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Der neue grosse Saal sagt hallo!Kinoansicht. S-Bahn Obertürkheim: 200m geradeaus und gleich links sehen Sie mich! Alter Saal.

EINE FILMREISE DURCH DAS LAND DER MAORI.
Große Weiten und wenige Menschen. Fjorde und Gletscher. Goldgelbe Strände neben alpinem Hochgebirge. Subtropische Regenwälder und aktive Vulkanlandschaften. Modernster Weinbau, spannende Städte und zehnmal so viele Schafe wie Einwohner.
NEUSEELAND HIGHLIGHTS
Sonntag 14.2. 13.00 Uhr. Dienstag und Mittwoch 16.-17.2. 18.30 Uhr.
Regisseure: Kathrin Wagner, Herbert Lenz. Produktionsjahr 2012. 92 min.
Jetzt reservieren. Tel. 0711/9189640. Ganz einfach: einfach aufsprechen.
FILMKLASSIKER ZURÜCK IM KINO!
Aufwändig digital restauriert zeigen wir im März 2016 den siebenfachen Oscargewinner des Jahres 1973:
Robert Redford  Paul Newman     DER CLOU     Deutsche Fassung  125 min.
George Roy Hills Gaunerkomödie lässt den Esprit und das Flair des Chicagos der 30er Jahre, der damaligen Hochburg der Kriminalität, aufleben.
Bis zum überraschenden Ende ist THE STING bis heute einer der meistgefeierten Filme aller Zeiten. Unsere Vorstellungen:
Freitag 11.3. 20.15 Uhr | Sonntag 13.3. 17.30 Uhr | Samstag 19.3. 17.30 Uhr | Dienstag 22.3. 20.30 Uhr.
Jetzt reservieren. Tel. 0711/9189640. Ganz einfach: einfach aufsprechen.

Unser Filmprogramm von Montag, 8.2. bis Mittwoch, 17.2.16.

KINOTHEK 1 Beginn DATUM KINOTHEK 2 Beginn
JOY - ALLES AUSSER GEWÖHNLICH
ICH BIN DANN MAL WEG
17.30
20.15
Mo 8.2. HIGHWAY TO HELLAS
WIE AUF ERDEN
17.30
20.15
STREIF - ONE HELL OF A RIDE***
ICH BIN DANN MAL WEG
JOY - ALLES AUSSER GEWÖHNLICH
14.30
17.30
20.15
Di 9.2. Wieder im Programm:  CAMINO DE SANTIAGO...
PICKNICK MIT BÄREN

HIGHWAY TO HELLAS
14.30
17.30
20.15
HEIDI  DIE NEUVERFILMUNG
ICH BIN DANN MAL WEG
DER MARSIANER - Rettet Mark Watney!
14.30
17.30
20.15
Mi 10.2. ALLES STEHT KOPF
PICKNICK MIT BÄREN
BRIDGE OF SPIES - Der Unterhändler
14.30
17.30
20.15
ICH BIN DANN MAL WEG
HIGHWAY TO HELLAS
17.45
20.15
Do 11.2. PICKNICK MIT BÄREN
BRIDGE OF SPIES - Der Unterhändler
17.45
20.15
HEIDI  DIE NEUVERFILMUNG
ICH BIN DANN MAL WEG
HIGHWAY TO HELLAS
15.15
17.45
20.15
Fr 12.2. ALLES STEHT KOPF
PICKNICK MIT BÄREN*
BRIDGE OF SPIES - Der Unterhändler*
15.15
17.45
20.15
HEIDI  DIE NEUVERFILMUNG
ICH BIN DANN MAL WEG
ICH BIN DANN MAL WEG
15.15
18.00

20.30
Sa 13.2. ALLES STEHT KOPF
NEU  A ROYAL NIGHT - Ein königliches Vergnügen
WIE AUF ERDEN
15.15
18.00
20.30
NEU   NEUSEELAND HIGHLIGHTS
HEIDI  DIE NEUVERFILMUNG
ICH BIN DANN MAL WEG
ICH BIN DANN MAL WEG
13.00
15.15
18.00

20.30
So 14.2. CAMINO DE SANTIAGO  Eine Reise auf dem Jakobsweg
ALLES STEHT KOPF
A ROYAL NIGHT - Ein königliches Vergnügen

WIE AUF ERDEN
13.00
15.15
18.00
20.30
DER MARSIANER - Rettet Mark Watney!*** 20.15 Mo 15.2. JOY - ALLES AUSSER GEWÖHNLICH* 20.15
NEUSEELAND HIGHLIGHTS
DER STAAT GEGEN FRITZ BAUER
18.30
20.30
Di 16.2. STILL THE WATER (OmU)
A ROYAL NIGHT - Ein königliches Vergnügen
18.00
20.30
NEUSEELAND HIGHLIGHTS
DER STAAT GEGEN FRITZ BAUER**
18.30
20.30
Mi 17.2. STILL THE WATER (OmU)*
A ROYAL NIGHT - Ein königliches Vergnügen
18.00
20.30
* NUR NOCH KURZE ZEIT  |   ** VORAUSSICHTLICH LETZTE VORSTELLUNG.  |    *** LETZTE VORSTELLUNG.   |   ALLE ANGABEN OHNE GEWÄHR.
Wie zeigen jeweils die deutsche Fassung (in 2D), wenn nicht anders angegeben.  |  OF=Originalfassung  | OmU=Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
 Weitere Spieltage der einzelnen Filme stehen noch nicht fest. Aktualisierung des Programms jeden Montag nachmittag bis zum Mittwoch der Folgewoche.
Wir erstellen unser Filmprogramm im 7-Tage-Rhythmus! Zu Ihrer Information: Filme laufen bei uns, aufgrund der Fülle an Filmen, die für uns interessant sind und bei
nur zwei Kinosälen, nicht täglich(!) innerhalb der Kinowoche (Donnerstag bis Mittwoch), sondern wir zeigen diese über Wochen hinweg immer wieder tageweise.
Wie lange Ihr Wunschfilm noch bei uns im Programm sein wird?  Im obigen Spielplan können Sie von weiteren Vorstellungen eines Films ausgehen, sofern dieser nicht mit einem Stern gekennzeichnet ist. Bei den unten folgenden Kurzinhalten zu den Filmen machen wir jeweils in weiss hinterlegter Schrift eine vorsichtige Einschätzung,
wie lange wir den jeweiligen Film noch zeigen werden. Alle diesbezüglichen Angaben sind ohne Gewähr.


A ROYAL NIGHT – Ein königliches Vergnügen – 96 min. - Ab 6 J.
Es waren einmal zwei reizende Prinzessinnen, die aus dem Buckingham Palace ausbüchsten. Nach einer wahren Begebenheit wollen sich am Tag der Befreiung, also im Mai 1945, Elizabeth und ihre Schwester Margaret unters Volk mischen, um die Feierlichkeiten miterleben zu können. Queen Elizabeth ist von der fixen Idee wenig begeistert, doch ihrem Vater George VI. ringen die Mädchen die Erlaubnis für ihren Inkognito-Ausflug ab. Nicht zuletzt erhofft sich der König vom Streifzug seiner Töchter ungefilterte Einsichten in die Stimmungslage im Volk, muss er doch bald eine Rede an die Nation halten. In gewisser Weise ist „A Royal Night Out“ das beschwingte Gegenstück zum Oscar-Gewinner „The King's Speech“. Hier wie dort umtreibt eine wichtige Rede den König, doch der Ton beider Filme ist, den historischen Umständen und der Erzählperspektive entsprechend, grundlegend anders. Julian Jarrold inszeniert die launige Tour durch London in der Tradition einer Screwball-Comedy mit viel Swing-Musik, einer Überbetonung des britischen Akzents und reichlich Verwicklungen. Zwischen dem herzlichen Chaos auf den Straßen handelt der Wohlfühlfilm letztlich von zwei Schwestern, die sich dieses eine Mal der Freiheit hingeben wollen, die ihnen das aristokratische Leben stets verwehrte, die endlich einmal aus einem starren Gesellschaftskorsett ausbrechen wollen; eine romantische Sehnsucht, die für Königskinder unerfüllt bleiben muss.
Weitere Vorstellungen folgen.
Nach dem Bestseller von Hape Kerkeling.
ICH BIN DANN MAL WEG – 92 min. - Ab 6 J.
Anfang des Jahrtausends befand sich der Entertainer Hape Kerkeling auf dem Höhepunkt des Ruhms, war erfolgreicher TV-Star, dazu über alle Maßen beliebt, aber trotz allem nicht wirklich zufrieden (!). Nach einem Hörsturz und der Entfernung der Gallenblase beschloss er, eine Auszeit zu nehmen und den legendären Jakobsweg zu wandern, um am Ende in Santiago de Compostela im besten Fall etwas zu finden, vielleicht sich Selbst, vielleicht eine Erkenntnis. Was er auf seiner gut fünfwöchigen Wanderung erlebte, schrieb er auf, der Rest ist deutsche Buchgeschichte: Millionen Leser, tausende Nachahmer, die dazu beitrugen, den Jakobsweg immer weiter von einer kontemplativen Selbstfindung zu entfernen und zu einem Spektakel der organisierten Sinnsuche zu machen. Im Buch ist diese Ironie immer wieder präsent, auch Julia von Heinz' Verfilmung deutet den Widerspruch an, in teils großen Gruppen den Jakobsweg zu wandern, des Abends in überfüllten Herbergen zu übernachten, täglich Stempel zu sammeln, um am Ende eine hübsche, goldgerahmte Urkunde in Empfang nehmen zu können. Die etwas tiefere Ebene des Buches, all jene Schmerzen, Zweifel, Selbstbefragungen Kerkelings, sie verkommen im Film oft zu zusammenhanglosen Poesiealbumsprüchen. Erkenntnisse gibt es dennoch, zwar nicht mit dem Vorschlaghammer, geht es doch um ganz normale Menschen, die über das Leben, den Tod und das Danach nachdenken, und dabei wandern, bis die Zehen glühen. Jeder hat sein Päckchen zu tragen, und jeden erwischt es anders. Es dauert eine ganze Weile, bis der Film nach eher holprigem Beginn zu sich selbst findet. Das Großartige an Devid Striesow ist, dass man sehr bald vergisst, dass er Hape Kerkeling sein soll. Was bleibt, ist ein beleibter, unsportlicher, kettenrauchender Entertainer, den sein selbstausbeuterischer Lebensstil von den Brettern haut. Mit der Idee, den Camino zu laufen. Durch Sonne, durch Regen, durch Fußschmerz und Kurzatmigkeit. Fazit: Großes Unterhaltungskino mit Humor, durchaus Tiefgang und viel Wärme.
Weitere Vorstellungen folgen.
Ein Weg und seine Geschichte. Menschen und Schicksale, Lebens- und Leidensgeschichten. Die Doku "zum Weg". Nochmals im Programm.
CAMINO DE SANTIAGO - Eine Reise auf dem Jakobsweg – 86 min. – Ab 0 J.
Ein Weg, tausend Schicksale. Lebens- und Leidensgeschichten, Familien und Aussteiger, Hoffnungsvolle und Verzweifelte: Der Jakobsweg lockt jedes Jahr unzählige Menschen auf eine Reise zu sich selbst. Einige suchen die Entspannung, andere das Abenteuer oder eine spirituelle Erfahrung. An einem bestimmten Punkt kreuzen sich die Wege dieser Menschen. Glückliche und tragische Lebensgeschichten treffen aufeinander und verschmelzen auf und mit dem Weg, der längst selbst zur Legende geworden ist. Dieser wurde erstmals 1047 urkundlich erwähnt und führt, wie ein Flusssystem, historische Pfade aus Portugal und Südspanien, vor allem aber vom Osten Europas her zum angeblichen Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela zusammen. Hier treffen unterschiedlichste Schicksale zusammen und Menschen, die verzweifelt sind, voller Hoffnung, Abenteuerlust oder am Wendepunkt ihres Lebens stehen. Aus der Schweiz kommt nun eine Doku, für die ein Filmteam um Jonas Frei und Manuel Schweizer im Fahrradsattel Impressionen sammelte. Entsprechend flüchtig sind die Begegnungen mit den Pilgern, die kurz das Warum und Wieso ihrer Reise erläutern dürfen. Es ist richtig, dass Begegnungen entlang des Jakobsweges unkompliziert verlaufen, Gespräche mit eben noch wildfremden Menschen oft sehr schnell eine erstaunliche Tiefe erreichen können, was im Film leider zu kurz kommt. Deutlich wird, dass bei vielen Pilgern der Weg das Ziel ist und der höchste Genuss sich dann einstellt, wenn man die Gedanken an das Leben und die Sorgen zuhause hinter sich und die Dinge hier einfach einmal auf sich zukommen lassen kann. Hinsichtlich ihrer Dramaturgie bleibt der Dokumentation fast nichts anderes übrig, als sich dem Weg als solchem unterzuordnen. Die Schweizer filmen dabei auch schon auf Abschnitten vor dem in den französischen Pyrenäen beginnenden St. Jean Pied-de-Port und dem auf spanischer Seite liegenden Kloster Roncevalles, dem Beginn des rund 800 Kilometer langen Camino Francés, der Hauptroute des Pilgerwegs, auf der man Königstädte wie Jaca, Pamplona, Estella, Burgos und Léon passiert. Der Film wirkt etwas gehetzt, was aber auch an der Fortbewegung auf dem Fahrrad liegen könnte. Gleichwohl: für Jakobsweg-Interessierte könnte der Film ein Ansporn sein, sich auf die Reise zu machen. Sie werden Erfahrungen machen, die sich für immer ins Gedächtnis und auch die Seele einbrennen werden. Intensiver, als es jeder Spiel- oder Dokumentarfilm zum Thema wird leisten können.
Weitere Vorstellungen folgen.

JOY – Alles außer gewöhnlich – 125 min. - Ab 12 J.
Von der alleinerziehenden Mutter zur Millionärin: Der neue Film des Independent-Regisseurs David O. Russell erzählt die über vier Generationen reichende Geschichte von Joy (Jennifer Lawrence), die ein Geschäftsimperium aufbaut und als Matriarchin leitet. In dem intensiven, hochemotionalen und sehr menschlichen Film - Verbündete werden zu Kontrahenten und Gegner zu Verbündeten - zeichnen Verrat, Vertrauensmissbrauch, der Verlust von Unschuld und verletzte Liebe Joys Lebensweg zum wahren Familienoberhaupt und zur Chefin ihres Unternehmens, mit dem sie sich in einer gnadenlosen Geschäftswelt behauptet. Die wahre Erfolgsstory einer starken Frau als warmherzige Tragikomödie mit Starbesetzung. 
Weitere Vorstellungen folgen.
WIE AUF ERDEN – 132 min. - Ab 6 J.
Vor zehn Jahren war „Wie im Himmel“ auch in Deutschland ein Überraschungshit. Fast 1,4 Millionen Zuschauer wollten den Feel-Good-Film über einen Chor in der schwedischen Provinz sehen. Hier ist die Fortsetzung. Lena soll in einer Dorfkirche selbst ein Chorevent leiten, und sie mischt das protestantische Establishment auf. Ihr Leben als alleinerziehende Mutter nach dem Tod ihres Geliebten Daniel trägt ihr in dem kleinen schwedischen Dorf manch abschätzigen Blick ein. Doch Lena lebt ihr Leben so wie es ihr passt, gegen alle Konventionen und oft ohne Rücksicht auf Verluste. Zehn Jahre ließ sich Autor und Regisseur Kay Pollak Zeit, lehnte es immer wieder ab, eine Fortsetzung zu drehen und kehrt nun doch wieder zu jenen Figuren zurück, die ihm einen Welterfolg, eine Oscar-Nominierung und zahlreiche Fans gebracht haben. Sehr vorsichtig geht er dabei zu Werke, betritt kein Neuland, sondern variiert Geschichte und vor allem Moral des Originals nur wenig: Die verbindende Kraft der Musik, die liebevolle Zeichnung von Außenseitern der Gesellschaft, die sich gegen Konformismus zur Wehr setzen und erfahren, dass Gemeinschaft dort entsteht, wo sich jede und jeder mit seinen Qualitäten einbringen darf und sich nicht dem fremden Willen eines sogenannten Leiters unterwerfen muss.
Weitere Vorstellungen folgen.
STILL THE WATER – 120 min. - Ab 6 J.
Das Thema Familie ist für Naomi Kawase ein existenzielles. Eigene Erlebnisse verarbeitete sie schon in ihren ersten Kurz- und Dokufilmen, wie auch die Symbiose zwischen Mensch und Natur, den Lebenszyklus zwischen den Generationen. Ihr neuester Film „Kirschblüten und rote Bohnen“ ist vor Tagen im Kino angelaufen, „Still the Water“ ist der Vorgänger: Auf einer idyllischen japanischen Insel leben die Menschen in Harmonie mit der Natur, schätzen und achten sie. Die beiden junge Protagonisten leiden, der in sich gekehrte Kaito kommt nicht über die Trennung seiner Eltern hinweg, seine Freundin Kyoko muss sich mit dem nahenden Tod der Mutter, einer Schamanin, auseinandersetzen. Der kontemplative Blick auf den Abschied für immer ist eine stille Meditation über sehr persönliche Themen, der Tod ist hier kein Schreckgespenst, sondern gehört zum nie endenden Kreislauf des Lebens. Wenn Kyoko und ihr Vater, Verwandte, Freunde und Musiker die Sterbende in ihren letzten Stunden begleiten, ist das auch eine tröstliche Überleitung zur möglichen Wiedergeburt. Ein feinfühlig inszeniertes Adieu, bei dem sich Trauer mit dem Glauben an die Zukunft der Heranwachsenden mischt. Die Handlung kreist um das Teenager-Paar, um die zärtliche Annäherung und die erste Liebe, und die emotionalen Widersprüchlichkeiten, um den schmerzhaften Prozess an der Schwelle zum Erwachsensein, den Umgang mit Liebe und Tod, um Stärke und Brüchigkeit des Menschen. Manchmal verliert sich das mit zahlreichen Szenen improvisierte Drama in Symbolträchtigkeit, dann wieder betören Bilder von flirrender Schönheit und von monumentaler Wucht. Die Perfektion durchbrechen immer wieder kleine Momente der Ruhe, des Atemholens und immenser Gefühle. Philosophie und Poesie, bei Naomi Kawase eine meisterhafte Allianz.
Nur noch kurze Zeit.

HEIDI – 111 min. – Ab 0 J.
Eine Buchvorlage von 1881, in der die Erwachsenen so oft danebenliegen, ist in diesem Sinn auch eine ungewöhnlich gute Geschichte fürs Heute. Das gelingt Alain Gsponer, mit gewaltigen Aufnahmen aus den Bündner Bergen, großartigen Schauspielern und einer Moral, die niemals ins Rührselige kippt: Du musst selbst entscheiden, ob du deinen Augen trauen willst! Das "Heidi"-Original wurde 1881 veröffentlicht, in dieser Zeit spielt auch die neue Verfilmung, die weder romantisiert noch schwarz-weiß malt. Heidis Paradies in den Bergen ist ein enges Tal, in dem die Menschen viel übereinander reden und selten über ihren Tellerrand blicken. Frankfurt ist die schrecklich vornehme Stadt, in der man Bedienstete nur in der dritten Person anspricht und aus der richtigen Art, den Löffel zu halten, eine Wissenschaft macht. Hier das gehobene Bürgertum des deutschen Kaiserreichs, das durch Wohlstand, Etikette und strengen Gehorsam fast schon perverse Ausmaße annimmt, dort das freiheitsliebende Mädchen, das in der Enge seines neuen Zuhauses zu ersticken droht. Wer hätte gedacht, dass man nach all den vielen Filmen und Zeichentrickserien die alte, wohlbekannte Geschichte von Heidi, Klara, dem Alm-Öhi und dem Geissen-Peter noch mal neu und frisch und herzerwärmend erzählen kann? Gsponer und dem bewährten Produzententeam um Jacob Claussen („Jenseits der Stille“, "Labyrinth des Schweigens") ist es gelungen! Mit einer sensationellen Kinderdarstellerin in der Titelrolle und Bruno Ganz als grantelndem Opa erzählen sie mit Herz, Witz, großer Ausstattung und tollen Kinobildern vom Waisenkind Heidi, das hin und her geschoben wird zwischen den Erwachsenen und sich dennoch nicht den neugierigen, liebevollen Blick auf die Welt verstellen läßt. Großes Kino für kleine und ebenso für große Menschen.
Weitere Vorstellungen folgen.
STREIF - ONE HELL OF A RIDE – 120 min. – Ab 6 J.
Seit 75 Jahren liegen, wie ein historischer Abriss belegt, bei den Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel Triumph und Tragödie nahe beieinander. Fünf Athleten, Aksel Lund Svindal, Max Franz, Hannes Reichelt, Erik Guay und Yuri Danilochkin, werden bei ihren Vorbereitungen zum schwierigsten aller Abfahrtsrennen über ein Jahr lang beobachtet. Zu Wort kommen außerdem die Organisatoren des Mega-Events vom Kitzbüheler Skiclub. Was macht die Streif so speziell und spektakulär? Dieser Frage geht Regisseur Gerald Salmina ("Mount St. Elias") in seiner spektakulären Doku nach. Im Mittelpunkt stehen die sensationellen Bilder, aufgenommen mit 14 Kameras, untermalt mit einem (zum Teil etwas zu) dramatischem Score. Manchmal meint man gar mit den Fahrern mitzufliegen, über die Mausefalle mit ihren 85 Prozent Gefälle oder im Zielschuss, bei dem Geschwindigkeiten von über 140 km/h erreicht werden. Wenn man das sieht, versteht man Doppel-Olympiasiegerin Rosi Mittermaier, die auf die Männer und ihr Kitzbühel "nie neidisch war". 
Letzte Vorstellung.
DER MARSIANER – Rettet Mark Watney! – 141 min. – Ab 12 J.
Nach einer abgebrochenen Marsmission wird der Astronaut und Botaniker Mark Watney (bestens aufgelegt: Matt Damon) in dieser Bestsellerverfilmung nach Andy Weir von seinem Team unter der Leitung von Captain Lewis (Jessica Chastain) totgeglaubt auf dem Planeten zurückgelassen. Doch er lebt. Für den Moment zumindest, denn ewig reicht die Verpflegung nicht, Kontakt zur NASA gibt es keinen, und selbst wenn, würde eine Rettungsmannschaft mindestens vier Jahre brauchen, um ihn von der Erde aus zu erreichen. Doch Watney ist erstens mit einem bemerkenswerten Überlebenswillen und zweitens mit reichlich Pragmatismus gesegnet, deswegen denkt er gar nicht daran, sich seinem Schicksal zu ergeben. »Der Marsianer« fokussiert sich nicht allein auf seinen Protagonisten, sondern erzählt, mit ebenso umfangreichem wie prominentem, auch von den Rettungsversuchen auf der Erde sowie seinen sich auf dem Rückweg befindenden Kollegen. Ganz abgesehen davon, dass es Ridley Scott nicht wie Alfonso Cuarón in »Gravity« um möglichst spektakuläre Bilder von der Einsamkeit im Weltall, sondern um den Alltag in der Marskargheit geht, die er nichtsdestotrotz in grandiosen, aber nie effekthascherischen Bildern von Stammkameramann Dariusz Wolski einfängt. Vor allem hat Scotts Film nicht die schwere Last des philosophisch-esoterischen, bedeutungsschwangeren Überbaus zu tragen, unter dem »Interstellar« ächzend lahmte. Stattdessen setzen Scott und Drehbuchautor Drew Goddard auf eine fast bodenständige Sci-Fi-Erzählung, die sie mit Spannung, unverkrampfter Komik und, ja, jeder Menge Discosongs durchsetzen. Das Ergebnis ist vielleicht nicht tiefschürfend und sicher nicht so wegweisend wie einst »Blade Runner« oder »Alien«. Aber eben immerhin die wohl überzeugendste und unterhaltsamste Großproduktion des Jahres. Und obendrein Scotts bester Film in mindestens diesem Jahrzehnt. (epd-film).
Letzte Vorstellungen.
BRIDGE OF SPIES – DER UNTERHÄNDLER – 142 min. – Ab 12 J.
Der zweifache Oscarpreisträger spielt den Versicherungsanwalt James B. Donovan, einen pflichtbewussten Familienvater, der die undankbare Aufgabe übernimmt, in den paranoiden 50er Jahren einen russischen Spion vor der Justiz der USA zu verteidigen. Da er seine Mission gewissenhaft zu erfüllen gedenkt, ist ihm zwar der Respekt seines Mandanten Rudolf Abel sicher, den Hass der durch die McCarthy-Ära verunsicherten Mehrheit besorgter US-Bürger bekommt er allerdings gratis mit dazu. Dennoch schafft es der findige Jurist, die drohende Todesstrafe in eine lange Haftstrafe umzuwandeln, mit dem Hinweis, der Gefangene könnte später einmal für einen möglichen Austausch von Spionen eine wichtige Rolle spielen. Schneller als gedacht wird  Donovans Vorhersage von der Realität eingeholt. Als der US-Pilot Francis Gary Powers bei einer Ausspäh-Mission vom sowjetischen Himmel gestürzt wird, steht es 1:1 zwischen den Großmächten und die Stunde des Anwalts hat geschlagen. Er soll mit den Russen und Vertretern der DDR über einen Gefangenenaustausch in Ost-Berlin verhandeln. Sein Status als Zivilist ermöglicht es beiden verfeindeten Parteien, ihr Gesicht zu wahren. Doch auch Vertreter der DDR wollen einen Platz am internationalen Verhandlungstisch ergattern und der junge US-amerikanische Student Frederic Pryor ist beim zeitgleich stattfindenden Bau der Berliner Mauer zur falschen Zeit am falschen Ort. Steven Spielberg liefert großes Hollywood-Kino der alten Schule. Im Zentrum steht ein grundsympathischer Versicherungsanwalt, der in einer heiklen Mission über sich hinaus wächst, weil er an seinen Prinzipien festhält. Ein Agenten- und Spionagethriller klassischer Machart, dem das Kunststück gelingt,  nie zu langweilen. Verantwortlich dafür sind vor allem der bedrohlich-unheilvolle Handlungsort Berlin, der detailgenau zum Leben erweckt wurde, sowie die messerscharfen Dialoge, die vor allem Tom Hanks mit Genuss und viel Zynismus zum Besten gibt. Spielberg bleibt seinem Hang zu Dreharbeiten an Originalschauplätzen (Glienicker Brücke, Flughafen Tempelhof) treu und das kommt dem Film zugute. Der Zuschauer fühlt sich auf diese Weise direkt ins Herz des Kalten Krieges versetzt und bekommt, wie Donovan, z.B. hautnah den Bau der Mauer mit und wird Zeuge der Unterdrückung unbescholtener Bürger sowie der Willkür durch die sowjetische Besatzungsmacht. All diese Erfahrungen und Erlebnisse machen jedoch etwas mit Donovan, einem eigentlich eher harmlosen, unspektakulären Anwalt und treusorgenden Familienvater und Ehemann. Er wird im Laufe des Films immer zynischer und sarkastischer, womöglich seine Art, mit dem Erlebten umzugehen. Ein anspruchsvoller politischer Thriller von herausragender Qualität.
Nur noch kurze Zeit.
DER STAAT GEGEN FRITZ BAUER – 105 min. – Ab 12 J.
Er war die Ausnahmeerscheinung der Nachkriegsjustiz: Fritz Bauer, hessischer Generalstaatsanwalt, der die Deutschen in einem Aufsehen erregenden Prozess mit der Barbarei in Auschwitz konfrontierte. In seiner Zunft stand er weithin alleine da. „Wenn ich mein Amtszimmer verlasse“,  sagte er im Freundeskreis, „betrete ich feindliches Ausland“. Denn die Mehrheit seiner Amtskollegen trug ihre Robe bereits im Zeichen des Hakenkreuzes. Eingebunden in braune Seilschaften, bemühten sie sich nach Kräften, die Verbrechen der Vergangenheit zu vertuschen. Ein halbes Jahrhundert nach seinem Tod erinnert jetzt Regisseur Lars Kraume an einen leider fast vergessenen Mann, der sich in der alten Bundesrepublik mit seinem Mut wenig Freunde machte. Er brachte die Verbrechen von Auschwitz fast im Alleingang vor Gericht. Kraumes Psychogramm eines Aufrechten in den 60er Jahren und einer Nation, die von ihrer Vergangenheit nichts wissen wollte, war längst überfällig, auch wenn "Im Labyrinth des Schweigens" schon viel aufgegriffen hat. Kraume konzentriert sich in seinem Film auf die Zeit der Suche nach Eichmann und seine Ergreifung. Es ist ein dunkler Verschwörungsthriller und ein Film über die dunklen Jahre des Wirtschaftswunders, als die Machthaber von einst schon wieder an der Macht waren. Kongenial beschwören Kraume und sein Team jene Atmosphäre herauf, die einen beschleicht, wenn man Bilder aus dieser Zeit sieht. Herausragend verkörpert der subtile Charakterdarsteller Burghart Klaußner diesen humanistischen Helden. Ein ungemein starker Film, der diesem mutigen Mann die verdiente Ehre erweist. Unbedingt sehenswert! Das nach ihm benannte Institut in Frankfurt am Main hat in diesem Jahr eine Wanderausstellung zu Leben und Werk auf die Beine gestellt. 
Nur noch kurze Zeit.

HIGHWAY TO HELLAS –  89 min. – Ab 6 J.
Regisseur Aron Lehmann inszeniert hier eine Komödie mit den besten Mitteln der Culture-Clash-Erzählkunst. Und damit es richtig schön clasht, braucht man wunderbar überzeichnete Stereotype. Christoph Maria Herbst spielt den krawattierten Fiesling, sprich Vertreter einer Münchner Bank, der auf die fiktive griechische Insel Paladiki reist, um dort die Sicherheiten für einen vor Jahren gewährten Kredit zu überprüfen. Und, wie zu erwarten, gibt es vor Ort einige Ungereimtheiten, die so gar nicht der deutschen Sorgfaltspflicht entsprechen. Die angegebenen Sicherheiten, ein Krankenhaus und ein Elektrizitätswerk, gibt es die überhaupt auf der kleinen Insel? Adam Bousdoukos, seit jeher Stammgast in den Filmen von Fatih Akin, wird hier zu einer Art Unterhändler des Bürgermeisters. Dem ungebetenen Gast aus Deutschland sollen ein paar Finten gelegt werden, damit der Schmu nicht so schnell auffliegt. Derweil versucht man mit Erfindungsreichtum allerorts, die Fassade für den deutschen Banker aufrechtzuerhalten. Die Komödie zur Griechenlandkrise, in der alle kräftig ihr Fett abkriegen. Und ein Märchen, das seinen Charme aus dem wachsenden Verständnis füreinander bezieht. Am Ende ist die Krise, die uns alle so in Rage bringt, weit, weit weg, genauso weit weg wie der smarte Herr Varoufakis, und Vicky Leandros singt "Was kann mir schon geschehn? Glaub mir, ich liebe das Leben ...", und was dann passiert, ist wirklich herzerwärmend.
Weitere Vorstellungen folgen.

PICKNICK MIT BÄREN – 104 min. – Ab 6 J.
Es gibt etliche Gründe, der Zivilisation zu entfliehen und die Einsamkeit der Wildnis zu suchen, von Trauma-Verarbeitung bis hin zu Abenteuer- und  Sinnsuche. Solche existenziellen Erfahrungen sind allemal guter Stoff für autobiografische Berichte und ihre anschließende Verfilmung. Grenzerfahrungen in der Einsamkeit sind gefragt, wenn auch für die meisten eher aus zweiter Hand. Nicht umsonst sicherte sich der engagierte Umweltaktivist Robert Redford bereits vor zehn Jahren die Rechte an Bill Brysons Bestseller um die Erlebnisse von zwei alten Jugendfreunden auf ihrem Wandertrip auf dem  langen und abenteuerlichen "Appalachian Trail“. Ursprünglich wollte die Leinwandikone  den Streifen mit seinem verstorbenen Freund Paul Newman drehen. Doch auch mit dem Haudegen und schlagfertigen Hollywood-Rebell Nick Nolte an seiner Seite gewinnt der Film an bärbeißigem Humor und dramatischer Tiefe. In seiner langen Karriere spielte der ehemalige Bauarbeiter und inzwischen ergraute Hüne ungestüme Raubeine, haltlose Charaktere, von Bewegungsdrang getriebene Wilde, nicht zur Ruhe kommende Drifter, Einzelgänger und Exzentriker. Auch privat erlebte der Golden Globes-Preisträger mit der tiefen, kratzigen Stimme Höhen und Tiefen. Es bleibt trotz allem erstaunlich, wie manchmal nahezu genial das Zusammenspiel zwischen den beiden funktioniert. Die Witze im Dialog sind nicht aufgesetzt, sondern entwickeln sich wie selbstverständlich aus den Charakteren und den komischen Situationen, in die sie geraten. Das Duo brilliert nicht nur in komischen Szenen, sondern verzichtet selbst auf dem noch unausgeloteten Terrain der Männerfreundschaft auf kumpelhaftes Schulterklopfen. Zudem beherrscht Freigeist Redford nach wie vor einen Minimalismus, der nie auf sichtbares Spielen setzt, sondern immer nur auf das Sein, auf Emotionen, die aus winzigen Gesten entstehen. Ein unterhaltsamer, waghalsiger Trip angereichert mit slapstickhafter Komik und phantastischen Landschaftsbildern, der den beiden Altmeistern die Gnade der Freundschaft eröffnet. Nur noch kurze Zeit.
ALLES STEHT KOPF –  94 min. – Ab 6 J.
Der neue Pixar-Hit spielt in der Gefühlswelt der 11jährigen Riley, aber er ist nicht nur etwas für Kinder. So mitreißend hat schon lange kein Film mehr über die Herausforderung des Lebens erzählt: Was zieht uns Zuschauer eigentlich immer wieder ins Kino? Klar, wir wollen Spaß haben. Aber dahinter steckt mehr: Wir wollen uns unserer selbst vergewissern, möchten anhand fiktiver Figuren mehr lernen über uns selbst. Nichts anderes sind sämtliche Filme und Serien, Romane und Zeitschriften zusammengenommen: Erzählungen über die Erfahrung, ein Mensch zu sein. Der neue Animationsfilm von Disney/Pixar ist nun wie die Summe aller dieser Erfahrungen: Ganz wörtlich stellt die Produktion die Fragen: Wie ticken wir Menschen? Was machen unsere Emotionen mit uns? Was passiert in unserem Inneren, wenn wir handeln, wie wir handeln? Und weil es sich eben um einen Animationsfilm handelt, einen rasend unterhaltsamen und irrwitzig komischen dazu, bekommen die Gefühle, die uns ständig begleiten und denen wir ausgeliefert sind, hier Körper! Die wahren Stars sind hier also die inneren Stimmen der Charaktere, die sich in eigenständige Figuren verwandeln. So macht die Geschichte unsichtbare Vorgänge sichtbar und schlägt daraus derartige erzählerische Funken, das Minuten nach Beginn des Films, bildlich gesprochen, der gesamte Kinosaal in Flammen steht. In der Welt von "Alles steht Kopf" steht hinter jeder Stirn eine "Raumschiff Enterprise"-mäßige Kommandobrücke, an der Gefühlskobolde sitzen, die - wörtlich genommen - die Knöpfe drücken. Kapitän in Rileys Kopf, sprich Kommandobrücke ist eindeutig Joy. Sie sorgt für die beständige gute Laune der Elfjährigen. Die anderen Gefühlskobolde Kummer, Angst, Wut und Ekel dürfen ganz selten mal ans Steuer. Das ändert sich allerdings drastisch, als Riley mit ihren Eltern wegen Papas neuem Job von Minnesota nach San Francisco umzieht. Joy glaubt, jetzt erst recht die Zügel in der Hand behalten zu müssen, damit Riley ihr neues Leben immer hübsch positiv sieht. Aber so einfach ist das nicht. Riley findet das neue Haus gruselig, so dass Angst die Kontrolle auf der Brücke übernimmt. Ekel tritt ins Rampenlicht, als Riley in der Pizzeria um die Ecke ernsthaft Brokkoli-Pizza angeboten wird. Wut reißt die Regler ganz nach oben, als Riley nach dem missratenen ersten Schultag mit ihrem Vater in Streit gerät. Und Schuld daran, dass sie vor der versammelten neuen Klasse in Tränen ausbricht, ist Kummer. Überhaupt: ständig bringt Kummer jetzt alles durcheinander. Jede eigentlich schöne Erinnerung, die sie berührt, verwandelt sich in eine traurige. – Eine simple Grundidee, und der beste und komplexeste Pixar-Film seit Jahren. Nur ein Drittel des Films spielt in der realen Welt, der überwiegende Teil in Rileys Psyche. Und die besteht aus bunten Kugeln, die Rileys Erinnerungen darstellen, Röhren, die diese transportieren, endlosen Regalreihen, in denen sie archiviert werden. Joy und Kummer geraten während einer gefährlichen Reise, mit der sie Rileys seelisches Gleichgewicht wieder herstellen wollen, in Rileys Unterbewusstsein, ihre Fantasie, ihre Traumfabrik. Und sie begegnen im Labyrinth ihres Gedächtnisses ihrem imaginären Freund Bing Bong, der dort seit Rileys Zeit als Kleinkind ein vergessenes Dasein fristet. Es sind diese Figuren und Bilder, die ganz direkt das Herz öffnen. Dieses Meisterstück lädt ein in ein magisches Bilderreich, dessen Einfallsreichtum staunen macht, und traut sich, eine Geschichte darüber zu erzählen, wie Menschen mit einer Welt umgehen, deren Anforderungen sie sich immer wieder aufs Neue stellen müssen und die von ihnen verlangt, sich beständig zu entwickeln, aber auch, wie lohnend, schwierig und schmerzhaft dieser Prozess ist. 
Nur noch kurze Zeit.
ButtStartseite