ButtStartseite

Der neue grosse Saal sagt hallo!Kinoansicht. S-Bahn Obertürkheim: 200m geradeaus und gleich links sehen Sie mich! Gastro

Zum 25. Todestag von Freddie Mercury:
QUEEN ROCK MONTREAL
Der Konzertfilm wurde am 24. und 25.11.1981 bei einer der besten Darbietungen der Band mitgeschnitten.
Ein Fest für Fans, ein Kino-Event, speziell für die große Kinoleinwand in 4K Ultra High Definition remastered.

 Donnerstag 1.12. 20h15. Mittwoch 14.12. 20h30.
Queen

Unser Programm von Montag, 28.11. bis Mittwoch, 7.12.16.

WELCHER FILM IN KINOTHEK 1 ... Beginn DATUM WELCHER FILM IN KINOTHEK 2 ... Beginn
SNOWDEN 20.15 Mo28.11. DER LANDARZT VON CHAUSSY 20.15
FRÜHSTÜCK BEI MONSIEUR HENRI 20.30 Di 29.11. MUCH LOVED (OmU) 20.30
FINDET DORIE
***SCHWEINSKOPF AL DENTE
FRÜHSTÜCK BEI MONSIEUR HENRI
16.15
18.15
20.30
Mi 30.11. ***MUSTANG
***FRANTZ
MUCH LOVED (OmU)
16.15
18.15
20.30
*QUEEN ROCK MONTREAL 20.15 Do 1.12. In Kino 2 heute keine Vorstellungen.
FRÜHSTÜCK BEI MONSIEUR HENRI
TONI ERDMANN
17.45
20.15
Fr 2.12. DER LANDARZT VON CHAUSSY
 NEU    GIRL ON THE TRAIN
17.45
20.15
FINDET DORIE
SNOWDEN
TONI ERDMANN
15.00
17.15
20.15
Sa 3.12. NEU   STÖRCHE - ABENTEUER IM ANFLUG
DER LANDARZT VON CHAUSSY
GIRL ON THE TRAIN
15.00
17.15
20.15
TSCHICK
FINDET DORIE
*The Beatles-8 days a week: The Touring Years
SNOWDEN
13.00
15.00
17.15
20.
15
So 4.12. **NELLYS ABENTEUER
*STÖRCHE - ABENTEUER IM ANFLUG
**BACH IN BRAZIL
DER LANDARZT VON CHAUSSY
13.00
15.00
17.15
20.15
SNOWDEN 20.15 Mo 5.12. MUCH LOVED (OmU) 20.15
TSCHICK 20.30 Di 6.12. NEU    4 KÖNIGE 20.30
FRÜHSTÜCK BEI MONSIEUR HENRI
*TSCHICK
18.30
20.30
Mi 7.12. *MUCH LOVED (OmU)
4 KÖNIGE
18.30
20.30

* NUR NOCH KURZE ZEIT  |   ** VORAUSSICHTLICH LETZTE VORSTELLUNG.  |    *** LETZTE VORSTELLUNG.   |   ALLE ANGABEN OHNE GEWÄHR!
Wie zeigen jeweils die deutsche Fassung (2D), wenn nicht anders angegeben.  |  OF=Originalfassung  | OmU=Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
Weitere Spieltage der einzelnen Filme stehen nicht fest. Aktualisierung des Programms jeden Montag nachmittag bis zum Mittwoch der Folgewoche.
Wir erstellen unser Filmprogramm im 7-Tage-Rhythmus! Zu Ihrer Information: Filme laufen bei uns, aufgrund der Fülle an Filmen, die für uns interessant sind und bei
nur zwei Kinosälen, nicht täglich(!) innerhalb der Kinowoche (Donnerstag bis Mittwoch). Wir zeigen diese vielmehr über Wochen hinweg immer wieder tageweise.
Wie lange Ihr Wunschfilm noch bei uns im Programm sein wird?  Im obigen Spielplan können Sie von weiteren Vorstellungen eines Films ausgehen, sofern dieser ohne Stern versehen ist. Bei den unten folgenden Kurzinhalten zu den Filmen machen wir jeweils in weiss hinterlegter Schrift eine vorsichtige Einschätzung,
wie lange wir den jeweiligen Film noch zeigen werden. Alle diesbezüglichen Angaben sind ohne Gewähr.


GIRL ON THE TRAIN - 113 min. - Ab 16 J.
Wie in Hitchcocks „Das Fenster zum Hof“ beobachtet die von Emily Blunt gespielte Protagonistin ein unerhörtes Ereignis durch ein Fenster, das hier ein Zugfenster ist. Und wie in „Gone Girl“ von Gillian Flynn (Roman) und David Fincher (Verfilmung) bietet das Verschwinden einer Frau den Anlass, eine bürgerliche Wohnsiedlung als emotionale Hölle zu entblößen. Tagtäglich fährt Rachel mit dem Zug zu ihrer Arbeit nach London und starrt als Zeitvertreib aus dem Fenster. Am Wegesrand sieht sie ein Landhaus, in welchem ein junges Paar lebt. In ihrer Fantasie malt sie sich aus, was für ein glückliches Leben die beiden wohl haben könnten, anders als dies für Rachel der Fall ist. Sie ist frisch geschieden, nachdem ihr Ex-Mann sie für eine Jüngere hat sitzen lassen. Doch die Wahrheit über das Paar hält so manche Überraschung bereit. Einen jähen Bruch mit ihrem Fantasiegespinst erhält sie eines Tages, als der Zug vor dem Landhaus halt macht. Rachel beobachtet eine schreckliche Tat und bietet sich freiwillig als Zeugin bei der Polizei. Was sich als ein Fall über zwei für sie Unbekannte heraus zu kristallisieren scheint, bürgt schon bald eine böse Überraschung für Rachel bereit. Die Frauen sind hier die Taktgeber in einem Rätselspiel aus Vermutungen, Anschuldigungen und verzerrten Wahrnehmungen, die Männer gewinnen hauptsächlich durch ihre Augen an Profil. Die von Emily Blunt am Rand des körperlichen wie mentalen Zusammenbruchs gespielte Alkoholikerin Rachel erweist sich als höchst unzuverlässige Erzählerin, deren Sichtweisen und Vermutungen, in Rückblenden und Zeitsprüngen, der Zuschauer nicht trauen kann. Megan und Scott sind beispielsweise keineswegs die „Verkörperung der wahren Liebe“, als die Rachel sie anfangs vorstellt. Ihre lebhafte Fantasie verschwimmt mit den realen Begebenheiten, die tröpfchenweise als Erinnerungsstücke an die Oberfläche sprudeln und in ihren Zeichnungen Konturen erhalten. Der Thriller von Autorin Paula Hawkins wurde im Januar 2015 veröffentlicht und entwickelte sich über Nacht zum Erfolgsroman.
Weitere Vorstellungen folgen. Nur für kurze Zeit.

TONI ERDMANN - 162 min. - Ab 12 J.
Schon in ihren ersten beiden Filmen hat Maren Ade die Unzulänglichkeiten der Existenz und die Stromschnellen menschlicher Beziehungen mit schmerzlicher Genauigkeit ausgelotet. Doch die Nöte einer jungen, unerfahrenen Lehrerin in »Der Wald vor lauter Bäumen« und der quälende Urlaubszank eines Paares in »Alle anderen« waren nur Fingerübungen im Vergleich zu diesem minuziösen Meisterstück, das bei der Premiere in Cannes mit Standing Ovations gefeiert wurde. Es genügt ein Blick ins Gesicht von Sandra Hüller, um vom Strudel der Gefühle mitgerissen zu werden, diesem alles verschlingenden Mix aus Scham und Wut, Hilflosigkeit und schlechtem Gewissen, als sie in der Hotellobby - ihre Karriere als Unternehmensberaterin hat Ines nach Bukarest geführt - neben Kollegen und Kunden versucht, die Contenance zu wahren, als sie aus dem Augenwinkel ihren Vater (Peter Simonischeck) entdeckt, der sie unangemeldet besucht und dessen unterschwelliges Anliegen es ist, dass seine Tochter befreit wird aus ihrem Käfig der Kälte und Emotionslosigkeit. Am liebsten würde Ines ihn ignorieren. Weil das nicht geht, nimmt sie ihn notgedrungen auf einen Empfang mit, wo er mit Plastiktüte und Zottelklamotten ein wandelnder Affront ist und sie in ihrer ohnehin labilen Situation ständig aus dem Gleichgewicht bringt. Nach einer Abfolge peinlichster Momente bricht der Vater das Katastrophenwochenende ab, nur um in neuer Identität wieder aufzutauchen. Er klemmt sich ein Fastnachtsgebiss in den Mund, setzt eine Zottelperücke auf den Kopf und betritt als schmierige Kunstfigur Toni Erdmann die klinisch reine Businesswelt … und zwingt seine konsternierte Tochter zum Mitspielen. Mit seinem Schabernack macht er die feinen Haarrisse familiärer Verhältnisse und menschlicher Beziehungen sichtbar und entlarvt die Masken aller Umstehenden, bis sie am Ende im wahrsten Sinne des Wortes nackt dastehen. „Bist du überhaupt ein Mensch? Bist du glücklich?" Wie befreit er seine Tochter aus den Fängen einer Business-Welt, die nur noch Zahlen und Kennziffern kennt? Wie finden sie beide aus ihrer Sprachlosigkeit, über Jahre sich fremd geworden? Toni Erdmann "erdet" die künstliche Gesellschaft, der Mann aus der Fremde entfremdet die Figuren von ihrer Entfremdung. Selbst Ines, die eben noch vor Scham im Boden versinken wollte, fühlt sich von ihrem Vater angezogen, fast so, als erkenne sie in seinen Täuschungen ihre eigenen Selbsttäuschungen. Anfangs ist sie die versteinerte Medusa im Olymp der kapitalistischen Helden, dann, unmerklich, in unwillkürlichen Gesten, kehrt ihr Körper ins Leben zurück. Der Körper "weiß" noch etwas, er ist spontane Natur unterm Schuppenpanzer des aschgrauen Businesskostüms. Zwischen Entsetzen und Belustigung feiert sie auf einer Nacktparty schließlich den letzten Akt ihrer Emanzipation. Ines streift die falsche Haut ab, nicht länger ist ihr Körper ein Objekt von Dressur und Selbstbewirtschaftung. Nacktheit ist das wahre Leben im falschen. Endlich ist Ines frei genug, um peinlich zu sein, denn im Kreis von Untoten ist Peinlichkeit ein Zeichen der Freiheit. Dieser große Film fungiert dabei selbst wie ein Toni Erdmann. Das Kunstwerk doubelt seine eigene Figur und macht sich selbst zum Eindringling: In absurder Verkleidung fällt der Film in den Alltag des Publikums ein und spricht lustig über tragische Dinge, über Tod und Vergänglichkeit und die Einsamkeit des ökonomischen Menschen. Wer in Toni Erdmann lacht, der lebt noch. (Thomas Assheuer/Die Zeit).
Weitere Vorstellungen folgen.

SNOWDEN –  135 min. – Ab 12 J.
Er ist der Wut-Filmer von Hollywood: Von Vietnam bis zur Wall-Street, von „Nixon“ über Castro bis „J.F.K“ reicht das Spektrum von Oliver Stone. In Hollywood bekam der 3fache Oscar-Gewinner nun für seinen brisanten Polit-Thriller einen Korb. Ausgerechnet in Bayern erhielt er künstlerisches Asyl und Fördergeld für sein Bio-Pic über den Whistleblower Edward Snowden. Im Unterschied zu der oscarprämiierten Doku „Citizenfour“ geht es nicht nur um die aktuelle Momentaufnahme, vielmehr erzählt Stone von 2004 bis 2013 die Geschichte jenes jungen Mannes, der sich vom strammen Patrioten zum Verräter aus Gewissensgründen entwickelte und die politische Welt nachhaltig veränderte. Ursprünglich träumte Snowden davon, Soldat einer Eliteeinheit zu werden und in den Irak-Krieg zu ziehen. Dann bricht er sich während der knochenharten Ausbildung prompt beide Beine, die Kämpfer-Karriere geht abrupt zu Ende, bevor sie beginnt. Der moderne Kriegsschauplatz ist freilich überall. Darum heuert der gelernte Informatiker beim Geheimdienst an, um die bösen Buben auszuspähen, mit brutalstmöglicher Sammlung aller verfügbaren Daten, und das weltweit. Er macht schnell Karriere. Den Gegenpol zur nimmersatten Datenkrake namens NSA erlebt Snowden bei seiner neuen Freundin Lindsay, die sich als überaus leidenschaftliche Vertreterin liberaler Werte erweist. Je mehr Snowden erfährt, mit welch umfassenden Methoden die NSA unfassbare Mengen an Daten sammelt, desto größer werden nicht nur die Zweifel an seiner Arbeit, sondern auch seine Gewissenskonflikte nehmen zu: Er muss diese Aktivitäten der staatlichen Schnüffler an die Öffentlichkeit bringen. Sein Einsatz ist enorm. Das Leben des 29-Jährigen hat sich radikal verändert. Doch auch für das politische System wird nichts mehr so sein wie zuvor. Mit Joseph Gordon-Levit hat Stone einen Hauptdarsteller gefunden, der den gebrochenen Helden mit überzeugender Wahrhaftigkeit verkörpert. Smart und dabei doch schrullig, naiv und zugleich raffiniert. Vom Aussehen ein harmlos wirkender Milchbubi, dem wohl keiner zutraut, einmal die mächtigste Nation der Welt im Alleingang vorzuführen. Radikaler Aufklärungsunterricht der ambitionierten Art.
Weitere Vorstellungen folgen.

4 KÖNIGE - 103 min. - Ab 12 J.
Drogenpsychose, Angstattacken, Trauma: Vier Heranwachsende verbringen die Weihnachtstage in der Psychiatrie. In der Abgeschiedenheit der Klinik und fernab der (familiären) Zwänge beginnen sich die Jugendlichen zu öffnen, ohne sich gegenseitig zu schonen. Theresa von Eltz wählt für ihr Kinodebüt kühle Farben und drastische Szenen, um zart und mit viel Zeit von den Verletzungen zu erzählen, die viel mit einem nicht dagewesenen Elternhaus zu tun haben. Dass ihre Geschichten nur angerissen werden, ist die große Stärke dieses aufregenden, schmerzhaft genau beobachteten Debütfilms. Am Ende wird die Psychiatrie zum Freiraum, zumindest für eine kurze Zeit. Vier Jugendliche im Ausnahmezustand und ihre widerstreitenden, zwischen Angst und Hoffnung schwankenden Gefühle.
Weitere Vorstellungen folgen. Nur für kurze Zeit.

DER LANDARZT VON CHAUSSY – 102 min. – Ab 6 J.
Als Protagonist, verkitschte Sehnsuchtsfigur und vermeintlicher Heilsbringer musste der Landarzt in zahllosen Romanen, Groschenheften und Fernsehserien bereits jedes erdenkliche Medizinerklischee erfüllen. Dabei ist seine Arbeit in der Realität das exakte Gegenteil dieser Traumwelt. Das weiß Regisseur Thomas Lilti nur zu gut, denn er ist selbst studierter Mediziner. Seine Erfahrungen aus der Praxis sind neben dem Wissen um die richtige Inszenierung einer leichten, tragikomischen Geschichte das größte Pfund, nie hat man hier das Gefühl, der Film könne im nächsten Augenblick in die Falle besagter Arzt- respektive wohl eher Patientenfantasien tappen. Dafür steht er genauso wie seine von „Ziemlich beste Freunde“-Star François Cluzet beinahe demütig verkörperte Hauptfigur viel zu fest auf dem Boden der Realität. Und diese beinhaltet auch bei unseren französischen Nachbarn durchaus schwierige Themen wie das langsame Aussterben des typischen Landarzts, die drohende Unterversorgung ländlicher Regionen sowie die Bürokratisierung des Praxisalltags. Auch der Frage nach einem Abschiednehmen im eigenen Zuhause, den sich die meisten von uns wünschen, weicht Liltis Film keineswegs aus. Aus vielen kleinen Episoden und Land-Impressionen entwickelt hier ein Regisseur nicht zuletzt dank seines Fachwissens einen stets realistischen, mitunter gar dokumentarischen und gleichzeitig einfühlsamen Gegenentwurf zum Genre des leider nicht selten unbefriedigenden Arzt- und Heimatfilms. Mögen Krankheiten, Ängste und der Tod immer auf eine bestimmte Art präsent sein, trotz dieser vermeintlich schweren Thematik verbreitet die Inszenierung vielmehr Hoffnung, Freude und sehr viel Lebenslust. „Landarzt zu sein, ist kein Beruf. Es ist eine Berufung!“: Ein genau beobachtetes Porträt des Ärztealltags auf dem Lande. Lilti lässt in seinem sozialkritisch angehauchten Drama bei allem Charme auch die Schattenseiten des Berufs und die Mängel des Gesundheitssystems nicht aus, so wird das Drama mit über 1,5 Millionen Besuchern in Frankreich umso berührender. 
Weitere Vorstellungen folgen.

MUCH LOVED (OmU) – 103 min. – Ab 12 J.
Von Prostitution hat das Kino schon oft erzählt. Etwas anderes ist es, wenn es um eine islamische Gesellschaft geht, in der das älteste Gewerbe der Welt zwar eine große Rolle spielt, offiziell aber nicht existiert. Dieser Doppelmoral spürt der französisch-marokkanische Regisseur Nabil Ayouch in seinem Sozialdrama nach, das den düsteren Alltag marokkanischer Prostituierter authentisch und liebenswert schildert. Verkörpert werden diese liebenswürdigen Nachtgestalten von Laiendarstellerinnen, die dem Film spürbare Direktheit geben. Der hierzulande ab zwölf Jahren freigegebene Film ist in Marokko verboten. Er sei eine Beleidigung für alle marokkanischen Frauen. Die Noah-Darstellerin Loubna Abidar wird auch gegenwärtig noch bedroht und musste nach Frankreich fliehen, wo inzwischen ihr Touristenvisum abgelaufen ist. Man könnte die vier für autonome Sexarbeiterinnen halten. Eher beiläufig wird ihre Abhängigkeit von Türstehern und einem korrupten Polizisten deutlich, der sie als Zuhälter ausbeutet. Als Soukaina nach Spanien ausreisen will, bekommt sie kein Visum. Für Frauen gibt es aus dieser Welt, in der sie entrechtet sind, fast keinen Ausweg. Das hervorragende Ensemble und die zurückhaltend eingesetzten filmischen Mittel unterstreichen dieses Gefühl. Ein zuweilen derber Film, der durch seine schwermütige und zugleich freche Poesie begeistert.
Weitere Vorstellungen folgen. Nur noch kurze Zeit.

THE BEATLES: 8 DAYS A WEEK - THE TOURING YEARS - 138 min. - Ab 0 J.
Sie sind wohl die berühmteste und einflussreichste Band aller Zeiten. Dabei gab es die Beatles gerade mal zehn Jahre und Livekonzerte spielten sie nur für kurze Zeit von 1962 bis 1966. Dieser Zeit widmet sich der Dokumentarfilm von Ron Howards. Seine schier überquellende Dokumentation erweckt diese Ausnahmejahre zu neuem Leben. Gibt es über diese Band denn noch irgendetwas Neues zu sagen? Der Regisseur von „Apollo 13“ und „A Beautiful Mind“ hat tatsächlich sehr seltenes Bildmaterial zusammengetragen und lässt mit den historischen Filmaufnahmen und Fotos von Konzerten und Promotion-Terminen die sprichwörtliche Beatlemania lebendig werden. Sein Film zeigt die »Touring ­Years« der Fab Four, ist gründlich recherchiert, randvoll mit »digital remastertem« oder bislang unbekanntem Material, dabei angenehm unaufdringlich inszeniert und erstaunlich nah dran an seinen Protagonisten. Bemerkenswert ist die Qualität des Bildmaterials: Die digital restaurierten Filmausschnitte scheinen einen in die Mitte des Konzertsaals zu tragen, während das Fotomaterial im Kinoformat eine unglaubliche Intimität suggeriert, wenn die vier Sunnyboys im Hotelzimmer chillen oder im Studio rumfeixen. Dazu dröhnt der neu abgemischte Sound in bestmöglicher Qualität aus den Kinoboxen und lässt gleichsam nebenbei umso klarer hervortreten, was für eine musikalisch brillante Band die Beatles gewesen sind. Erstmals zu sehen: Ein 30-minütiger Livemitschnitt vom August 1965 eines Konzerts der "Pilzköpfe" im New Yorker Shea Stadium, der im Anschluß an die Doku folgt. Die musikalisch deutlich ambitionierteren Werke der späteren Jahre spielen dagegen kaum eine Rolle, auch  Streit und Trennung oder das Privatleben der Musiker kommen so gut wie nicht vor. Es handelt sich also um kein umfassendes Porträt der Band, aber es ist eine unwiderstehliche Zeitreise in ein einmaliges Kapitel der Popgeschichte wie auch ein Liebhaber-Stück zum opulenten Erinnerungs-Genießen, das gleichsam eigene Lebensbilder bzw. Lebensstationen gedanklich-spannend wachwerden läßt.
Weitere Vorstellungen folgen. Nur noch kurze Zeit.

FRANTZ - 113 min. - Ab 12 J.
Ein mit großem Stilwillen inszeniertes, berührendes Drama um Krieg und Frieden, Verlust und Vergebung, Liebe und Lebenswillen ist der neue Film des französischen Regisseurs Francois Ozon, der mit seiner erzählerischen Stringenz an "Das weiße Band" erinnert. Eine Geschichte wie aus alter Zeit erzählt Ozon hier, formal noch verstärkt durch die Wahl der Schwarzweiß-Bilder, die einen fast nostalgischen Charakter andeuten, durch ihren gelegentlichen Wechsel ins Farbige aber schon auf ein Mehr hindeuten. Denn je mehr sich die handelnden Personen kennenlernen, je deutlicher wird auch: hier wird eine ganz und gar universelle, zeitlose Geschichte erzählt von Krieg und Frieden, von Leid und Lügen, von Annäherung und Liebe. Und vor allem: von der Überwindung von Hass und Fremdenfeindlichkeit, vom Ausbrechen aus dem Kreislauf von Gewalt und Vergeltung, das in der Realität der Geschichte einen Zweiten Weltkrieg brauchte, bis die Völker Frankreichs und Deutschlands dies begriffen. Passend zum 100jährigen Gedenken an die verheerende Schlacht um Verdun, erzählt die französisch-deutsche Koproduktion vom Zusammentreffen eines ehemaligen französischen Soldaten mit der trauernden Frau eines gefallenen deutschen Soldaten kurz nach dem Ende des Ersten Weltkrieges. Getragen wird der Film von einer überragenden Paula Beer, die gegen alle Widerstände und Vorurteile ihren eigenen Weg geht, die sich schließlich hinaus wagt in die Welt, um mehr kennenzulernen als die Enge des Ewiggleichen. Liebevoll setzt Ozons Kamera sie in Szene, läßt uns teilhaben an ihrer Trauer, an ihrer Verunsicherung, an ihrem zaghaften Aufbruch, schließlich an ihrem Versuch, sich ein eigenes Bild von dieser Welt zu machen. Große europäische Filmkunst!
Letzte Vorstellung.

MUSTANG - 94 min. - Ab 12 J.
An der türkischen Schwarzmeerküste leben fünf zwischen 11- und 17jährige Mädchen bei ihrer Großmutter. Ihr freies, unbeschwertes Leben und die unbeschwerten Spiele mit den Jungs des Dorfes werden mit ihrem Älterwerden für die erzkonservative Dorfgemeinschaft und vor allem den Onkel der Mädchen zunehmend zum Problem. Doch je enger sich ein Netz von Verboten um sie zieht, desto mehr wird ihr widerständiger Freiheitsdrang provoziert. Dabei wird, auch erfrischend humorvoll, aus der Perspektive der Jüngsten erzählt, ­Lale, die mit wachsamer Neugier zuschaut und versucht, sich einen Reim auf die Ereignisse zu machen. Das Besondere ist, wie in diesem Langfilmdebüt durch die Regisseurin Deniz Gamze Ergüven zwei Perspektiven zusammentreffen: einerseits die einer jungen türkischen Frau, die 1978 in Ankara geboren ist und die Re­striktionen, denen Frauen in ihrem Land ausgesetzt sind, aus eigener Erfahrung kennt und bis heute wie ein einengendes Korsett spürt, wenn sie zurückkehrt. Und andererseits die einer Filmemacherin, die ihre filmische Sozialisation in Frankreich erlebt hat. Der unbezähmbare Geist der Freiheit, den Ergüven auf so betörende Weise einfängt, ist ihr zufolge typisch für die heutige Generation junger Frauen. Es ist die Ankündigung und das Versprechen eines Umbruchs, den Präsident Erdogan auf lange Sicht nicht wird deckeln können. Ein wunderbarer Film voller Hoffnung, Wut, Tragik, Poesie und Kraft, ein Glücksfall für das Kino, der vor allem durch das anrührende Spiel der fünf Mädchen, die herausragenden Bilder und die packende Regie überzeugt. In der Türkei ist der Film schon lange in den Kinos, aber er passt vielen nicht ins traditionell-konservative Weltbild, erzählt die Filmemacherin. Ein berührendes Drama über fünf freiheitsliebende Schwestern in der türkischen Provinz, die gegen gesellschaftliche Grenzen aufbegehren und die Wucht patriarchaler Moral zu spüren bekommen.
 Letzte Vorstellung.
TSCHICK – 93 min. – Ab 12 J.
Regisseur Fatih Akin erweist sich als genau die richtige Wahl für dieses etwas andere Roadmovie über zwei Außenseiter-Jungs, die mit einem geklauten Lada durch die "ostdeutsche Walachei" kurven und dabei "den besten Sommer aller Zeiten" erleben. Die Begeisterung des Feuilletons über Wolfgang Herrndorfs Bestsellerroman "Tschick" war groß, was wohl nicht zuletzt auf die nostalgischen Gefühle zurückzuführen war, die die Geschichte zweier Teenager, noch dazu Außenseiter erweckte. Mit den Worten eines Erwachsenen reflektierte die Romanfigur Maik über das Leben, was in seinem Versuch, so zu schreiben, wie Teenager sprechen, bisweilen etwas anbiedernd wirkte. Ganz anders die Verfilmung nach einem Drehbuch von Lars Hubrich, der nur noch an wenigen Stellen, vor allem zu Beginn und am Ende einen Voice Over-Kommentar benutzt und sich statt dessen auf den Sog der Geschichte, den Charme seiner Hauptdarsteller verlässt. Und da haben Fatih Akin und seine Caster zwei Glücksgriffe getätigt: Schon Tristan Göbel überzeugt als Mauerblümchen Maik, doch die eigentliche Entdeckung ist Anand Batbileg, der zum ersten Mal vor der Kamera stand und mit geradezu unverschämter Unbeschwertheit agiert. Entgegen seiner sonstigen, nicht unbedingt unsubtilen Art, verlässt sich Akin diesmal ganz auf seine beiden Hauptfiguren und setzt sein größtes Talent, sein Gespür für Atmosphäre, für das Evozieren von Stimmungen mit Bildern und Musik so unprätentiös ein, wie seit langem nicht mehr. Gerade durch den Verzicht auf allzu bedeutungsschwere Dialoge und betonte Momente der Selbsterkenntnis wirkt Akins Film so lebendig und mitreißend. Seine Coming-Of-Age-Odyssee zweier Teenager durch die ostdeutsche Provinz ist ein melancholisch-heiteres Road Movie mit einem Hauch von Anarchie und ganz viel jugendlich-frischem Lebensgefühl.
Weitere Vorstellungen folgen. Nur noch kurze Zeit.
BACH IN BRAZIL –  91 min. – Ab 6 J.
Klassik meets Samba, deutsche Gründlichkeit trifft auf brasilianische Lebensfreude. BACH IN BRAZIL ist eine wunderbare Feel-Good Komödie über den Zauber der Musik, den Mut, unerwartete Chancen und überraschende Möglichkeiten zu nutzen, aus gewohnten Lebensbahnen auszubrechen und noch einmal neu anzufangen. Edgar Selge, der den zunächst etwas kauzig anmutenden Musiklehrer Marten verkörpert, der nach Brasilien kommt, um eine Erbschaft - ein Original-Notenblatt von Bach – anzutreten und schließlich über sich selbst hinauswächst, führt ein großartiges Schauspielerensemble an, dessen enorme Energie sich sofort auf das Publikum überträgt. Regisseur Ansgar Ahlers drehte sein so heiteres wie tiefgründiges Regiedebüt größtenteils in der brasilianischen Stadt Ouro Preto, deren einzigartige barocke Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Eine ideale Kulisse für die Musik Johann Sebastian Bachs, die in der deutsch-brasilianischen Koproduktion eine zentrale Rolle spielt und in allen erdenklichen Variationen, ob klassisch arrangiert oder mit südamerikanischen Rhythmen und Instrumenten interpretiert, zum Klingen gebracht wird. So erzählt BACH IN BRAZIL auf genauso emotionale wie originelle Weise auch von der universellen und alles verbindenden Kraft der Musik. Und wird zu einem ganz besonderen, inspirierenden Kinoabenteuer, das mitreißt und zeigt, dass es nie zu spät ist, sein Herz für die Schönheit und Vielfalt dieser Welt zu öffnen. 
Voraussichtlich letzte Vorstellung.
SCHWEINSKOPF AL DENTE – 95 min. – Ab 12 J.
Komisch, derb, schräg, absoluter Kult. Die nach „Dampfnudelblues“ und „Winterkartoffelknödel“ dritte schwarze, bayerische Krimikomödie um den Dorfpolizisten Franz Eberhofer nach den beliebten Bestsellern von Autorin Rita Falk ist wieder eine „Mordsgaudi“. Mit einer unschlagbaren Mischung aus staubtrockenem Humor und authentischen Charakteren brilliert die österreichisch-bayerische Schauspielriege, allen voran Sebastian Bezzel als ihr lakonischer, wortkarger Antiheld. Diesmal auf den Spuren eines rachsüchtigen, psychopatischen Mörders. Bayern mit seiner Mundart und seinen bisweilen anarchischen Dickschädeln ist und bleibt ein künstlerisch kraftvoll lohnendes Biotop. Natürlich immer vorausgesetzt, der mit Filmdeutschlands beliebtestem Bundesland verbundene lässig barocke Lebensstil wird nicht mit dumpfem Hinterwäldlertum in kracherten Lederhosen und strammen Dirndln vor sonniger Alpenkulisse assoziiert. Außerdem ist eben nichts so abgründig wie die scheinbar idyllische Provinz. Auch diesmal rutscht die bayerische Kriminalkomödie, die hinter dem Weißwurstäquator erneut fulminant die große Leinwand erobert, nicht in einen normalen Who-done-it-Krimi ab. Vielmehr steht das liebenswert kuriose Zwischenmenschliche wie immer im Vordergrund. Echte komödiantische Höhepunkte liefern diesmal das bizarre und stimmige Duo, Eisi Gulp als Alt-68er Marihuana anpflanzender Vater Eberhofer und der Passauer Ausnahmekabarettist Sigi Zimmerschied als Moratschek. Die beiden avancieren zu den heimlichen Stars der schwarzhumorig bajuwarischen Krimikomödie mit italienischer Note.
Letzte Vorstellung.
FRÜHSTÜCK BEI MONSIEUR HENRI – 98 min. – Ab 6 J.
Monsieur Henri ist ein Griesgram, wie er im Buche steht. In einem fort echauffiert sich der verwitwete Rentner über Gott und die Welt, seinen Sohn und dessen Frau Valérie. Weil er gesundheitlich nicht mehr ganz auf der Höhe und sein Pariser Apartment für eine Person viel zu groß ist, vermietet sein Sohn gegen den Willen des Alten eins der freien Zimmer. Als dann ausgerechnet die junge Studentin Constance an der Türschwelle steht, für Henri ein Inbegriff der unfähigen und verlotterten Jugend, lässt der ehemalige Buchhalter die junge Mitbewohnerin freilich nur zähneknirschend einziehen ... . Für sein Kinodebüt „Irène“ erhielt der französische Regisseur Ivan Calbérac 2003 eine César-Nominierung für das beste Erstlingswerk. Hier adaptiert er nun sein eigenes Boulevard-Theaterstück aus dem Jahr 2013, was sich in den geschliffenen Dialogen und Rededuellen widerspiegelt, die die Generationenkomödie entscheidend prägen. Mit französischer Leichtigkeit und der zündenden Chemie zwischen dem französischen Altstar Claude Brasseur („La Boum/Die Fete“, „Die Außenseiterbande“) und der schweizerischen Newcomerin Noémie Schmidt gelingt eine leichte, dialogreich-schlagfertig-bissige Komödie, die charmante Unterhaltung bietet. 
Weitere Vorstellungen folgen.

FINDET DORIE - 103 min. - Ab 6 J.
Disney und Pixar vertrauen ganz dem Erfolgsrezept des beliebten Vorgängers FINDET NEMO. Dieses Mal begleiten wir den unter Amnesie leidenden Doktorfisch Dorie bei der Suche nach seinen Eltern. Dories kleines Handicap verhindert meist, dass sie sich an ein bestimmtes Ereignis erinnern kann. Umso aufgeregter ist sie, als ihr plötzlich der Gedanke an ihre Familie durch den Kopf schießt. Und noch ehe sich ihre Amnesie zurückmeldet, beschließt sie, mit Hilfe ihrer Freunde - darunter auch ein kleiner Clownsfisch namens Nemo - ihre Eltern zu finden. Verpackt in brillante, farbenfrohe Bilder dürfte die Magie der Pixar-Künstler vor allem die kleinen Kinozuschauer verzaubern. Im Unterschied zu anderen Geschichten aus der Schmiede von Pixar wie dem psychologisch ausgeklügelten „Alles steht Kopf“ oder dem durchaus konsumkritischen „Toy Story“ bleibt „Findet Dorie“ erkennbar gradliniger. Der Film baut nie einen vergleichbaren Hintersinn auf. Stattdessen setzen Stanton und sein Co-Regisseur Angus MacLane ganz auf den Charme ihrer Figuren, denen sie allen Raum und Aufmerksamkeit schenken. Dories unerschütterlicher Optimismus dürfte einmal mehr sowohl bei den jungen als auch den älteren Kinozuschauern verfangen. Dazu bringt der Film auch neue potentielle Lieblinge ins Spiel. Ansonsten bleibt man dem bekannten Erfolgsrezept weitgehend treu. Dass man die fehlende inhaltliche Weiterentwicklung auf visueller Ebene überzeugend nachholt, lässt einen über gewisse Dopplungen in Aufbau und Story leichter hinwegsehen. 
Weitere Vorstellungen folgen.

NELLYS ABENTEUER –  90 min. – Ab 6 J.
Die 13jährige Nelly Klabund ist stinksauer! Gegen ihren Willen soll sie mit ihren Eltern die Sommerferien und unerwarteterweise darüber hinaus in Rumänien verbringen. Nelly ist geschockt! Wie konnten ihre Eltern sie nur so hintergehen? Ihr ganzes Leben soll sie aufgeben, ihre Freunde, die Schule, den Skatepark? Niemals! Nelly dreht durch, rennt weg und irrt verloren durch eine fremde Stadt mitten in Rumänien. Vor traumhafter Kulisse entfaltet Regisseur Dominik Wessely ein spannendes, amüsantes, stets kindgerechtes Roadmovie, das von Vorurteilen, Gerechtigkeit und Freundschaft erzählt. Das schlanke Drehbuch folgt zwei Handlungssträngen, ist entweder an Nellys Seite oder an der ihrer Eltern, anstatt unnötig Umwege einzuschlagen. Besonders die drei Nachwuchsdarsteller ergänzen sich wunderbar. Klischees fallen deutlich weniger ins Gewicht als bei manch anderem cineastischen Zusammenprall der Kulturen. Immerhin ist der Oberschurke hier ein Deutscher, und die einheimische Polizei, die in anderen Familienfilmen (z.B. "Meine griechischen Ferien", "Fünf Freunde 4") gerne mal von Ganoven unterwandert ist, bleibt zum Glück ganz außen vor. Was schließlich die Situation der Roma in Rumänien betrifft, zeichnet "Nellys Abenteuer" abseits aller Lagerfeuerromantik ein äußerst realistisches Bild. Wessely, der bislang eher für Dokufilme bekannt war, setzt das mit viel Liebe zum Detail und für seine Figuren in Szene. Die Reise durch Siebenbürgen ist auch immer eine Reise zu sich selbst. Am Ende ist Nelly eine andere, hat ein differenzierteres Bild von Rumänien und von den Roma und hat begriffen, dass Coolness nicht alles im Leben ist. Ein liebevoll inszenierter Familienfilm, der durch eine ebenso spannende wie amüsante Geschichte, malerische Aufnahmen und sympathische Nachwuchsdarsteller überzeugt. 
Voraussichtlich letzte Vorstellung.

STÖRCHE - Abenteuer im Anflug - 87 min. - Ab 0 J.
Jedes Kind weiß, woher die Babys kommen, vom Storch natürlich. Doch die haben ihr Geschäftsmodell geändert und liefern nun anstelle von Babys Pakete für einen Onlineversandhandel aus. Der Sohn des Geschäftsführers, Storch Junior liefert nicht nur die besten Zahlen, sondern soll schon bald das Erbe des Vaters antreten. Aus Versehen aktiviert er jedoch die Babyproduktionsmaschine und ein kleines süßes rothaariges Mädchen wartet auf die Lieferung zu seinen rechtmäßigen Eltern. Gemeinsam mit dem einzigen Menschen auf dem Storchenberg, dem Waisenmädchen Tulip, beschließt Junior das Baby schnellstmöglich loszuwerden, damit sein Chef nichts von der Misere erfährt. Einziges Problem: Die beiden haben noch nie ein Baby zugestellt. Auf ihrer Reise stehen ihnen nicht nur allerhand skurrile Abenteuer bevor, sondern auch die Suche nach der Familie und ihrer Bestimmung. Im Jahr 2013 wurde die Warner Animation Group gegründet mit ihrem hier nun zweiten Film. Die neu gegründete Animationsschmiede war zuvor für den Überraschungshit des Jahres 2014 verantwortlich: „The Lego Movie“ von den Regisseurin Phil Lord und Chris Miller, die hier als ausführende Produzenten tätig waren.
Weitere Vorstellungen folgen. Nur für kurze Zeit.
Textquellen: programmkino.de. kino.de.

ButtStartseite