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  Der grosse Saal sagt hallo!  Kinoansicht. S-Bahn Obertürkheim: 200m geradeaus und gleich links sehen Sie mich!



Programm von Montag, 28.7. bis Mittwoch, 6.8.2014.

Auch den gastronomisch-gemütlichen Teil finden Sie in unserem Haus:  Zeit um einzukehren, vor oder nach dem Film.
Unser Gastroteam bewirtet Sie mit schwäbischen Spezialitäten, auch auf unserer Aussenterrasse.
NEU!  Ganz frisch aus dem Topf! Superlecker!
Jeden Montag Maultaschen-Mittagstisch. Jeden Donnerstag Fleischküchle-Mittagstisch (jeweils von 11.30 bis 13.30 Uhr).
Reservierungen über unseren Kino-AB (Tel. 0711-9189640) oder direkt im Restaurant "dr Schbruchbeidl" (Tel. 0711-3277059).

WILLKOMMEN BEI HABIB – 115 min. – Ab 6 J.
Nach "Waschen und leben" inszeniert Michael Baumann abermals einen "Short Cuts" in Stuttgart, den er als Kulturschmelztiegel zeigt, der im Hochsommer unter einem Streik der Müllabfuhr leidet. Auch im übertragenen Sinn haben sich Altlasten angesammelt, die es abzutragen gilt. Alles läuft auf eine Bereinigung, einen Neuanfang hinaus, aber dafür muss erst einmal das bisherige Leben zusammenbrechen. Das alles geschieht im direkten Umfeld von Habibs Dönerimbiss auf der Verkehrsinsel am Stuttgarter Wilhelmplatz. Direkt davor ist Manager Bruno (beeindruckend: Thorsten Merten, "Halbe Treppe") gestrandet, durch eine Intrige aus seiner Firma geschasst und unsanft auf dem Boden der Tatsachen gelandet. Er ist im gleichen Alter wie Habib selbst (Vedat Erincin aus "Almanya"), der einst seine Jugendliebe in der Türkei sitzen ließ und sie bei einer Hochzeit wieder trifft. Hinzu gesellt sich der aus der Klinik ausgerissene 78-jährige Ingo (der stachelige Klaus Manchen rührt zu Herzen), der nach vielen Jahrzehnten zu seiner verlorenen Tochter Kontakt aufnehmen will und im Internetcafé von Habibs Frau mit sich ringt. Schließlich ist da Habibs verheirateter Sohn Neco (Burat Yigit), der trotz kleinem Kind am liebsten mit seiner deutschen Geliebten in die Türkei durchbrennen will, um das unbekannte Land seiner Ahnen zu sehen. So suchen sie alle Identität, Frieden mit sich und eine (neue) Heimat, die Turbulenzen, denen sie ausgesetzt sind, meistert Baumann in verschiedenen Tonlagen von komödiantisch bis dramatisch, heiter bis tragisch. Glück und Schmerz liegen eng beieinander und auch wenn manch einer am Ende dieser vier Tage ganz schön mitgenommen ist und nicht jeder Kampf harmlos endet, es bleibt ein optimistischer Grundton, der die Wehmut aber auch nicht verhüllt. Verhalten zeigt Baumann den langen Weg auf, sich tief sitzenden (Beziehungs)Fragen zu stellen, mit eigener Schuld, mit Betrug und Verlust umzugehen. Eine traurig-komische Großstadt-Rhapsodie um schicksalhafte Entscheidungstage eines Männer-Quartetts, das mit so manchen Lebenslügen konfrontiert wird.

Mo 28.7.14 Di 29.7.14 Mi 30.7.14 Do 31.7.14 Fr 1.8.14 Sa 2.8.14 So 3.8.14 Mo 4.8.14 Di 5.8.14 Mi 6.8.14

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Shows dieses Films nur an den mit einer Spielzeit gekennzeichneten Tagen.
> Weitere Vorstellungen folgen. Nur noch kurze Zeit.

NICOLE KIDMAN: GRACE OF MONACO – 102 min. – Ab 6 J.
US-Produzent Harvey Weinstein zeigte sich unzufrieden mit Olivier Dahans Endfassung des Films und dachte laut darüber nach, das Werk so nicht in die US-Kinos zu bringen, der Regisseur pochte auf seine Rechte und dann verkündete auch noch das monegassische Fürstenhaus, die Eröffnungsgala in Cannes 2014 zu boykottieren, weil der Film die Familiengeschichte "zu rein kommerziellen Zwecken" verdrehe. Dahan hält dagegen und deklariert seinen neuen Film als fiktionale Erzählung, die von realen Ereignissen nur inspiriert wurde. Es ist ein Märchen an der sonnigen Cote d'Azur, wo dunkle Mächte das kleine Fürstentum bedrängen und die blonde Hollywood-Schöne Grace Kelly zur wirklichen Hoheit mit Herz reifen lassen. Wie Nicole Kidman als charismatische Grace über sich hinauswächst und mit Diplomatie die internationale Politik in Bann schlägt, ist emotional spannend inszeniert. Dahan fokussiert sich auf den inneren Konflikt der Schauspielerin und Stilikone zwischen künstlerischer Entfaltung und Pflichterfüllung gegenüber ihrem Mann Rainier und dessen Land. Geschickt hält der Film die Balance zwischen Schicksalsdrama und Politthriller. Und auch Kidmans Unnahbarkeit passt perfekt zur Rolle der unglücklichen Landesmutter. Rainiers Dauerfehde mit dem millardenschweren Reeder Onassis und dessen Affäre mit Operndiva Maria Callas sorgen darüber hinaus für zusätzlichen Glamour. Es sind letztlich die in der Hitze flirrenden Landschaftsbilder von Kameramann Eric Gautier, die im Gedächtnis bleiben, der Moment des persönlichen Umbruchs sowie die komplexe und immer noch geheimnisvolle Grace Kelly, die mit nur 52 Jahren bei einem Autounfall starb.

Mo 28.7.14 Di 29.7.14 Mi 30.7.14 Do 31.7.14 Fr 1.8.14 Sa 2.8.14 So 3.8.14 Mo 4.8.14 Di 5.8.14 Mi 6.8.14

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DAS SCHICKSAL IST EIN MIESER VERRÄTER – 125 min. – Ab 12 J.
Boy meets Girl. So fangen fast alle Liebesgeschichten an. Bei der 16-jährigen Hazel (Shailene Woodley) durchkreuzt jedoch eine teuflische Krankheit die Unbekümmertheit der Jugend. Vor drei Jahren erhielt sie und ihre Familie die niederschmetternde Diagnose: Krebs. Das ist auch der Grund, weshalb Hazel nie ohne Sauerstoffflasche das Haus verlassen kann. Zur Schule geht sie schon länger nicht mehr. Stattdessen soll sie eine Selbsthilfegruppe besuchen, befürchtet ihre Mutter (Laura Dern) doch, sie könne ansonsten eine Depression entwickeln. Auf den Treffen lernt sie schließlich den an Knochenkrebs erkrankten, gleichzeitig aber unglaublich lebenshungrigen, optimistischen Gus (Ansel Elgort) kennen. Hazel und Gus entwickeln eine besondere Freundschaft. Sie sind Seelenverwandte, jedoch lange Zeit kein typisches Paar. Genauso untypisch ist der Blick, mit dem diese Verfilmung eines weltweit erfolgreichen Jugendbestsellers auf seine Protagonisten und ihr Schicksal schaut. Der US-Amerikaner John Green schuf mit „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ einen Roman, der sich erstaunlich ehrlich, ungefiltert und stets voller Respekt einem schwierigen Sujet nähert. Den eigenen Tod als ständigen Begleiter vor Augen passen Hazel und Gus nicht in das Raster einer unschuldigen Teenager-Liebe. Und doch fühlt sich das, was beide zusammen erleben, durchaus recht ähnlich an. Regisseur Josh Boone stand vor der Herausforderung, diese einzigartige Stimmung auf den Film zu übertragen, was ihm am Ende bravourös gelingt. So wechseln sich hinreißend komische Momente immer wieder mit melancholischen und emotional durchaus heftigen Passagen ab, in denen Hazels Erkrankung schonungslos ihren Tribut fordert. Im Mittelpunkt stehen hier zudem weniger Krankheit oder Tod, sondern die pure Lust am Leben und eine wunderbare Freundschaft, von der man nur zu gerne jeden einzelnen Augenblick festhalten würde. Ein seltener Glücksfall für das viel zu oft mutlose US-Kino. Eine Geschichte voller universeller Themen, die sowohl Jugendliche als auch eine ältere Generation gleichermaßen ansprechen dürfte.

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 EINMAL HANS MIT SCHARFER SOSSE – 96 min. – Ab 6 J.
Hatice hat ein Problem: Sie braucht dringend einen Mann. Denn ihre jüngere Schwester ist schwanger und muss so schnell wie möglich heiraten. Das darf sie allerdings erst, wenn auch Hatice unter der Haube ist, so will es eine alte anatolische Tradition, an der Vater Ismail eisern festhält. Ein Türke soll es auf keinen Fall sein, sondern ein Deutscher, in dem aber gehörig das türkische Feuer lodern sollte! Doch woher nehmen, diesen "Hans mit scharfer Soße"? In der Tradition erfolgreicher Culture-Clash-Comedies steht der Multi-Kulti-Spaß von Buket Alakus. Die Adaption des Bestsellers von Hatice Akyün spielt mit sämtlichen Klischees deutsch-türkischer Eigenheiten, Sitten und Gebräuche, und ironisiert sie liebenswert, locker-leicht und witzig. Eine bestens unterhaltende Sommerkomödie, ein Culture-Clash-Spaß zum Ablachen.


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DER 100JÄHRIGE, DER AUS DEM FENSTER STIEG UND VERSCHWAND – 113 min. – Ab 12 J.
32 Wochen auf Platz Eins der Spiegelbestsellerliste: Jonas Jonassons kultiges Erstlingswerk schrie sozusagen nach einer Verfilmung. Seine Mischung aus lakonischer Satire und intelligenter Geschichtsstunde traf offenkundig einen Nerv. Und was Felix Herngren daraus gemacht hat, ist zum Schreien komisch und passt zum Trend, alte Menschen nicht in die Ecke zu stellen, sondern aufmüpfig durchs Rest-Leben ziehen zu lassen. Allan Karlsson ist einer dieser "Senioren", die sich nicht im Altenheim betütteln lassen wollen. Seinen 100. Geburtstag mag er nicht mit Luftballons, Liedern und Kuchen feiern, er macht sich klammheimlich auf die Filzpantoffeln, raus aus dem Fenster, rein in ein neues Abenteuer. Mit 100 ist schliesslich noch lange nicht Schluss. Schwedens Komiker-Ass Robert Gustafsson mimt den schlitzohrigen Oldie mit hinterhältiger Chuzpe und lässt in seinen Anekdoten aus sehr eigenwilliger Perspektive das politische Geschehen des 20. Jahrhunderts Revue passieren, sein Wodka-Besäufnis mit Stalin, den Stress mit Albert Einsteins Halbbruder, seine Begegnung mit Franco, Kontaktpflege zu wichtigen Geheimdiensten. Natürlich mischte er auch kräftig mit beim Bau der Atombombe und dem Fall der Berliner Mauer. Skurriler Humor inklusive kleiner Morde unter Mafiagesellen, eine große Unverzagtheit und Lust an der Subversion prägen diese Geschichte über einen Querdenker, der sich ganz cool nach dem Motto seiner Mutter "Es ist, wie es ist, und wie's kommt, so kommt's" durchs Leben laviert. Herngren enttäuscht die hohen Erwartungen nicht, setzt auf herrliche Situationskomik und eine bunte Schauspielerriege, und nicht zu vergessen Elefantendame Sonja, die schon mal eingreift, wenn's nötig ist und wie die anderen ihren Lebensabend unter Palmen genießt.

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GRAND BUDAPEST HOTEL - 101 min. – Ab 12 J.
Ein Schriftsteller kommt im Grand Budapest Hotel, das schon bessere Zeiten erlebt hat, mit einem Stammgast ins Gespräch. Er erfährt, dass ihm das Hotel einst gehörte und er dort als Lobbyboy angefangen hatte. Dies war zu einer Zeit, als der galante Monsieur Gustave noch für makellosen Service sorgte, insbesondere gegenüber der weiblichen Klientel, und in ein erstaunliches Abenteuer gerät, als er im Testament einer reichen Witwe berücksichtigt und bald als deren Mörder gejagt wird. Eine wunderbar schräge und originelle Komödie von Regiemeister Wes Anderson mit einem herausragenden Ensemble, darunter Ralph Fiennes, Jude Law, Willem Dafoe, Adrien Brody, Tilda Swinton, Jeff Goldblum und Bill Murray. Die Kombination von unverwechselbarer filmischer Handschrift mit ungebrochenem Gespür für skurrile Charaktere und eine wunderbar absurde, anrührende, bisweilen konditorsüße Geschichte hebt den Film deutlich ab von "gängigen" Erzählweisen. Die historischen wie räumlichen Referenzen sind verfälscht aber dennoch verständlich. Die Verfremdung ist dabei kein Selbstzweck oder Umschiffen einer Sorgfalt im Umgang mit bestimmten historischen Kontexten. Es ist viel mehr ein klares Bekenntnis für eine Fiktion, die ihre eigene Wichtigkeit hat. Ein Concierge erklärt dem Lobby Boy die Bedeutung seiner Aufgabe und die Regeln, die er zu befolgen hat. Im Kern bedeuten diese Regeln, seinen Job, sich selbst und alle Anderen zu respektieren und mit Anstand zu behandeln. Im Laufe des Filmes hat man Gelegenheit, den Erfolg dieser Lebensphilosophie in den absurdesten und scheinbar ausweglosen Situationen erleben zu dürfen. Die Figuren werden dabei nie dogmatisch oder verlieren ihre menschlichen Schwächen. Es sind die politischen Systeme, die behaupten, diese Schwächen überwunden zu haben, und die so dem Grand Budapest Hotel über die Jahrzehnte hinweg versuchen, den Charme zu rauben.

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Deutscher Filmpreis 2014:   DAS FINSTERE TAL – 115 min. – Ab 12 J.
Über einen versteckten Pfad, irgendwo hoch oben in den Alpen, erreicht ein einsamer Reiter ein kleines Dorf. Unverhohlenes Misstrauen schlägt ihm entgegen. Die Söhne des Brenner-Bauern, der über Wohl und Wehe der Dorfbewohner entscheidet, hätten ihn wohl weggejagt. Doch für eine Handvoll Goldmünzen wird ihm den Winter über Quartier gewährt. Die bevorstehende Hochzeit der jungen Luzi scheint derweil wie ein dunkler Schatten über den Bewohnern des Tals zu liegen. Und dann kommt es zu einem tragischen Unfall, bei dem ein Brenner-Sohn sein Leben lässt. Hat der Fremde gar eine Rechnung aus längst vergessen geglaubten Zeiten zu begleichen? Andreas Prochaska zählt in seiner Heimat Österreich zu den künstlerisch und kommerziell erfolgreichsten Regisseuren. Seine Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers mit Sam Riley ist eine furiose Mischung aus vielschichtigem Western und packendem Drama. Prochaska bietet ein meisterhaftes Rachestück, mit archaisch anmutenden Bildern zelebriert der Regisseur die unwirtliche Landschaft im winterlichen Alpental. Wie es sich für Western und Heimatfilm gehört, sind Gut und Böse schnörkellos verteilt und werden hier exzellent dargeboten. Tobias Moretti spielt seinen fiesen Bösewicht bis zum Anschlag. Paula Beer mimt die naive Braut, die sich traut. Und Sam Riley wandelt als wortkarger Einzelgänger mit unangestrengter Coolness in den „Pale Rider“-Spuren von Clint Eastwood. Sehenswürdiges Genrekino, ein packender Austria-Western. Ein Kinoerlebnis.

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Anlässlich des Geburtstages von Walter Schultheiß nochmals für kurze Zeit bei uns im Programm.
GLOBAL PLAYER - WO WIR SIND ISCH VORNE – 98 min. – Ab 6 J.
Regisseur Hannes Stöhr ist Exil-Schwabe in Berlin. Nach seinen vielbeachteten Erfolgen „Berlin is in Germany“ und „Berlin Calling“ kehrt der in Hechingen geborene Filmemacher nun in die Heimat zurück. Sein neuer Film erzählt realitätsnah und spannend von einem traditionsreichen schwäbischen Familienbetrieb in der Krise, der vor dem Zugriff der Chinesen gerettet werden soll. Die Frage, wie man den gebeutelten Betrieb in die Zukunft führen soll, führt zu einem handfesten Generationenkonflikt. Doch nur, wenn die gesamte Familie an einem Strang zieht, kann die Firma in Hechingen auch zum "Global Player" werden. Das Thema des Films könnte aktueller nicht sein. Kleine Firmen, die von großen Konzernhaien geschluckt werden, dazu alte Unternehmensphilosophien, die neuen weichen müssen. Stöhr nutzt diesen Hintergrund für seine tragische Komödie rund um die Familie Bogenschütz, die auch deutlich macht, wie dramatisch und packend wirtschaftliche Themen sein können. Walter Schultheiß verkörpert die Generation der Gründer auf eine wunderbar bärbeißige und trotzige Art und Weise. Die Erhaltung des Lebenswerks ist eine tief tragische Komponente des Films. Doch auch der Humor kommt nicht zu kurz. Fast schon absurd wirken die zählen Verhandlungen mit den chinesischen Großinvestoren, wenn Maultasche auf Essstäbchen trifft. Zusammen mit einem typisch schwäbischem Dialogwitz, einem wunderbaren Setting zwischen verträumtem Landleben und asiatischer Kühle sowie authentischen Figuren mit Ecken und Kanten wird aus dem Film mit regionalem Touch eine Zustandsbeschreibung der allgemeinen Wirtschaftssituation. Charme und Tiefgang in einem. Als ganz großer Trumpf entpuppt sich Hauptdarsteller Walter Schultheiß. Für den schwäbischen Grantler mit harter Schale und goldenem Herzen ist der 89-Jährige Volksschauspieler die Idealbesetzung schlechthin. Als ein von verdrängten Kriegserlebnissen bis heute traumatisierter älterer Herr, der seiner verlorenen Jugend nachtrauert und sich für die Nazi-Gräuel schämt, gibt der 89-Jährige eine grandiose Glanzvorstellung, die unter die Haut geht, vielleicht die Rolle seines Lebens. Eine sympathische, mit großartigen Darstellern besetzte Mischung aus Wirtschaftsdrama und Heimatkomödie, die den richtigen Mix aus Tragik und Heiterkeit findet.

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TINKERBELL UND DIE PIRATENFEE – 78 min. – Ab 0 J.
Die experimentierfreudige, auch etwas vorwitzige Fee Zarina entführt den blauen Feenglanz aus Nimmerland und überlässt ihn der Piratenschar mit dem jungen James als intriganten Anführer. Sie wird durch ihre Tat zur Piratenfee, die dann erst zu spät merkt, dass sie nur ausgenutzt wurde. Die Rettung bringt die kleine Tinkerbell mit ihren fünf Freundinnen, sodass am Ende wie in jedem Märchen für diese Altersgruppe das Böse bestraft wird und die Guten ein rauschendes Fest feiern können. TINKERBELL UND DIE PIRATENFEE ist bereits das fünfte Abenteuer der kleinen Feen aus Nimmerland, das diesmal auch den Blick öffnet auf die Piratenwelt, in der sich auch eine Figur wie Hook findet, der schon als junger Pirat verschlagen und hinterlistig war. Ein amüsanter Fabel-Spaß, der alle Ingredienzien enthält, die man von einem Produkt aus dem Hause Disney erwarten darf.

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