschaftliches Großereignis etabliert hat. Zwölf Wochen lang hat Regisseur Guido Weihermüller vier unterschiedliche Frauen bei ihrem Training und bei ihren damit verbundenen Höhen und Tiefen begleitet, um herauszufinden, was für die Einzelne die Konfrontation mit ihrem Körper und ihrem Inneren bedeutet. Unabhängig voneinander treffen die Frauen, die mit beiden Beinen im Leben stehen, den Entschluss, am Triathlon teilzunehmen. In einem Anfänger-Vorbereitungsprogramm werden sie innerhalb von zwölf Wochen fit für den Wettkampf gemacht. Adolé, Marketing-Fachfrau in einem internationalen Konzern, die alleinerziehende Chilenin Cecilia, die 53-jährige Hotelbesitzerin Kristina und die Bankangestellte Sarah, die seit einem Unfall panische Angst vor Wasser hat. Sie alle stehen beim Training nicht nur vor körperlichen, sondern auch vor seelischen Herausforderungen. "Wechselzeit" heißt im Triathlon der Übergang von einer Disziplin zur nächsten, und so versprechen auch die Sportlerinnen sich eine Abwechslung zu ihrem Alltag. Was treibt die Menschen an, sich dieser Herausforderung zu stellen, wo jeder auf seine Art und Weise versucht, innere und äußere Widerstände zu bezwingen?

Mo 23.2.15 Di 24.2.15 Mi 25.2.15 Do 26.2.15 Fr 27.2.15 Sa 28.2.15 So 1.3.15 Mo 2.3.15 Di 3.3.15 Mi 4.3.15

18.30 18.30

18.30 18.30
! Shows dieses Films nur an den mit einer Spielzeit gekennzeichneten Tagen. !
Nur noch kurze Zeit.

DAS SALZ DER ERDE - 110 min. - Ab 12 J.
Das Werk des weltberühmten brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado ist geprägt von Empathie. Wie kein anderer legt er Zeugnis ab vom menschlichen Leid. Seine rauen Schwarz-Weiß-Bilder von den Krisengebieten der Erde gingen um die Welt. Die Filmemacher Wim Wenders und sein Koregisseur Juliano Ribeiro Salgado fahren die filmischen Mittel klug auf ein Minimum zurück und stellen das beeindruckende Lebenswerk des Meisters der Sozialfotografie in den Mittelpunkt. Eine Hommage, für die die Filmemacher in Cannes mit minutenlangen Ovationen gefeiert wurden. Sie lassen die Fotos für sich sprechen, die mehr erzählen als tausend Worte, und den Fotografen zum Zuschauer: Aus einem "dark room" heraus mit Hilfe eines halbdurchlässigen Spiegels gefilmt, wird in das Gesicht des Künstlers überblendet, spricht Salgado aus seinen Bildern heraus in die Kamera. Ein intensives, intimes Erleben. Als Glücksfall erweist sich dabei das rhetorische Talent des 70jährigen Brasilianers, der so unterhaltsam wie nachdenklich und kurzweilig seine Werke kommentiert, mit denen er der Menschheit seit über dreißig Jahren einen Spiegel ihrer Abgründe vorhält. Juliano Ribeiro Salgado begleitete den Vater bei seinen letzten Reisen, die Vater-Sohn-Beziehung verleiht der Doku eine weitere Dimension. Die Fotos der Reisen ins Herz der Finsternis wählten Wenders und Salgado gemeinsam aus. Salgados fotojournalistische Arbeit ist geprägt von Mitgefühl und Humanismus. Er lebte mit den Menschen, die er fotografierte, ließ ihnen ihre Würde und gab ihnen eine Stimme, drei Jahrzehnte lang, bis er selbst seine Belastungsgrenze überschritten hatte. Nach einer Pause erfand sich der Mann, der nie die Kamera aus der Hand legt, neu, fotografierte Pflanzen und Tiere, entdeckte bedrohte, vergessene Landschaften. Nachdem er lange Chronist des Elends war, richtete Salgado jetzt den Blick auf die Schönheiten und Wunder der Erde, begann sein Tribute to the Earth-Projekt "Genesis". Und gründete, gemeinsam mit seiner Frau Lélia, das ökologische Instituto Terra auf der brasilianischen Ranch der Familie, wo der durch Abholzung zerstörte Regenwald nach und nach wieder aufgeforstet wird. Salgado bei den Prozessen, die seine Arbeit ausmachen, zuzuschauen, seinen Überzeugungen zuzuhören, teils unterlegt mit Ethno-Rhythmen, die gut zu den Bildern passen, die Kraft zu spüren, die sie ihn gekostet haben, das gehörte zu den intensivsten Kino-Erfahrungen, die 2014 in Cannes zu machen waren.

Mo 23.2.15 Di 24.2.15 Mi 25.2.15 Do 26.2.15 Fr 27.2.15 Sa 28.2.15 So 1.3.15 Mo 2.3.15 Di 3.3.15 Mi 4.3.15
20.15

20.30 20.30
! Shows dieses Films nur an den mit einer Spielzeit gekennzeichneten Tagen !
> Weitere Vorstellungen folgen.

Kevin Kline, Kristin Scott Thomas, Maggie Smith   MY OLD LADY – EINE ERBSCHAFT IN PARIS - 107 min. - Ab 12 J.
Mathias Gold reist nach Paris, um dort das Erbe seines Vaters anzutreten. Da er selbst nicht viel Rücklagen hat, ist er entschlossen, das Haus schnell zu Geld zu machen. Doch dieses ist noch bewohnt, von der rüstigen 92-Jährigen Mathilde, die ein Wohnrecht auf Lebenszeit hat. Und, dank der in Frankreich existierenden Immobilienleibrente, muss Mathias ihr auch noch monatlich Geld zahlen. Und dazu noch Chloe, Mathildes Tochter: Die ist so gar nicht erfreut, einen Eindringling im Haus vorzufinden, zumindest zunächst. Das gleichnamige Theaterstück des Autors Israel Horovitz feiert seit Jahren Erfolge auf internationalen Theaterbühnen. Nun entstand unter seiner Regie eine filmische Adaption der Geschichte rund um einen Mann im besten Alter, der nach dem Tod seines Vaters eigentlich nur zur Erledigung einer Angelegenheit an die Seine reißt, um dann doch neue Wurzeln zu schlagen. Kevin Kline ist die Idealbesetzung für diesen Mann, der an der Oberfläche als grummeliger Einzelgänger erscheint, dann aber doch eine verletzte Seele offenbart und dazu eine Sehnsucht nach Heimat und Zugehörigkeit. Kristin Scott Thomas steht ihm als Chloe in nichts nach, dazu herrscht zwischen den beiden auch eine extrem gute Chemie. Über allem aber thront die großartige Maggie Smith, die den Zuschauer vom ersten Erscheinen auf der Leinwand für sich einnimmt. Ihrer "Old Lady" sitzt der Schalk im Nacken, dazu verfügt sie über eine spitze Zunge und einen stets wachen Geist. Genau diese Mischung, die Smith verkörpert wie keine Zweite, macht den Film zu einem besonderen Vergnügen. Fast kammerspielartig entwickelt sich die Handlung zwischen den drei Protagonisten, die Dialoge wechseln von spritzigen Wortgefechten über in berührende Unterhaltungen zwischen einsamen Seelen, die einander gefunden haben. Das Haus als vornehmlicher Handlungsraum spielt ebenfalls eine große Rolle. Glaubhaft vermittelt sich, dass in diesem Haus viele Erinnerungen wohnen, die direkt mit den Figuren verbunden sind. Ein bittersüßes und anmutig inszeniertes Filmvergnügen, das unterhält, berührt und große Freude bereitet.

Mo 23.2.15 Di 24.2.15 Mi 25.2.15 Do 26.2.15 Fr 27.2.15 Sa 28.2.15 So 1.3.15 Mo 2.3.15 Di 3.3.15 Mi 4.3.15

20.30 20.30 17.15 17.15
! Shows dieses Films nur an den mit einer Spielzeit gekennzeichneten Tagen. !
Weitere Vorstellungen folgen.

Der neue Film von Woody Allen    MAGIC IN THE MOONLIGHT - 98 min. - Ab 6 J.
Nach dem Drama BLUE JASMINE macht der Stadtneurotiker eine Kehrtwendung und verzaubert mit einer leichtfüßigen Romanze im milden Licht im Südfrankreich der 20er Jahre. Es macht ein Riesenvergnügen zuzugucken, wie Colin Firth sukzessive den seelischen Panzer öffnet, der Illusionist ohne Illusionen die Ratio über Bord wirft, und Emma Stone mit Charme und Berechnung nicht nur einem reichen Erben den Kopf verdreht, sondern auch der kühle Skeptiker auf ihre übernatürlichen Talente reinfällt. Auch das restliche Personal, darunter Eileen Atkins und Marcia Gay Harden, trumpft locker auf. Die Magie ist der Motor dieses Märchens, bei dem die Frage gestellt wird, was wünschenswerter ist: glücklich in der Illusion zu leben oder unglücklich in der Wirklichkeit? Der Appeal des bestens ausgestatteten Films, der die Atmosphäre der Zeit spiegelt, findet sich in sanfter Melancholie, leisem Humor und flirrender Postkartenschönheit wie so oft in Allens europäischen Filmen. "Magic in the Moonlight" ist sicherlich nicht sein größtes Meisterwerk, aber auch weit mehr als nur eine nette und gefällige Plaisanterie und beschwingt wie ein Glas Champagner an einem lauen Sommerabend. Die elegante französische Riviera gibt den passenden Rahmen für dieses Pingpong zwischen Misantroph und Mystikerin. Statt Tango tanzt man Charleston, plaudert lässig im Schatten der Platanen über Nichtigkeiten, misst sich in raffinierten Dialogen oder spinnt feine Intrigen. Eine Komödie nicht nur zum Schauen, sondern auch zum (Zu)Hören.

Mo 23.2.15 Di 24.2.15 Mi 25.2.15 Do 26.2.15 Fr 27.2.15 Sa 28.2.15 So 1.3.15 Mo 2.3.15 Di 3.3.15 Mi 4.3.15
17.45 16.30
! Shows dieses Films nur an den mit einer Spielzeit gekennzeichneten Tagen !
> Nur noch kurze Zeit.

Alexander Fehling, Gert Voss   IM LABYRINTH DES SCHWEIGENS - 123 min. - Ab 12 J.
Deutschland, im Jahre 1958. Die Zeit des Wirtschaftswunders. Der Krieg ist vorbei und das Land will endlich vergessen. Die Gräuel der Nationalsozialisten sind Horrorgeschichten, mit denen sich niemand beschäftigen will. Doch nicht alle können vergessen. Denn in Deutschland leben die Opfer weiter. Genau so wie die Täter, die unerkannt in ihren neuen Alltag flüchteten, geschützt und gedeckt von den Spitzen der Justiz und Regierung. Als in Frankfurt ein ehemaliger Auschwitz-Insasse in einem Lehrer seinen SS-Aufseher wiedererkennt, wendet er sich an den Journalisten Thomas Gnielka. Der verlangt von der Staatsanwaltschaft eine Untersuchung. Keiner hört ihm zu, bis auf den jungen Anwalt Johann Radmann. Und Fritz Bauer, der als Generalstaatsanwalt ein Ziel verfolgt: dass die Verbrecher der Nazizeit zur Verantwortung gezogen werden. Und dass ihre Opfer Gehör finden. Im Jahr 1963 begannen unter Fritz Bauer in Frankfurt die Auschwitzprozesse. Mehrere hundert Zeugen wurden befragt, der Prozess war der bis dahin größte der Nachkriegsgeschichte. Giulio Ricciarellis Film erzählt von seiner Vorbereitung durch die drei Anwälte, die für Fritz Bauer (Gert Voss) arbeiteten und die in der fiktiven Person Johann Radmann zusammengefasst werden, glaubwürdig verkörpert von Alexander Fehling. Doch der Film erweist nicht nur den Anklägern Respekt. Er beschreibt im Detail exakt eine Zeit, in der Verdrängen und Schweigen der Wahrheit vorgezogen wurden. Die Zeit des Wirtschaftswunders und das neu aufkeimende Selbstbewusstsein eines Landes, das als Besiegter am Boden lag, überdeckte die Notwendigkeit, sich der vergangenen Verbrechen zu stellen. Dies ist die neue Perspektive, die der Film einnimmt. Er zeigt junge Menschen, denen durch die Aussagen der Opfer die Augen geöffnet werden, die ihren unschuldigen Blick verlieren und lernen müssen, mit der Schuld ihrer Vorfahren zu leben. Ein ruhig erzählter, klug recherchierter und immens wichtiger Film über eine Zeit in Deutschland, in der das Schweigen endete. Und die Wahrheit ans Licht kam. Was zum trägen Geschichtsunterricht hätte geraten können, entpuppt sich als ebenso spannendes wie anrührendes Drama über Vergangenheitsbewältigung und den aufrechten Gang. Alexander Fehling bietet eine großartige Leistung als idealistischer Ankläger. Der im Sommer verstorbene Gert Voss stellt als Fritz Bauer einmal mehr unter Beweis, warum er von der „Times“ einst zum „besten Schauspieler Europas“ gekürt wurde. Mit dem letzten Kinoauftritt setzt die (in den 70er-Jahren auch in Stuttgart unter Schauspielchef Claus Peymann spielende) Theaterlegende diesem stillen Helden ein wahrhaft großes Denkmal. Ein ganz außergewöhnlicher, sehr spannender, sehr berührender und sehr wichtiger Film!


Mo 23.2.15 Di 24.2.15 Mi 25.2.15 Do 26.2.15 Fr 27.2.15 Sa 28.2.15 So 1.3.15 Mo 2.3.15 Di 3.3.15 Mi 4.3.15
20.15
20.15
!  Shows dieses Films nur an den mit einer Spielzeit gekennzeichneten Tagen. !
> Voraussichtlich letzte Vorstellungen.

MADAME MALLORY UND DER DUFT VON CURRY - 122 min. - Ab 6 J.
Eine aus der Heimat ausgewanderte indische Familie verschlägt es in ein verschlafenes französisches Dörfchen, in dem jedes Frankreich-Klischee quicklebendig ist und von seinen stolzen Einwohnern Tag für Tag aufs Neue zelebriert wird. Hier setzt sich Papa in den Kopf, ein indisches Restaurant auf der gegenüberliegenden Straßenseite eines piekfeinen, mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten Edelrestaurants zu eröffnen. Die Restaurant-Chefin Madame Mallory (Helen Mirren) ist außer sich über das indische Restaurant Maison Mumbai  auf der anderen Straßenseite. Jetzt heißt es: Haute Cuisine gegen orientalische Gewürzvielfalt. Tandoori Huhn in Saint-Antonin-Noble-Val? Nicht mit Madame Mallory. Ein Kleinkrieg zwischen Gourmetrestaurant und Maison Mumbai beginnt. - Wohlfühlkino ist eine Disziplin, die wenige so gut beherrschen wie Altmeister Lasse Hallström und die er selten meisterlicher bedient hat als in "Chocolat" im Jahr 2000, der mit etwas mehr als drei Millionen Besuchern immer noch der erfolgreichste Film des schwedischen Regisseurs in den deutschen Kinos ist. Wie Hallström ländliche französische Lebensart wie aus dem Bilderbuch sorgfältig vermengte mit der Magie betörend angerührter Köstlichkeiten, das traf einen Nerv beim damaligen Publikum. Beinahe die identische Mixtur serviert der Schwede in seiner Verfilmung des Bestsellers von Richard C. Morais, für die er die Rückendeckung von Steven Spielberg und Oprah Winfrey erhielt. Erneut plädiert der schwedische Regisseur Lasse Hallström auf unterhaltsame Weise für Toleranz, Lebensfreude und Menschenwürde. Gleichzeitig ist sein Feel-Good-Movie nach dem Bestseller „The Hundred-Foot Journey“ von Richard Morais ein inspirierendes Fest für alle Sinne. Sein Clash-of-Cultures sprüht nur so vor kulinarischem Genuss, der selbst Vorurteile besiegt. Der Kochkrieg zwischen den beiden Parteien steht im Mittelpunkt dieses wunderschönen kulinarischen Kinostücks. Dass Koch Hassan von Madame Mallorys Chefköchin Marguerite noch Tipps aus der französischen "Haute Cousine" bekommt und sich prompt in sie auch verliebt, verschärft das köstliche Durcheinander der Kulturen und Küchen. Ein mit leichter Hand inszeniertes Integrationsstück mit kulinarischen Kochwettkämpfen und romantischen Verwicklungen. Oscar-Preisträgerin Helen Mirren glänzt in dieser charmanten Liebeserklärung an den unverfälschten Geschmack und beweist erneut, dass sie nicht umsonst als eine der größten Schauspielerinnen Hollywoods gilt.


Mo 23.2.15 Di 24.2.15 Mi 25.2.15 Do 26.2.15 Fr 27.2.15 Sa 28.2.15 So 1.3.15 Mo 2.3.15 Di 3.3.15 Mi 4.3.15
20.30 20.30
!  Shows dieses Films nur an den mit einer Spielzeit gekennzeichneten Tagen. !
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MONSIEUR CLAUDE UND SEINE TÖCHTER – 97 min. – Ab 6 J.
Das Ehepaar Claude und Marie Verneuil lebt zufrieden in der Provinz und ist stolz auf seine vier Töchter. Die lieben und verheiraten sich allerdings mit Vorliebe schräg durch die Kulturen, zum Leidwesen des arg gebeutelten Papas. Der hat es gern gemütlich und vor allem traditionell. Auch Mama, streng katholisch, kann nicht verstehen, woher die Töchter diesen wilden Drang nur haben. Nachdem sie einen Muslim, einen Juden und einen Chinesen nach Hause gebracht haben und die Familienfeste immer mehr einem Basar gleichen, freuen sie sich über die Ankündigung der Jüngsten, einen Franzosen zu heiraten. Schwiegersohn Nummer Vier ist der schwarze Charles, und jetzt reißt der Geduldsfaden! Fest steht: Diese Hochzeit muss verhindert werden, mit allen Mitteln! Der Nummer-Eins-Hit in den französischen Kinos begeistert mit pointiertem Witz, Charme und saftigen Provokationen. Vier Hochzeiten und viele Kulturschocks: Der Nummer-1-Hit in den französischen Kinos mit über sechs Millionen Zuschauern begeistert mit radikalem Witz.

Mo 23.2.15 Di 24.2.15 Mi 25.2.15 Do 26.2.15 Fr 27.2.15 Sa 28.2.15 So 1.3.15 Mo 2.3.15 Di 3.3.15 Mi 4.3.15
18.30 18.30 17.45 16.30
Shows dieses Films nur an den mit einer Spielzeit gekennzeichneten Tagen. !
> Weitere Vorstellungen folgen. Nur noch kurze Zeit.

Ein herrlich köstlicher Quatsch. Die Empfehlung.   QUATSCH UND DIE NASENBÄRBANDE - 82 min. - Ab 0 J.
Die kleine Stadt Bollersdorf liegt mitten in Deutschland. Für eine Gesellschaft, die das Konsumverhalten der Bundesbürger untersucht, ist sie perfekt. Denn alles hier ist Durchschnitt. Genau so will es die Werbung, also wird ab sofort darauf geachtet, dass nichts und niemand mehr aus der Reihe tanzt. Die frechen Kinder der Nasenbärenbande finden das doof. Dieser Quatsch muss aufhören! Veit Helmer gelingt mit seinem Spielfilm ein anarchischer Kinderfilmspaß, auch für die ganz kleinen Zuschauer. Da werden Sachen nach Herzenslust kaputtgemacht und wieder zusammengebaut, es werden Bagger und Boote entführt, ein Nasenbär verwandelt ein Schwimmbad in einen Pool aus Erdbeermilchshakes und die Erwachsenen gucken ratlos aus der Wäsche. Das alles wird quietschbunt und mit ganz viel Spaß zum Detail inszeniert, die erwachsenen Darsteller haben sichtlich Spaß an ihren Rollen und die vergnügt spielenden Kinder sowieso. Nichts davon ist so wirklich ernst gemeint, dass wird auch den kleinen Zuschauern schnell klar, vielmehr soll vermittelt werden, dass es eben nicht darum geht, alles so zu machen wie der Durchschnitt. Man soll sich etwas trauen, ausprobieren und den Mut finden, sich gegen das zu stellen, was man für Quatsch hält. Ein fantasievolles Kinderfilm-Abenteuer und ein herrlich köstlicher Quatsch.

Mo 23.2.15 Di 24.2.15 Mi 25.2.15 Do 26.2.15 Fr 27.2.15 Sa 28.2.15 So 1.3.15 Mo 2.3.15 Di 3.3.15 Mi 4.3.15
13.00
! Shows dieses Films nur an den mit einer Spielzeit gekennzeichneten Tagen. !
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Walt Disney:  BAYMAX – Riesiges Robowabohu - 102 min. – Ab 6 J.
Hiro ist ein von Robotern besessener 13-jähriger Junge in der schillernden Metropole San Fransokyo (!), der seinem älteren Bruder nacheifern und an der technischen Universität aufgenommen werden will. Tatsächlich gelingt ihm das mit der Präsentation einer bahnbrechenden Erfindung, doch das Gebäude brennt ab, sein Bruder und die Erfindung verschwinden in den Flammen. Hiro ist am Borden zerstört, findet aber Trost dank des Erste-Hilfe-Roboters Baymax, der sich um den Jungen bemüht und mit ihm in ein gewaltiges Abenteuer stürzt. Mit DIE EISKÖNIGIN schufen die Walt Disney Animation Studios den erfolgreichsten Animationsfilm aller Zeiten. Jetzt präsentiert das Studio mit ein neues, packendes, actiongeladenes und warmherziges Familienabenteuer, das die Disney-Magie mit Herz und Humor auf die Leinwand zaubert.

Mo 23.2.15 Di 24.2.15 Mi 25.2.15 Do 26.2.15 Fr 27.2.15 Sa 28.2.15 So 1.3.15 Mo 2.3.15 Di 3.3.15 Mi 4.3.15
15.00 15.00
! Shows dieses Films nur an den mit einer Spielzeit gekennzeichneten Tagen. !
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PADDINGTON - 95 min. - Ab 0 J.
Er ist einfach knuddelig, dieser Petz aus Peru. Und er hat eine Schwäche für alles Britische. Deshalb hält es den tollpatschigen Bären Paddington irgendwann nicht mehr in seiner Heimat, er startet in das Abenteuer seines Lebens: die Reise aus dem hintersten Peru in die große Stadt, nach London, die anders ist, als er er sich je vorgestellt hat. Aber weil Paddington ein Glücksbär ist, findet ihn die nette Familie Brown und adoptiert ihn kurzerhand. Wer kennt sie nicht, die hinreißenden Geschichten des kleinen Bären mit blauem Dufflecoat und rotem Hut. Sie wurden in über 40 Sprachen übersetzt und weltweit mehr als 35 Millionen Mal verkauft. Inspiriert von Michael Bonds zeitlosem Klassiker erblickt mit dieser moderne Variante des Bestsellers der Hit-Bär erstmals das Licht der großen Leinwand. "Harry Potter"-Produzent David Heyman startet mit dem Mix aus Real- und Animationsfilm ein neues Familienfilm-Franchise: "Paddington" ist erst der Anfang eines faszinierenden Kino-Abenteuers, das Kinder- und Erwachsenenherzen höher schlagen lässt.

Mo 23.2.15 Di 24.2.15 Mi 25.2.15 Do 26.2.15 Fr 27.2.15 Sa 28.2.15 So 1.3.15 Mo 2.3.15 Di 3.3.15 Mi 4.3.15
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