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Der neue grosse Saal sagt hallo!Kinoansicht. S-Bahn Obertürkheim: 200m geradeaus und gleich links sehen Sie mich! Alter Saal.

Unser Filmprogramm von Montag, 27.7. bis Mittwoch, 5.8.2015.
Weitergehende Spieltage der einzelnen Filme stehen noch nicht fest. Aktualisierung des Programms jeden Montag nachmittag bis zum Mittwoch der Folgewoche.
Wir erstellen unser Filmprogramm wöchentlich! Zu Ihrer Information: Filme laufen bei uns, aufgrund der Fülle an Filmen, die für uns interessant sind und bei nur zwei Kinosälen,
nicht täglich(!)
innerhalb der Kinowoche (Donnerstag bis Mittwoch), sondern wir zeigen diese über Wochen hinweg immer wieder tageweise.
Wie lange Ihr Wunschfilm noch bei uns im Programm sein wird?  Im nachfolgenden Spielplan können Sie von weiteren Vorstellungen eines Films ausgehen, sofern dieser in der letzten Vorstellung in dieser Kinowoche ohne eine Kennzeichnung mit Stern versehen ist. Bei den weiter unten folgenden Kurzinhalten zu den Filmen machen wir jeweils in Worten
in weiss hinterlegter Schrift eine vorsichtige Einschätzung, wie lange wir den jeweiligen Film noch zeigen werden. Alle diesbezüglichen Angaben sind ohne Gewähr.

WELCHER FILM IN KINOTHEK 1 ...   Beginn    DATUM   WELCHER FILM IN KINOTHEK 2 ... Beginn
DIE GÄRTNERIN VON VERSAILLES 20.30 Mo 27.7. Helen Mirren  DIE FRAU IN GOLD 20.30
DIE GÄRTNERIN VON VERSAILLES 20.30 Di 28.7. KISS THE COOK - So schmeckt das Leben 20.30
TÄTERÄTÄÄ - Die Kirche bleibt im Dorf 2
DIE GÄRTNERIN VON VERSAILLES
18.30
20.30
Mi 29.7. 8 NAMEN FÜR DIE LIEBE
KISS THE COOK - So schmeckt das Leben
18.30
20.30
Heute keine Vorstellungen
Do 30.7. Heute keine Vorstellungen
TÄTERÄTÄÄ - Die Kirche bleibt im Dorf 2 20.30 Fr 31.7. NEU    EVERY THING WILL BE FINE 20.30
RICO, OSKAR und das Herzgebreche
TÄTERÄTÄÄ - Die Kirche bleibt im Dorf 2
TÄTERÄTÄÄ - Die Kirche bleibt im Dorf 2
15.30
17.45
20.30
Sa 1.8. NEU    TINKERBELL & die Legende vom Nimmerbiest
BEST EXOTIC MARIGOLD HOTEL 2
EVERY THING WILL BE FINE
15.30
17.45
20.30
RICO, OSKAR und das Herzgebreche
TÄTERÄTÄÄ - Die Kirche bleibt im Dorf 2
TÄTERÄTÄÄ - Die Kirche bleibt im Dorf 2
15.30
17.45
20.30
So 2.8. TINKERBELL & die Legende vom Nimmerbiest
BEST EXOTIC MARIGOLD HOTEL 2 *
8 NAMEN FÜR DIE LIEBE
15.30
17.45
20.30
TÄTERÄTÄÄ - Die Kirche bleibt im Dorf 2 20.30 Mo 3.8. 8 NAMEN FÜR DIE LIEBE 20.30
VERSTEHEN SIE DIE BÉLIERS ? 20.30 Di 4.8. DIE GÄRTNERIN VON VERSAILLES 20.30
TÄTERÄTÄÄ - Die Kirche bleibt im Dorf 2
VERSTEHEN SIE DIE BÉLIERS ?
18.30
20.30
Mi 5.8. Helen Mirren  DIE FRAU IN GOLD *
KISS THE COOK - So schmeckt das Leben *
18.15
20.30
* VORAUSSICHTLICH LETZTE VORSTELLUNG.      ** LETZTE VORSTELLUNG.      ALLE ANGABEN OHNE GEWÄHR.


Der neue Film von Wim Wenders   EVERY THING WILL BE FINE – 118 min. – Ab 6 J.
Schicksal, Zufall, Fügung? Ein einziger Moment an einem Winterabend wirbelt das Leben einiger Menschen durcheinander. Nichts ist mehr so, wie es einmal war. Vor allem nicht für Schriftsteller Tomas, dessen Wagen in Schnee und Dunkel einen Schlitten eines Jungen erfasst. Für die Mutter bricht eine Welt zusammen. Über zwölf Jahre und die Jahreszeiten hinweg schaut Wim Wenders wie mit dem Brennglas auf die Entwicklung der Personen, ihre Auseinandersetzung mit Schuld und der verzweifelten Suche nach Vergebung und Erlösung. Niemand ist wirklich schuldig, aber irgendwie glauben sich alle schuldig, stellen sich die Frage "Was wäre wenn...". In einem langen und schwierigen Prozess versuchen sie, sich selbst zu verzeihen und sich dem Leben zu stellen. Nach dem Originaldrehbuch des Norwegers Bjorn Olaf Johannessen begibt sich Wim Wenders auf unerforschtes Terrain, nämlich der Realisierung eines intimen Familiendramas. Es geht nicht nur um die mögliche Schuld beim Unfall, sondern um den steinigen Weg zurück in die Normalität und darum, ob ein Schriftsteller dieses tragische Ereignis für seine Kreativität nutzen darf. James Franco spielt diese in sich verschlossene Figur mit starker Präsenz und großer Nachdenklichkeit, zeigt sich von einer neuen Seite, vor allem, wenn er sich langsam durch die Beziehung zu verschiedenen Frauen (Charlotte Gainsbourg, Rachel McAdams, Marie-Josée Croze) ein Stückweit der Wirklichkeit öffnet und am Ende in der Begegnung mit dem 17jährigen Christopher Frieden findet. Der jüngste Film von Wim Wenders ist ein Drama um die klassischen Themen Schuld, Schmerz, Vergebung, Erlösung und die Frage, was Zufall und was Schicksal ist. Und Wenders beweist, dass man sich auch nach mehr als vier Dekaden als Filmemacher immer wieder neu erfinden kann.
Weitere Vorstellungen folgen.
DIE GÄRTNERIN VON VERSAILLES – 118 min. – Ab 6 J.
Frankreich Ende des 17. Jahrhunderts. Landschaftsgärtnerin Sabine De Barra erhält vom obersten Gartenarchitekten Ludwigs XIV. den Auftrag, einen Barockgarten zu bauen. Der König wünscht einen Park, der alles Dagewesene in den Schatten stellt. Die selbstbewusste Witwe hat gegen neidische männliche Kollegen und Hofintrigen zu kämpfen, während sie einer wachsenden Leidenschaft für ihren Auftraggeber verfällt. Alan Rickmans zweite Regiearbeit ist opulent ausgestatteter Historienfilm, zarte Romanze und bissige Komödie zugleich. Oscar-Preisträgerin Kate Winslet und Matthias Schoenaerts glänzen in ihren nuancierten Rollen, Höhepunkte setzen Rickman als "Sonnenkönig" und Stanley Tucci als tuckiger Herzog von Orléans.
Nur noch kurze Zeit. Weitere Vorstellungen folgen.
8 NAMEN FÜR DIE LIEBE – 99 min. – Ab 6 J.
Über zehn Millionen Besucher, einer der grössten Filmerfolge in Spanien, amüsierten sich bei den amourösen Verwicklungen zwischen einem andalusischen Macho und einer widerspenstigen Baskin. Rafa ist der typische Andalusier, ein lebenslustiger Charmeur und Womanizer. Er liebt Sevilla, die Stadt, die er nie verlassen hat, und stänkert gerne gegen die Basken. Ausgerechnet da kommt die Frau her, die sein Herz im Sturm erobert und nach einer Nacht wieder verschwindet. Der Verliebte macht sich auf in den wilden Norden, wo ihn die Señorita erst vor die Tür setzt und dann anheuert, drei Tage lang für ihren Vater den Verlobten zu mimen. Das führt zu einigen Komplikationen. Nach dem Motto, was sich liebt, das neckt sich, durchlaufen bei Regisseur Emilio Martínez Lázaro die Love Birds das ganze Programm, vom ersten Angiften bis zum erwarteten Happy End. Verziert wird die emotionale Geisterfahrt mit fetten Klischees, haarsträubenden Situationen, urkomischen Überzeichnungen und sehr viel Herz. Verständigung und Mentalität zwischen Andalusier und Baske ähneln ungefähr der zwischen einem feinen Hamburger und einem Urbayern. Beim leidenschaftlichen Pas de deux mit ausgeprägt spanischem Humor sind bis in die Nebenrollen alle voll bei der Sache, unschlagbar sind Clara Lago und Dani Rovira im Netz des romantischen Geschlechterkampfes. 
Weitere Vorstellungen folgen.
TÄTERÄTÄÄ! – DIE KIRCHE BLEIBT IM DORF 2 – 93 min. – Ab 6 J.
Pfarrer Schäuble hat das ganze für die lädierte Kirche gesammelte Spendengeld versoffen. Kohle muss her, und im fernen Hamburg winkt ein Blasmusikwettbewerb. Regisseurin und Drehbuchautorin Ulrike Grote lässt die Hitzköpfe aus Ober- und Unterrieslingen erneut aufeinanderprallen. Auf die schwäbische Erfolgs-Dialekt-Komödie aus dem Jahr 2012 folgt nach einer gleichnamigen, im Regionalfernsehen ausgestrahlten TV-Serie nun auch eine Kino-Fortsetzung. Wieder wird derart konsequent „schwäbisch gschwädzt“, dass es jenen, die des Dialekts nicht mächtig sind, schwer fallen dürfte, den einen oder anderen Sprachwitz mitzubekommen. Wieder geht es um den Zusammenprall der Kulturen, diesmal aber nicht vor Ort, sondern in und auf dem Weg nach Norden. Dorthin muss die ganze schwäbische Bagage nämlich fahren, die Handlung  gerät mehr und mehr in den Hintergrund, denn der Road Trip dient zum einen als Selbstfindungsreise, zum anderen bietet er den Streithähnen aus den verfeindeten Dörfern genügend Gelegenheit, sich gegenseitig zu beschimpfen und eifersüchtig zu machen, bzw. sich hereinzulegen, auf den Arm zu nehmen usw. Ob des äbbes wird bei dene viele Schturkepf? Wenn diese so starken und dabei verschiedenen Charaktere Schwäbisch schwätzen, nimmt die Komödie wie von selbst Fahrt auf. Schräger Eigensinn und eine sehr direkte Sprache sind die wesentlichen Eigenschaften, die die Protagonisten mitbringen. Die treffende Ausdrucksweise in der Mundart wirkt erneut sehr lustig, allerdings fällt auch auf, dass sich manche Figuren dabei recht trashig geben. Flüche und derbe Sprüche sind sogar dem Pfarrer nicht fremd und Elisabeth Rossbauer spielt die bissige Kontrahentin von Gottfried Häberle so kompromisslos, dass es fast schon schmerzt. Weil weder die Schwaben, noch der hanseatische Hotelrezeptionist Hochdeutsch sprechen, wie es im Duden steht, gibt es auch einen lustigen Culture-Clash der Dialekte. Obwohl die schrullige Komödie einige Längen hat und den Hang zu verbalen Grobheiten, überzeugt das Ensemble prägnanter Figuren im Großen und Ganzen auch dieses Mal. Auf alle Fälle ist für pausenlosen Spaß gesorgt.
Weitere Vorstellungen folgen.

DIE FRAU IN GOLD – 110 min. – Ab 6 J.
„Glauben Sie wirklich, Österreich wird dieses Bild herausrücken, damit es über dem Sofa einer alten Dame hängt?“ Nach den Gräueln des NS-Terrors, dem viele Mitglieder ihrer jüdischen Familie zum Opfer fielen, wollte Maria Altmann nie mehr in ihre österreichische Heimat zurück. Doch Ende der Neunzigerjahre macht sich die Dame von Los Angeles auf den Weg nach Wien. Dort, im Schloss Belvedere, hängt ein Werk, das einst ihrer Familie gehörte - die "Goldene Adele", Gustav Klimts Jugendstil-Porträt der Salondame Adele Bloch-Bauer, einer Tante Marias. 1938 konfiszierten die Nationalsozialisten das Gemälde, nun fordert sie es zurück. Nach wie vor stellt der NS-Kunstraub ein unbewältigtes Kapitel dar. Was die Herausgabe betrifft, sind die Hausaufgaben immer noch nicht gemacht. Eindringlich beleuchtet dieses bewegende Drama diesen Teil beschämender Vergangenheits-bewältigung. In dem auf Fakten basierenden zermürbenden Rechtsstreit brilliert die britische Grand-Dame und Oscar-Preisträgerin Helen Mirren als rechtmäßige Erbin und Holocaust-Überlebende Maria Altmann. Seinen Spannungsbogen verdankt Regisseur Simon Curtis erhellender Justizkrimi gegen das Verdrängen und Vergessen hauptsächlich dem fast biblischen Kampf David gegen Goliath. Denn unbeirrbar pocht seine Hauptprotagonistin jahrelang auf Gerechtigkeit gegenüber der ignoranten Alpenrepublik. Maria Altmann selbst erlebt ihre filmische Hommage leider nicht mehr. 2011 starb sie im Alter von 94 Jahren in Beverly Hills.
Voraussichtlich letzte Vorstellungen.
KISS THE COOK – So schmeckt das Leben – 114 min. – Ab 6 J.
Labbrige Hot Dogs und fettige Fritten bekam man ja immer schon aus fahrbaren Imbisswagen, neuerdings aber wird an mancher Straßenecke echte Feinschmecker-Kost durch die Luke verkauft. Das wär doch mal was für die Mittagspause! Essen auf Rädern für findige Foodies, gibt's in Metropolen immer mehr an immer wechselnden Orten, angezeigt übers Internet, abzuholen an mobilen Restaurantwagen im Wochenmarktsformat. Billig, würzig, unkompliziert und ohne Kleiderordnung. In Personalunion fungiert Jon Favreau nach all seinen Big-Budget-Produktionen hier als Hauptdarsteller, Autor und Regisseur. Er erzählt die Geschichte des frustrierten Starkochs Carl Casper, den in einem Edelrestaurant in Los Angeles vom Restaurantkritiker Ramsey Michel eine erbarmungslose Kritik ereilt, die in einen persönlichen Angriff ausartet. Da der Restaurantbesitzer ihm nicht freie Hand gibt, sich zu beweisen, kündigt Carl. Nach dem Jobverlust auf sich allein gestellt und pleite, muss er sich nach neuen Erwerbsquellen umsehen, und er erfindet das klassische "Kubanische Sandwich" neu: scharf, delikat, schnell herzustellen und fix zu verkaufen! Carl kauft sich einen alten Foodtruck. Mit Sohn Percy und dem kubanischen Koch Martin geht er auf einen kulinarischen Roadtrip. Auf der Reise durch den Süden der USA kochen die Männer, dazu gewinnt Carl sein Selbstvertrauen als Koch zurück und seinen Sohn, für den er nie Zeit hatte. Wie Jon Favreau mit diesem uramerikanischen Ausgangsmaterial umgeht, macht sehr viel Spaß. Dies nicht zuletzt wegen der sympathischen Nebendarsteller, die er sich ausgedacht und glänzend besetzt hat. Von ihnen kommt die eigentliche Würze! Caspers elfjähriger Sohn Percy (wundervoll: Emjay Anthony) brilliert nicht nur als IT-Wizzkid, sondern auch als talentierter Jungfilmer-im-Film, der zum Chronisten des Trips wird. Das schlackenlose Zusammenspiel all dieser kleinen Einfälle, rührenden Momente und witzigen Episoden macht "Kiss The Cook" tatsächlich zu einem cleveren schnellen Menü, das seine Zutaten nie zu Tode kocht. Gut verdaulich, wenig Ballaststoffe. Und man bekommt beim Genuss ein fröhliches Gefühl, wie Nudeln ja auch glücklich machen sollen. Ihnen wird garantiert das Wasser im Mund zusammenlaufen!
 Voraussichtlich letzte Vorstellungen.
VERSTEHEN SIE DIE BÉLIERS? – 106 min. – Ab 6 J.
Mit großen Bildern und noch größeren Gefühlen erzählt Regisseur Eric Lartigau von einem jungen Mädchen, das hin und hergerissen ist zwischen der Verantwortung für die Familie und der Verwirklichung eigener Träume: Die Béliers, das sind Vater, Mutter, der 14-jährige Sohn Quentin und die 16-jährige Paula, die „Außenseiterin“ der kleinen Bauernfamilie. Denn sie kann als einzige hören und sprechen. Alle anderen sind gehörlos und deshalb in vielerlei Hinsicht auf ihre Unterstützung angewiesen, dazu ist Paula eine tüchtige Schülerin, die allerdings durch die vielen Anforderungen ständig müde ist und nicht gerne auf Partys geht. Ihre große Stunde schlägt, als der exzentrische Musiklehrer der Schule entdeckt, dass Paula nicht nur sprechen, sondern auch singen kann. Und so muss sie sich entscheiden, ob sie ihr Elternhaus verlässt, um in Paris Musik zu studieren, oder ob sie dann doch nicht den Mut aufbringt, ihre Familie zu verlassen und sich und ihre Familie damit neuen Herausforderungen auszusetzen. Die Problematik erinnert an "Jenseits der Stille", den Caroline Link vor bald 20 Jahren gedreht hat, und in dem auch ein junges Mädchen, das in einer taubstummen Familie aufwächst, sich neu orientieren muss. Der besondere Charme und Zauber dieser französischen Variante des Themas liegt in den Figuren des Films, vor allem der jungen Paula und ihrer Familie, deren alltägliche Sorgen und Freuden mit viel Humor, ohne billige Effekte und mit großer Empathie gezeigt werden. Louane Emera, die 18-jährige Darstellerin der Paula, überzeugt in ihrem Auftritt in der Rolle eines unsicheren Mädchens zwischen Pflicht und eigenen Wünschen, deren Hilflosigkeit sich auch in der Körpersprache ausdrückt, und ihr großer Auftritt bei einem Vorsingen bei Radio France mit einem Lied, das die Liebe zu den Eltern, aber auch die in dieser Lebensphase dringend notwendige Loslösung von den Eltern thematisiert, gehört zu den vielen anrührenden Momenten dieses Films, der aber an keiner Stelle zu sentimental oder gar larmoyant wirkt. Regisseur Eric Lartigau erzählt ein Coming of Age der etwas anderen Art, und seine visuellen Schilderungen des Lebens der gehörlosen Bauernfamilie balancieren geschickt zwischen Drama und Komödie. Die Musik des Films, darunter die wunderschönen Chansons von Michel Sardou, rundet diese Familiengeschichte ab, in der ein altes Thema, die Schmerzen des Erwachsenwerdens für Kinder und Eltern, auf liebenswerte Weise variiert wird.
Weitere Vorstellungen folgen.
BEST EXOTIC MARIGOLD HOTEL 2 –  123 min. – Ab 6 J.
"Wie oft können wir unser Leben neu beginnen? So oft wir wollen!" Unter diesem Motto – die Lebensgestaltung im Alter - steht das Sequel des Films gleichen Titels, der im Jahr 2012 in den Kinos startete. Das Wiedersehen mit den ebenso prominenten wie beliebten CharakterdarstellerInnen Judy Dench, Maggie Smith und weiteren wird ergänzt durch einen Auftritt von Richard Gere, der sich mit gewohnter Eleganz bewegt und wie immer umgehend als Herzensbrecher agiert. Seitdem das "Best Exotic Marigold Hotel" in Indien so erfolgreich läuft, denkt sich Jungmanager Sonny, dass es an der Zeit sei, zu expandieren. Zusammen mit der nie auf den Mund gefallenen Mrs. Donnelly reist er daher in die USA, um einen potenziellen Investor an Land zu ziehen. Dieser verspricht die Aussicht auf Erfolg - aber auch den Besuch eines Hotelinspektors. Von nun an ist Sonny auf der Hut bei jedem Gast, der im Hotel aufschlägt. Dass er und Sunaina nebenbei auch noch ihre Hochzeit planen, passt natürlich ganz schlecht in den Zeitplan. Und auch die anderen Bewohner des Hotels in Indien haben so ihre Sorgen. Evelyn bekommt ein attraktives Jobangebot, wofür sie allerdings quer durch ganz Indien reisen muss. Dadurch wird Douglas klar, wie sehr er Evelyn liebt. Das aber sollte er ihr auch endlich einmal gestehen. Denn wenn die Bewohner des Hotels eines wissen, dann das: Man wird ja nicht jünger! Und alt sein bedeutet auf keinen Fall auch allein sein. Für das Sequel seines Erfolgsfilms konnte Regisseur John Madden erneut auf sein hochkarätiges Ensemble setzen. Judi Dench, Maggie Smith, Bill Nighy und Celia Imrie, sie alle kehren in ihren Rollen zurück und beleben die zauberhafte Geschichte mit ihrer großen Spielfreude, ihrem Charisma und ihrem Können. Und so ist es erneut ein wahres Vergnügen, den Figuren dabei zuzusehen, wie sie ihre Geschichten durchleben und beweisen, dass Alter nicht nur nicht vor Torheit schützt, sondern auch nicht vor Liebe, Leidenschaft und großen Träumen. Eine große Rolle spielt einmal wieder Indien als traumhafte Filmkulisse, die Madden und sein Kameramann Ben Smithard mit der ganzen Kraft und dem Zauber der exotischen Farben einfangen. Dass bei einem so britisch dominierten Cast der trockene Humor nicht zu kurz kommt, versteht sich von selbst. Und spätestens beim Happy End beweist der Film auf seine ganz eigene verschmitzte Art: Alt mag man werden. Aber jeder hat es selbst in der Hand, sich alt oder jung zu fühlen. 
Voraussichtlich letzte Vorstellungen.
RICO, OSKAR UND DAS HERZGEBRECHE – 95 min. – Ab 0 J.
Nach den Ferien müssen sich Rico und sein hochbegabter Freund Oskar um Ricos Mutter kümmern. Die scheint beim Bingo spielen irgendwie in Schwierigkeiten geraten zu sein. Ein spannender Fall für die beiden Inkognito-Ermittler und jede Menge Herzgebreche. Das zweite Abenteuer, das auf den gleichnamigen Büchern von Andreas Steinhöfel basiert, steht der ersten Verfilmung in Sachen Einfallsreichtum, Spielfreude und Spannung in nichts nach. Unter der Regie von Wolfgang Groos entstand die Welt der "Dieffe 93", einer Straße in Berlin-Kreuzberg, in der sich erneut allerhand kuriose, skurrile und unterhaltsame Gestalten versammeln. Die Helden sind zweifelsohne Anton Petzold und Juri Winkler als Rico und Oskar. Wie sie als Team arbeiten, sich ergänzen und sich immer wieder aus der Patsche helfen, ist berührend, unterhaltsam und mit sehr viel Liebe zu Detail und genau dem richtigen Timing leichtfüßig herausgearbeitet. Aus der spannenden Handlung und den abwechslungsreichen Ideen entsteht ein Krimi für Kinder mit raffinierten Verfolgungsjagden, die aber immer kindgerecht inszeniert sind. Ein warmherziges und perfekt inszeniertes Filmvergnügen für die ganze Familie.
Weitere Vorstellungen folgen.

Walt Disney´s  TINKERBELL UND DIE LEGENDE VOM NIMMERBIEST – 76 min. – Ab 0 J.
Mit ihrem Herz für Tiere hat Tinkerbells beste Freundin Emily das Feenland schon oft in Gefahr gebracht. Nach einem Zwischenfall mit einem jungen Habicht gelobt sie nun, besser aufzupassen und Verantwortung zu übernehmen. Aber als sie eines Tages in der Ferne ein markerschütterndes Jammern hört, muss Emily der Sache auf den Grund gehen. Kurz darauf findet sie ein monströses Geschöpf, das sie Grummel tauft. Sie ahnt nicht, dass sich hinter dem Wesen das Nimmerbiest verbirgt, das der Legende nach das Feenland zerstören wird. Nur für kurze Zeit. Weitere Vorstellungen folgen.


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