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          Der neue grosse Saal sagt hallo!      Kinoansicht. S-Bahn Obertürkheim: 200m geradeaus und gleich links sehen Sie mich!



HERZLICH WILLKOMMEN IN UNSEREM NEU GESTALTETEN GROSSEN KINOSAAL!
WUNDERSCHÖN NOSTALGISCH. UNBESCHREIBLICH ALTMODISCH.
DAS THEATER FÜR FILM MIT DEM UNWIDERSTEHLICHEN CHARME.
KINO WIE GESTERN IM HEUTE. LASSEN SIE SICH ÜBERRASCHEN.
Nach zwei Wochen der Renovierung im grossen Saal laden wir Sie nun ein in unser Filmtheater.
Seit 23.10. präsentieren wir für Sie wieder anspruchsvolle Kinounterhaltung,
Filmschätze aus den Ecken und Nischen der Filmkunstwelt, Kinder- und Jugendprogramme.
Lehnen Sie sich entspannt zurück in besonderem Ambiente und geniessen Sie den Film Ihrer Wahl.
Und wem ein kleiner Snack nicht reicht, der kann vor oder nach dem Film auch grösser tafeln.
Unsere Gastro "dr Schbruchbeidl" im Haus hat für Sie geöffnet. Sonntag Ruhetag.

Unser Filmprogramm von Montag, 26.1. bis Mittwoch, 4.2.2015.
Weitergehende Tage/Spielzeiten stehen noch nicht fest. Aktualisierung des Programms jeden Montag nachmittag bis zum Mittwoch der Folgewoche.

HONIG IM KOPF - 139 min. - Ab 6 J.
Bitte beachten Sie die wegen Überlänge geänderten Anfangszeiten! Wir empfehlen, neben der Vorstellung am Samstag um 20.15 Uhr die weiteren angebotenen Vorstellungen zu nutzen, da es insbesondere bei dieser Vorstellung erwartungsgemäss schnell zu Platzengpässen kommen kann.
Der Film wird für mehrere Wochen im Programm sein.

Das Motiv der Reise zieht sich ebenso wie ein roter Faden durch das Filmschaffen von Til Schweiger wie das Zueinanderfinden verwandter Seelen. In "Knockin' on Heaven's Door" wurde zwei Todkranken der letzte Wunsch erfüllt, einmal das Meer zu sehen. "Barfuss" schickte einen verantwortungslosen Hallodri und eine Selbstmordkandidatin auf gemeinsame Reise. In "Schutzengel" musste ein ehemaliger SEK-Soldat ein Mädchen vor Killern retten. "Honig im Kopf" setzt die Tradition fort und verbindet die Roadmovie-Elemente mit den Impressionen unkonventioneller Familienkonstellationen, wie sie in "Keinohrhasen" oder den "Kokowääh"-Filmen im Mittelpunkt standen: Eine Elfjährige, gespielt von Schweigers Tochter Emma in ihrer dritten Filmhauptrolle, büchst mit ihrem an Alzheimer erkrankten Großvater, souverän verkörpert von Dieter Hallervorden, von Zuhause im Norden Deutschlands aus, um ihn mit nach Venedig zu nehmen, wo er einst die Liebe seines Lebens kennengelernt hatte. Til Schweigers Arbeit ist die eines Romantikers ebenso wie eines überzeugten Dickkopfs, der nicht einsieht, seine Filme auch nur einen Deut anders zu machen, als er es für richtig hält. Damit bietet er Reibungsflächen, in diesem Film mehr denn je, aber dafür liebt ihn sein Publikum auch, das ihn mit mehr als 20 Millionen verkauften Tickets für seine Filme zum erfolgreichsten deutschen Filmemacher gemacht hat. So wie die Figuren, die er in seinen Filmen spielt, in diesem Fall der erfolgreiche Geschäftsmann Niko, macht der Filmemacher Til Schweiger aus seinem Herzen keine Mördergrube, wenn er mit seiner Art auch anecken mag: So variiert er bekannte Motive zu einer sehr persönlichen, manchmal etwas undisziplinierten Komödie mit ernsten Untertönen, die unmittelbar auf Herz und Bauch zielt. Nicht jede Episode in diesem ausufernden Trip ist ein Volltreffer, aber es ist unmöglich, nicht berührt zu werden von diesem über zweistündigen Ritt, der doch nur eines will: dass die Menschen zusammenfinden und Schweigers ungebrochenes Vertrauen in die Macht der Liebe spiegelt. (kino.de).

Mo 26.1.15 Di 27.1.15 Mi 28.1.15 Do 29.1.15 Fr 30.1.15 Sa 31.1.15 So 1.2.15 Mo 2.2.15 Di 3.2.15 Mi 4.2.15


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Weitere Vorstellungen folgen.

Alexander Fehling, Gert Voss   IM LABYRINTH DES SCHWEIGENS - 123 min. - Ab 12 J.
Deutschland, im Jahre 1958. Die Zeit des Wirtschaftswunders. Der Krieg ist vorbei und das Land will endlich vergessen. Die Gräuel der Nationalsozialisten sind Horrorgeschichten, mit denen sich niemand beschäftigen will. Doch nicht alle können vergessen. Denn in Deutschland leben die Opfer weiter. Genau so wie die Täter, die unerkannt in ihren neuen Alltag flüchteten, geschützt und gedeckt von den Spitzen der Justiz und Regierung. Als in Frankfurt ein ehemaliger Auschwitz-Insasse in einem Lehrer seinen SS-Aufseher wiedererkennt, wendet er sich an den Journalisten Thomas Gnielka. Der verlangt von der Staatsanwaltschaft eine Untersuchung. Keiner hört ihm zu, bis auf den jungen Anwalt Johann Radmann. Und Fritz Bauer, der als Generalstaatsanwalt ein Ziel verfolgt: dass die Verbrecher der Nazizeit zur Verantwortung gezogen werden. Und dass ihre Opfer Gehör finden. Im Jahr 1963 begannen unter Fritz Bauer in Frankfurt die Auschwitzprozesse. Mehrere hundert Zeugen wurden befragt, der Prozess war der bis dahin größte der Nachkriegsgeschichte. Giulio Ricciarellis Film erzählt von seiner Vorbereitung durch die drei Anwälte, die für Fritz Bauer (Gert Voss) arbeiteten und die in der fiktiven Person Johann Radmann zusammengefasst werden, glaubwürdig verkörpert von Alexander Fehling. Doch der Film erweist nicht nur den Anklägern Respekt. Er beschreibt im Detail exakt eine Zeit, in der Verdrängen und Schweigen der Wahrheit vorgezogen wurden. Die Zeit des Wirtschaftswunders und das neu aufkeimende Selbstbewusstsein eines Landes, das als Besiegter am Boden lag, überdeckte die Notwendigkeit, sich der vergangenen Verbrechen zu stellen. Dies ist die neue Perspektive, die der Film einnimmt. Er zeigt junge Menschen, denen durch die Aussagen der Opfer die Augen geöffnet werden, die ihren unschuldigen Blick verlieren und lernen müssen, mit der Schuld ihrer Vorfahren zu leben. Ein ruhig erzählter, klug recherchierter und immens wichtiger Film über eine Zeit in Deutschland, in der das Schweigen endete. Und die Wahrheit ans Licht kam. Was zum trägen Geschichtsunterricht hätte geraten können, entpuppt sich als ebenso spannendes wie anrührendes Drama über Vergangenheitsbewältigung und den aufrechten Gang. Alexander Fehling bietet eine großartige Leistung als idealistischer Ankläger. Der im Sommer verstorbene Gert Voss stellt als Fritz Bauer einmal mehr unter Beweis, warum er von der „Times“ einst zum „besten Schauspieler Europas“ gekürt wurde. Mit dem letzten Kinoauftritt setzt die (in den 70er-Jahren auch in Stuttgart unter Schauspielchef Claus Peymann spielende) Theaterlegende diesem stillen Helden ein wahrhaft großes Denkmal. Ein ganz außergewöhnlicher, sehr spannender, sehr berührender und sehr wichtiger Film!


Mo 26.1.15 Di 27.1.15 Mi 28.1.15 Do 29.1.15 Fr 30.1.15 Sa 31.1.15 So 1.2.15 Mo 2.2.15 Di 3.2.15 Mi 4.2.15

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MADAME MALLORY UND DER DUFT VON CURRY - 122 min. - Ab 6 J.
Eine aus der Heimat ausgewanderte indische Familie verschlägt es in ein verschlafenes französisches Dörfchen, in dem jedes Frankreich-Klischee quicklebendig ist und von seinen stolzen Einwohnern Tag für Tag aufs Neue zelebriert wird. Hier setzt sich Papa in den Kopf, ein indisches Restaurant auf der gegenüberliegenden Straßenseite eines piekfeinen, mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten Edelrestaurants zu eröffnen. Die Restaurant-Chefin Madame Mallory (Helen Mirren) ist außer sich über das indische Restaurant Maison Mumbai  auf der anderen Straßenseite. Jetzt heißt es: Haute Cuisine gegen orientalische Gewürzvielfalt. Tandoori Huhn in Saint-Antonin-Noble-Val? Nicht mit Madame Mallory. Ein Kleinkrieg zwischen Gourmetrestaurant und Maison Mumbai beginnt. - Wohlfühlkino ist eine Disziplin, die wenige so gut beherrschen wie Altmeister Lasse Hallström und die er selten meisterlicher bedient hat als in "Chocolat" im Jahr 2000, der mit etwas mehr als drei Millionen Besuchern immer noch der erfolgreichste Film des schwedischen Regisseurs in den deutschen Kinos ist. Wie Hallström ländliche französische Lebensart wie aus dem Bilderbuch sorgfältig vermengte mit der Magie betörend angerührter Köstlichkeiten, das traf einen Nerv beim damaligen Publikum. Beinahe die identische Mixtur serviert der Schwede in seiner Verfilmung des Bestsellers von Richard C. Morais, für die er die Rückendeckung von Steven Spielberg und Oprah Winfrey erhielt. Erneut plädiert der schwedische Regisseur Lasse Hallström auf unterhaltsame Weise für Toleranz, Lebensfreude und Menschenwürde. Gleichzeitig ist sein Feel-Good-Movie nach dem Bestseller „The Hundred-Foot Journey“ von Richard Morais ein inspirierendes Fest für alle Sinne. Sein Clash-of-Cultures sprüht nur so vor kulinarischem Genuss, der selbst Vorurteile besiegt. Der Kochkrieg zwischen den beiden Parteien steht im Mittelpunkt dieses wunderschönen kulinarischen Kinostücks. Dass Koch Hassan von Madame Mallorys Chefköchin Marguerite noch Tipps aus der französischen "Haute Cousine" bekommt und sich prompt in sie auch verliebt, verschärft das köstliche Durcheinander der Kulturen und Küchen. Ein mit leichter Hand inszeniertes Integrationsstück mit kulinarischen Kochwettkämpfen und romantischen Verwicklungen. Oscar-Preisträgerin Helen Mirren glänzt in dieser charmanten Liebeserklärung an den unverfälschten Geschmack und beweist erneut, dass sie nicht umsonst als eine der größten Schauspielerinnen Hollywoods gilt.


Mo 26.1.15 Di 27.1.15 Mi 28.1.15 Do 29.1.15 Fr 30.1.15 Sa 31.1.15 So 1.2.15 Mo 2.2.15 Di 3.2.15 Mi 4.2.15
20.15 17.00 17.00 17.00
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WINTERKARTOFFELKNÖDEL -  96 min. - Ab 12 Jahren.
Wieder Mord in Niederkaltenkirchen! Normalerweise schiebt Dorfpolizist Franz Eberhofer eine ruhige Kugel. Aber jetzt: Vierfachmord! Stress pur! Der Eberhofer Franz hat alle fleischkässemmelnverschmierten Hände voll zu tun, er ist ein Schlawiner mit Charisma, der hat mäßigen Erfolg mit den Frauen, und der schießt, wenn er zu Nachbarschaftsstreitigkeiten hinzugezogen wird, auch schon mal durch die Gegend. Seine verkorkste Familie, der kiffende Beatles-Vater, der übertrieben freundliche Bruder und die Koch- und Back-Oma, der ganze Dorfkosmos, der Simmerl, der Flötzinger, die Susi, das sind die Protagonisten der Bayern-Comedy-Krimi-Soap, deren Wege man mit großem Vergnügen verfolgt. Zum Glück kocht die Oma den hammermäßigsten Schweinebraten, wo´s gibt. Und das beste Bier gibt’s eh beim Wolfi. Über eine halbe Million Besucher konnte "Dampfnudelblues" 2013 in die bayerischen, respektive süddeutschen Kinos locken. Und weil Comedy-Krimis made in Bavaria weiter en vogue und somit erfolgsversprechend sind, dürfen Sebastian Bezzel und Simon Schwarz auch in der nächsten Rita-Falk-Verfilmung wieder als unorthodoxes Dorfpolizei-Duo ermitteln. Es geht um eine besonders perfide Mordserie, die sie natürlich auf ihre ganz eigene Art lösen. Dies ist eine Komödie, die auch gar nichts anderes sein will. An einen Kriminalfall, ach ja, da muss man zwischendurch fast schon dran erinnert werden. Derbe Komik, umrahmt von provinzeller Gemütlichkeit und getragen von zum Teil bis ins Absurde übersteigerte Figuren, ergeben einen minutiös unterhaltsamen und an Dialogwitzen und Situationskomik sich nicht zurücknehmenden Film. Ed Herzog garniert die Abgründe und Skurrilitäten der tiefbayerischen Provinz mit herrlichen Dialogen und Sprüchen, die allerdings sind nichts für zarte Gemüter!

Mo 26.1.15 Di 27.1.15 Mi 28.1.15 Do 29.1.15 Fr 30.1.15 Sa 31.1.15 So 1.2.15 Mo 2.2.15 Di 3.2.15 Mi 4.2.15
20.15 20.15
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A MOST WANTED MAN - 122 min. - Ab 12 J.
Ein Anti-Terror-Experte hofft in Hamburg, an Al-Kaida-Hintermänner heranzukommen, wird aber vom CIA und von deutschen konkurrierenden Geheimdiensten ausgespielt. Ein kluger Agententhriller aus dem klassischen Repertoire John le Carrés, der die Geheimdienstarbeit entmystifiziert und die Methoden des "Kriegs gegen den Terror" und moralische Grundsätze ausbalanciert, der aber vor allem von der ersten bis zur letzten Minute packend unterhält. Anton Corbijn entwirft nach dem Buchthriller „Die Marionetten“ weit weg vom schillernden Agentenmythos die packende Geschichte eines zynischen Spions alter Schule. Die ehrbare Hansestadt Hamburg ist Tummelplatz nationaler und internationaler Geheimdienste, die nicht nur gefährliche Terroristen jagen, sondern sich auch gegenseitig belauern und ins Handwerk pfuschen. Corbijn entwirft eine überzeugende Szenerie des allgemeinen Verdachts und des skrupellosen Spiels der verschiedenen Dienste, in dem alle handelnden Personen letztendlich fremdbestimmte Marionetten sind. Alle wollen aus politischen oder persönlichen Motiven die Welt "besser" oder "sicherer" gestalten, alle haben ihre Tricks und ihre Schwächen, und alle spielen mit verdeckten Karten. Das findet seine Entsprechung im minimalistischen Spiel der Darsteller. Neben Philip Seymour Hoffman, Willem Dafoe, Rachel McAdams und Robin Wright überzeugt die erste Garde der deutschen Schauspieler in kleinen und kleinsten Rollen. Neben Nina Hoss als Günther Bachmanns Assistentin sind dies u. a. Daniel Brühl (der wortlos und mit Kopfhörern im Ohr Monitore beobachtet), Kostja Ullmann, Martin Wuttke, Rainer Bock und Herbert Grönemeyer. Sie verleihen den Figuren Kontur und halten die komplexe Geschichte mit ihren vielen Verästelungen und Ränkespielen bis zum Schluss hochspannend. Der im Februar 2014 gestorbene Philip Seymour Hoffman glänzt ganz besonders neben der grossen Starbesetzung in diesem packenden Katz- und Maus-Spiel.

Mo 26.1.15 Di 27.1.15 Mi 28.1.15 Do 29.1.15 Fr 30.1.15 Sa 31.1.15 So 1.2.15 Mo 2.2.15 Di 3.2.15 Mi 4.2.15
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MAPS TO THE STARS - 112 min. - Ab 16 J.
Hollywood, wie es leibt und lebt. Willkommen im Neurose-Dschungel der Traumfabrik. Eine in die Jahre gekommene Diva (Julianne Moore gewann in Cannes zurecht den Schauspielpreis) kämpft um die Rolle, mit der ihre vor Jahren bei einem Unfall gestorbene Mutter berühmt geworden ist. Ein aufstrebender Schauspieler-Drehbuchautor (Robert Pattinson) hält sich als Fahrer von Limousinen über Wasser und hofft auf einen Kunden, der ihm den Weg ins Filmbusiness eröffnet. Ein Psycho-Guru (John Cusack), der seiner Familie, ein zynischer Kinderstar, seine Mutter, die ihn vermarktet, seine todessehnsüchtige, aus der Psychiatrie entlassene Schwester (Mia Wasikowski), nicht helfen kann oder will. David Cronenberg, Meister psychoanalytischer Horror-Thriller, rechnet mit Hollywood ab, wie nur er es kann. Ein stargespickter, bitterböser Thriller, eine ätzende Satire auf Hollywoods aufgesetzten und oberflächlichen Lebensstil der Reichen und Schönen in Los Angeles. Perfekt perfides Psychodrama trifft auf schräge Hollywood-Farce. Zur visuellen Eleganz und der dramaturgischen Raffinesse gesellt sich das exzellente Ensemble. Scharfzüngig, auf den Punkt, und grandios gespielt.

Mo 26.1.15 Di 27.1.15 Mi 28.1.15 Do 29.1.15 Fr 30.1.15 Sa 31.1.15 So 1.2.15 Mo 2.2.15 Di 3.2.15 Mi 4.2.15
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Voraussichtlich letzte Vorstellungen.

MONSIEUR CLAUDE UND SEINE TÖCHTER – 97 min. – Ab 6 J.
Das Ehepaar Claude und Marie Verneuil lebt zufrieden in der Provinz und ist stolz auf seine vier Töchter. Die lieben und verheiraten sich allerdings mit Vorliebe schräg durch die Kulturen, zum Leidwesen des arg gebeutelten Papas. Der hat es gern gemütlich und vor allem traditionell. Auch Mama, streng katholisch, kann nicht verstehen, woher die Töchter diesen wilden Drang nur haben. Nachdem sie einen Muslim, einen Juden und einen Chinesen nach Hause gebracht haben und die Familienfeste immer mehr einem Basar gleichen, freuen sie sich über die Ankündigung der Jüngsten, einen Franzosen zu heiraten. Schwiegersohn Nummer Vier ist der schwarze Charles, und jetzt reißt der Geduldsfaden! Fest steht: Diese Hochzeit muss verhindert werden, mit allen Mitteln! Der Nummer-Eins-Hit in den französischen Kinos begeistert mit pointiertem Witz, Charme und saftigen Provokationen. Vier Hochzeiten und viele Kulturschocks: Der Nummer-1-Hit in den französischen Kinos mit über sechs Millionen Zuschauern begeistert mit radikalem Witz.

Mo 26.1.15 Di 27.1.15 Mi 28.1.15 Do 29.1.15 Fr 30.1.15 Sa 31.1.15 So 1.2.15 Mo 2.2.15 Di 3.2.15 Mi 4.2.15
18.00 17.45 17.00
14.30
Shows dieses Films nur an den mit einer Spielzeit gekennzeichneten Tagen. !
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WIR SIND DIE NEUEN – 92 min. – Ab 6 J.
Nach 35 Jahren sitzen drei alte Freunde wieder beisammen in ihrer WG-Küche, auf einmal nicht mehr so sicher, ob das so eine gute Idee war mit dem Zusammenziehen und dem Aufkochen der alten Zeiten. Obwohl: diskutieren, sich fetzen, das können sie noch genauso gut wie damals. Wenn Studenten von früher auf Studenten von heute treffen und Lebensträume von einst auf Lebensentwürfe von jetzt: Mit “Shoppen” legte Regisseur und Drehbuchautor Ralf Westhoff ein ausgesprochen innovatives Debüt vor, mit “Der letzte schöne Herbsttag” legte er liebevoll-charmant nach, seine neue Generationen-Geschichte ist eine überzeugende, vor scharfzüngigem Dialogwitz nur so funkelnde WG-Komödie der besonderen Art. Es geht um Lebensträume, Lebenswege und Lebenswirklichkeiten. Gekonnt läßt er seine überzeugend aufspielenden Protagonisten über die Bedeutung von Freiheit und Freundschaft streiten, über den Sinn von Karriere und Geld und die Wichtigkeit von Sicherheit im Leben, kurz darüber, was denn überhaupt ein Leben ausmacht. Herrlich frech und zuweilen böse läßt er die Generationen aufeinander treffen, und die jeweiligen Vorstellungen und Gewohnheiten gehörig durcheinanderwirbeln. Die Alten müssen sich fragen lassen, ob man wirklich die Zeit zurückdrehen kann ins Paradies der Jugend, das vielleicht doch nur in der Erinnerung so paradiesisch war. Und die Jungen erleben, das Karriereplanung noch lange keine Lebensplanung ist. Inszeniert ist das recht gesellschaftskritisch, aber so unterhaltsam ohne philosophisches Lamentieren, ohne kammerspielartige Beengtheit, so genau ist alles exakt auf den satirischen Punkt gebracht, dass man immer wieder herzhaft über die Pointen des Jungseins und des Älterwerdens lacht. Grandios sind seine wie auch in den bisherigen Filmen perfekt zusammengestellten Figuren, die von Gisela Schneeberger, Michael Wittenborn und Heiner Lauterbach als Alt-WGler und von Claudia Eisinger, Karoline Schuch und Patrick Güldenberg als Jung-Studenten mit großer Spielfreude zu Leben erfüllt werden. Sie repräsentieren unterschiedliche Typen und sind doch lebensechte Menschen mit Herz und Charakter. Am Ende haben sie tatsächlich zueinander gefunden und alle ein bißchen auch zu sich selbst. Oder wie Gisela Schneeberger es am Ende sagt: Manchmal gibt es Tage, da ist man dem Sinn des Lebens weit entfernt, aber manchmal gibt es Tage, da kann man ihm ein klein wenig näher rücken. Dieser Kinofilm beschert einem eindeutig einen sehr guten Tag.

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PADDINGTON - 95 min. - Ab 0 J.
Er ist einfach knuddelig, dieser Petz aus Peru. Und er hat eine Schwäche für alles Britische. Deshalb hält es den tollpatschigen Bären Paddington irgendwann nicht mehr in seiner Heimat, er startet in das Abenteuer seines Lebens: die Reise aus dem hintersten Peru in die große Stadt, nach London, die anders ist, als er er sich je vorgestellt hat. Aber weil Paddington ein Glücksbär ist, findet ihn die nette Familie Brown und adoptiert ihn kurzerhand. Wer kennt sie nicht, die hinreißenden Geschichten des kleinen Bären mit blauem Dufflecoat und rotem Hut. Sie wurden in über 40 Sprachen übersetzt und weltweit mehr als 35 Millionen Mal verkauft. Inspiriert von Michael Bonds zeitlosem Klassiker erblickt mit dieser moderne Variante des Bestsellers der Hit-Bär erstmals das Licht der großen Leinwand. "Harry Potter"-Produzent David Heyman startet mit dem Mix aus Real- und Animationsfilm ein neues Familienfilm-Franchise: "Paddington" ist erst der Anfang eines faszinierenden Kino-Abenteuers, das Kinder- und Erwachsenenherzen höher schlagen lässt.

Mo 26.1.15 Di 27.1.15 Mi 28.1.15 Do 29.1.15 Fr 30.1.15 Sa 31.1.15 So 1.2.15 Mo 2.2.15 Di 3.2.15 Mi 4.2.15
14.30 14.00
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