ButtStartseite

Der neue grosse Saal sagt hallo!Kinoansicht. S-Bahn Obertürkheim: 200m geradeaus und gleich links sehen Sie mich! Gastro

"UNSER FILMKLASSIKER!"
Letzte Vorstellung: Freitag, 29.April 20.15 Uhr.

Aufwändig digital restauriert! Der siebenfache Oscargewinner des Jahres 1973.
Robert Redford  Paul Newman     DER CLOU     Deutsche Fassung  125 min.
George Roy Hills Gaunerkomödie lässt den Esprit und das Flair des Chicagos der 30er Jahre, der damaligen Hochburg der Kriminalität, aufleben.
Bis zum überraschenden Ende ist THE STING bis heute einer der meistgefeierten Filme aller Zeiten.
Jetzt reservieren. Tel. 0711/9189640.  Ganz einfach: einfach aufsprechen.

VORANKÜNDIGUNG:
Zwei Filmbesessene, die an einem wahnwitzigen Vorhaben festhielten, nämlich einen Raddampfer über einen Hügel im Regenwald ziehen zu lassen.
Erinnern Sie sich?

Klaus Kinski und Claudia Cardinale in Werner Herzogs  FITZCARRALDO (1981 - 155 min. - Ab 12 J.)
An den Sonntagen  22.Mai / 29.Mai / 5.Juni  je 19.30 Uhr.

Jetzt reservieren. Tel. 0711/9189640.  Ganz einfach: einfach aufsprechen.

Unser Filmprogramm von Montag, 25.4. bis Mittwoch, 4.5.16.

KINOTHEK 1 Beginn DATUM KINOTHEK 2 Beginn
TSCHILLER: OFF DUTY 20.15 Mo 25.4. DAS BRANDNEUE TESTAMENT 20.15
ICH BIN DANN MAL WEG
BIRNENKUCHEN MIT LAVENDEL
18.15
20.30
Di 26.4. SUFFRAGETTE - TATEN STATT WORTE
NEU   THE HOMESMAN
18.15
20.30
MALALA - IHR RECHT AUF BILDUNG ***
ICH BIN DANN MAL WEG
BIRNENKUCHEN MIT LAVENDEL
16.15
18.15
20.30
Mi 27.4. MISTRESS AMERICA ***
SUFFRAGETTE - TATEN STATT WORTE
THE HOMESMAN
16.15
18.15
20.30
Sonderveranstaltung. Heute keine Vorstellungen. Do 28.4. Sonderveranstaltung. Heute keine Vorstellungen.
Filmklassiker:  DER CLOU (1973) 20.15 Fr 29.4. THE DANISH GIRL 20.15
NEU    KUNG FU PANDA 3
BIRNENKUCHEN MIT LAVENDEL

BIRNENKUCHEN MIT LAVENDEL
15.00
17.30
20.15
Sa 30.4. HILFE, ICH HAB MEINE LEHRERIN GESCHRUMPFT!
ICH BIN DANN MAL WEG
COLONIA DIGNIDAD - Es gibt kein Zurück **
15.00
17.30
20.15
KUNG FU PANDA 3
BIRNENKUCHEN MIT LAVENDEL
DAS BRANDNEUE TESTAMENT
15.00
17.30

20.15
So 1.5. HILFE, ICH HAB MEINE LEHRERIN GESCHRUMPFT! **
ICH BIN DANN MAL WEG *
THE HOMESMAN *
15.00
17.30
20.15
TSCHILLER: OFF DUTY *** 20.15 Mo 2.5. HAIL, CAESAR! ** 20.15
NEU   HUBERT von GOISERN: "Brenna ... !"
BIRNENKUCHEN MIT LAVENDEL
18.30
20.30
Di 3.5. WUNDER DER LEBENSKRAFT ...
NEU   GRÜSSE AUS FUKUSHIMA
18.30
20.30
KUNG FU PANDA 3
HUBERT von GOISERN: "Brenna tuat´s scho lang!"
BIRNENKUCHEN MIT LAVENDEL
16.30
18.30
20.30
Mi 4.5. SUFFRAGETTE - TATEN STATT WORTE **
WUNDER DER LEBENSKRAFT ... **
GRÜSSE AUS FUKUSHIMA
16.00
18.30
20.30
* NUR NOCH KURZE ZEIT  |   ** VORAUSSICHTLICH LETZTE VORSTELLUNG.  |    *** LETZTE VORSTELLUNG.   |   ALLE ANGABEN OHNE GEWÄHR!
Wie zeigen jeweils die deutsche Fassung (2D), wenn nicht anders angegeben.  |  OF=Originalfassung  | OmU=Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
 Weitere Spieltage der einzelnen Filme stehen noch nicht fest. Aktualisierung des Programms jeden Montag nachmittag bis zum Mittwoch der Folgewoche.
Wir erstellen unser Filmprogramm im 7-Tage-Rhythmus! Zu Ihrer Information: Filme laufen bei uns, aufgrund der Fülle an Filmen, die für uns interessant sind und bei
nur zwei Kinosälen, nicht täglich(!) innerhalb der Kinowoche (Donnerstag bis Mittwoch), sondern wir zeigen diese über Wochen hinweg immer wieder tageweise.
Wie lange Ihr Wunschfilm noch bei uns im Programm sein wird?  Im obigen Spielplan können Sie von weiteren Vorstellungen eines Films ausgehen, sofern dieser nicht mit einem Stern gekennzeichnet ist. Bei den unten folgenden Kurzinhalten zu den Filmen machen wir jeweils in weiss hinterlegter Schrift eine vorsichtige Einschätzung,
wie lange wir den jeweiligen Film noch zeigen werden. Alle diesbezüglichen Angaben sind ohne Gewähr.


BIRNENKUCHEN MIT LAVENDEL – 101 min. – Ab 0 J.
Wie ein Himmelskörper landet Pierre im Leben der gerade verwitweten Birnen- und Lavendelbäuerin Louise und ihrer beiden Kinder. Ein Mann im Jetzt und Hier, scheinbar ohne Vergangenheit und Zukunft. Auf dem Nachhauseweg knallt er ihr unvermittelt vor die Motorhaube und rennt erst mal verstört ins nächste Feld. Er wirkt verwirrt und seltsam aus der Zeit gefallen, sie nimmt ihn kurzerhand mit zu sich nach Hause, ins nahe gelegene provenzalische Landhaus. So nimmt eine romantische Komödie ihren Lauf, die gegen den Strich gebürstet ist, weil Liebe im klassischen Sinn für beide nahezu ausgeschlossen ist. Für Louise, weil sie um ­ihren gerade verstorbenen Mann trauert, und für Pierre, weil ihm als Autisten Gefühle und Berührungen fremd sind. Manchmal kann ein kleiner Unfall auch ein unverhoffter Glücksfall sein: Könnte es sein, dass ausgerechnet dieser sensible Eigenbrötler die Lösung für ihre Probleme kennt? Éric Besnards modernes Märchen entführt uns in eine Welt voller kleiner Wunder, es ist eine Begegnung mit dem Anderssein, die von der Schönheit der Unschuld erzählt und von der Stärke in der Zerbrechlichkeit. Eine unromantische und doch märchenhafte Begegnung einer trauernden Obstbäuerin und eines ­charmanten Autisten. 
Weitere Vorstellungen folgen.
GRÜSSE AUS FUKUSHIMA -  104 min. - Ab 12 J.
Die junge Deutsche Marie (Rosalie Thomass) ist eine, die auszieht, das Fürchten zu lernen. Auf der Flucht vor ihren zerplatzten Lebensträumen und dem Verlust ihrer großen Liebe reist sie für die Organisation „Clowns4Help“ in die Präfektur Fukushima. Zusammen mit dem Clown Moshe will sie den überlebenden Opfern der Katastrophe von 2011 ein wenig Freude bringen, Schweres leichter machen. Eine Aufgabe, für die Marie, das muss sie sich schon bald eingestehen, überhaupt nicht geeignet ist. Doch bevor sie erneut davon läuft, beschließt sie, ausgerechnet bei der störrischen alten Satomi (Kaori Momoi) zu bleiben, der letzten Geisha Fukushimas, die auf eigene Faust in ihr zerstörtes Haus in der Sperrzone zurückziehen will. Zwei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, die aber beide, jede auf ihre Art, in der Vergangenheit gefangen sind und lernen müssen, sich von ihren Schuldgefühlen und der Last ihrer Erinnerungen zu befreien. Wie schon bei ihrem „Kirschblüten - Hanami“ spielt Doris Dörries neuer Film im ostasiatischen Inselstaat. Eine anrührende Seelenreparatur in eindrucksvollem Schwarzweiß im Sperrgebiet der verstrahlten Zone nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima. In einem Katastrophenfilm der etwas anderen Art macht sie zugleich Aspekte der japanischen Kultur einer feministischen Lesart zugänglich. Unversehens rückt die Geschichte Satomis in den Vordergrund, zurückhaltend gespielt von der Kurosawa-Schauspielerin Kaori Momoi. Mit ihrem neuen Kinofilm ist es der Ausnahmeregisseurin und -autorin einmal mehr gelungen, eine universell-poetische Geschichte vom Leben und Loslassen zu erzählen.
Weitere Vorstellungen folgen.

HUBERT VON GOISERN – „Brenna tuat´s scho lang“ - 95 min. - Ab 6 J.
Der wahre Sound des Alpenraums liegt fernab von Musikantenstadl und Volkstümelei: Mit seiner systemkritischen Protesthymne „Brenna tuat´s guat“ traf Alpinrocker Hubert von Goisern in Zeiten von Gier und Finanzkrise den Nerv und landete seinen Nummer-Eins-Hit. Regisseur Marcus H. Rosenmüller setzt dem Globetrotter aus dem Salzkammergut und seinem Alpenrock zwischen Poesie und Provokation ein filmisches Denkmal.  Gerade über den Menschen von Goisern ist nur wenig bekannt. Im Laufe der Jahre konnte er sich durch seine politischen Texte, sein soziales Engagement und die von seinen mehrjährigen Aufenthalten in Afrika, Kanada und auf den Philippinen beeinflusste Musik eine treue Fangemeinde im gesamten deutschsprachigen Raum aufbauen. In dieser Doku widmet sich Rosenmüller der bewegten Karriere des Musikers, der auch Filmsoundtracks komponiert, ein bisschen geschauspielert und zwei Mode-Kollektionen entworfen hat.
Nur für kurze Zeit!

Tommy Lee Jones, Hilary Swank   THE HOMESMAN – 122 min. – Ab 12 J.
Nebraska, Mitte des 19. Jahrhunderts. Mary Bee Cuddy (Hilary Swank) lebt allein in den endlosen Weiten der kargen Landschaft des Mittleren Westens. Der Kampf gegen die unerbittliche Natur und die Einsamkeit im freudlosen Alltag ist nicht zuletzt für die Frauen der Pioniere hart. Ihr wird die verantwortungsvolle Aufgabe übertragen, drei Frauen, die den Strapazen in der dünn besiedelten Landschaft nicht mehr gewachsen sind und an der Sprachlosigkeit ihrer Männer innerlich psychisch zerbrachen, zurück in die Zivilisation zur nächstgrößeren Stadt zu bringen. Als sie auf den verschlossenen Outlaw George Briggs (Tommy Lee Jones) trifft,  nutzt sie die Gelegenheit, seine Hilfe auf ihrer Odyssee in den Osten in Anspruch zu nehmen, gleichsam um ihn, den Deserteur, nüchtern vor dem Lynchmord durch die Nachbarn zu retten. Tommy Lee Jones zweite Regiearbeit ist ein schnörkellos und kraftvoll inszenierter Western. Hilary Swank erinnert mit ihrer herben und feinfühligen Selbstsicherheit an Hollywoods eigenwillige letzte Herrscherin und Heroine Katharine Hepburn. Aber auch der 67jährige Jones beweist erneut sein Talent, in wiederkehrenden Rückblenden schildert sein kraftvolles Road-Movie das Schicksal überforderter Pioniersfrauen. Ein hochspannender und gefühlvoller Klasse-Western über menschliche Grenzerfahrungen und die dunklen Seiten des amerikanischen Traums abseits üblicher Erzählweisen.
Weitere Vorstellungen folgen. Nur noch kurze Zeit.
MISTRESS AMERICA – 84 min. – Ab 6 J.
Immer mehr entwickelt sich Noah Baumbach zu einem neuen Woody Allen, durch den Einfluss seiner Muse Greta Gerwig (Frances Ha), die inzwischen seine Lebensgefährtin ist, aber zu einem, den nicht die Befindlichkeiten neurotischer New Yorker Männer interessieren, sondern die Befindlichkeiten neurotischer New Yorker Frauen. Die Komödie erzählt mit großer Zärtlichkeit von einer New Yorker Lebenskünstlerin und all ihrer wunderbaren Widersprüchlichkeit. Die Ego-Zweifel, die die Menschen hier plagen, sind gleichzeitig Leid und Vergnügen, sie machen die Menschen erst zu Menschen, zu solchen, die sich gerne Gedanken um sich selbst machen. Sie sind klug, liebevoll und liebenswert und stehen immer kurz vor einem Zusammenbruch. Ein pointierter, fein beobachteter Film über Lebensträume von jungen und nicht mehr ganz so jungen Menschen.
Letzte Vorstellung.

Til Schweiger in  TSCHILLER: OFF DUTY – 140 min. – Ab 12 J.
Eines muss man Schauspieler und Filmemacher Til Schweiger lassen: Stolze 29 Jahre nach dem letzten Kino-„Tatort: Zabou“ mit Kult-Kommissar Horst Schimanski (Götz George) hat er die Traditionsmarke wieder auf die große Leinwand gebracht! Doch von einem klassischen „Tatort“ bleibt unter dem Strich nicht viel übrig: Christian Alvarts „Tatort“ ist ganz auf seinen Star zugeschnitten und näher dran an Bond, Bourne und als an typischen Sonntagabendkrimis. Der Actionthriller funktioniert auch ohne Vorwissen der Fernsehvorläufer: Schweiger spielt Kriminalhauptkommissar Nick Tschiller, der in seinem persönlichsten Fall auf eine brisante Odyssee durch halb Europa geht. Ein mitreißendes und sehr persönliches Leinwandabenteuer, das den Zuschauer mit starken Emotionen, humorvollen Brüchen und viel Action in den Bann zieht. 
Letzte Vorstellungen.
HAIL, CAESAR! - 106 min. - Ab 6 J.
Es war die beste aller Zeiten, es war die schlechteste aller Zeiten: Die Coen-Brüder glorifizieren das Filmemachen im Hollywood der 50er Jahre mit all seinen skandalösen, eitlen und mythischen Seiten. Eddie Mannix ist ein mit allen Wassern gewaschener Fixer. Als aus dem Hintergrund agierender PR-Agent sorgt er dafür, dass sich die ‘Extravaganzen’ der Stars nicht zu medialen Skandalen auswachsen, sondern höchstens als Zeitungsenten herausstellen. Als am Set der prestigeträchtigen Hollywood-Produktion „Hail, Caesar!“, angesiedelt im alten Rom, der Hauptdarsteller Baird Whitlock spurlos verschwindet, wird Mannix damit beauftragt, alle negative Presse von der Produktion fernzuhalten. Doch die Eitelkeiten der beteiligten Stars, Sternchen und Filmemacher stellen ihn vor eine Aufgabe, die ihn unweigerlich an seine Grenzen und die des Wahnsinns führen. Das Großartige an Joel und Ethan Coen ist, dass die US-Regisseure sich einen Dreck um die sonst so fein gewogenen, durchanalysierten Erwartungen scheren. Und dass Hollywood sie lässt! Das macht die nerdigen Brüder, berühmt für ihren Übermut, ihre Intelligenz und ihre Neigung zu abseitigen Einfällen, herrlich unberechenbar. Der Mikrokosmos Filmstudio als grandiose Nummernrevue, ein Käfig voller närrischer Schauspielkünstler, kommunistischer Drehbuchschreiber und kunstferner Geldgeber, die irgendwo in ihren Palästen über Besetzungen und Starkarrieren entscheiden. Die Coens garen Hollywood in ihrer stilvollen Showbiz-Satire genüsslich in seinem eigenen Sud. Nicht ihr bestes Werk, aber viele köstliche Szenen sorgen für kurzweilige Komödienunterhaltung voller Herz, Witz und Charme. 
Letzte Vorstellungen.
THE DANISH GIRL - 120 min. - Ab 6 J.
Zuerst ist es nur ein Spiel: Als Gerda (Alicia Vikander) ihren Mann (Eddie Red­mayne) bittet, ihr für einen kurzen Moment in Seidenstrümpfen Modell zu stehen, ahnen die beiden Künstler nicht, dass er schon bald den unbändigen Wunsch entwickeln wird, als Frau zu leben. Der Däne Einar Wegener war einer der ersten Menschen, die sich im Jahr 1930 einer geschlechtsangleichenden Operation unterzogen haben. "The Danish Girl" schildert nicht nur die Nöte des im falschen Körper geborenen Malers. In zarten, malerischen Bildern entsteht das Porträt einer bedingungslosen Liebe. Mutig verkörpert Eddie Redmayne in dem subtilen Melodram die Transgender-Ikone Lili Elbe. Nach dem Oscar für seine Darstellung des ALS-kranken Astrophysikers Stephen Hawking in „Die Entdeckung der Unendlichkeit“ meistert der Brite erneut körperliche Veränderungen. Grandios taucht "The Kings Speech"-Regisseur Tom Hooper die feinfühlige Tragödie ins sanfte Licht eleganter Jugendstil-Dekors. Unabhängig vom Phänomen Transgender ist dies auch das spannende Bild einer bewegten Epoche und eine Biographie, die bis heute so wichtig wie relevant ist. Denn mit ihrem Mut, ihrer inneren Stimme zu folgen und ihre wahre Identität zu leben, inspiriert uns Lili Elbe bis in die Gegenwart hinein, ein Plädoyer für Individualismus und Selbstverwirklichung gegen alle Widerstände, in einer von uniformen Regeln bestimmten Gesellschaft.
Voraussichtlich letzte Vorstellungen.
MALALA - Ihr Recht auf Bildung - 89 min. - Ab 6 J.
Die 15jährige Malala führt kein gewöhnliches Leben. Schon früh beschließt die junge Pakistanerin, sich für eine bessere und gleichberechtigtere Zukunft in ihrer Heimat einzusetzen, mit teils erschreckenden Folgen. Mit 11 Jahren beginnt sie auf einem Blog der BBC zu schreiben. Unter einem Decknamen beschreibt sie Erlebnisse und Erfahrungen unter der Herrschaft der Taliban. Diese hatten 2007 Mädchenschulen zerstört und gegnerische Pakistani getötet. Auch mussten die Mädchen unter dem Einfluss der Terrororganisation große Beschneidungen ihrer Bürgerrechte hinnehmen. So durften sie nicht singen, nicht tanzen, nicht die Schule besuchen und ohne Verschleierung keine öffentlichen Räume betreten. Als im Jahr 2008 ein Journalist der BBC eine pakistanische Privatschule aufsucht, beginnt Malalas Geschichte. Der Blog, der durch diese Begegnung mit der britischen Presse entsteht, erfreut sich binnen kürzester Zeit großer Popularität. Im Rahmen des „Internationalen Kinder-Friedenspreises 2011“ wird ihr Pseudonym, unter dem sie für die BBC schreibt, aufgedeckt, was mit dazu führt, dass die Taliban sie ein Jahr später während eines Schulausfluges attackieren. Wie durch ein Wunder überlebt die zu diesem Zeitpunkt 15-jährige und sieht sich darin bestärkt, ihre Mission weiterzuverfolgen. Ein bewegender Dokumentarfilm über die Kinderrechtsaktivistin Malala Yousafzai, die als jüngster Mensch mit einem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde.
Letzte Vorstellung.
COLONIA DIGNIDAD - ES GIBT KEIN ZURÜCK - 110 min. - Ab 16 J.
Gefangen im Folterlager einer deutschen Terrorsekte auf chilenischem Boden: Oscar-Preisträger Florian Gallenberger wagt sich an das hierzulande arg vernachlässigte Genre des Polit-Thrillers. Mit internationaler Starbesetzung von Daniel Brühl über Emma Watson bis Michael Nyquist erzählt er von einem düsteren Kapitel der jüngeren Geschichte. Im Chile der 70er Jahre führt die Sekte des perfiden Predigers Paul Schäfer ein Schreckensregime in der „Colonia Dignidad“. Man kungelt mit Diktator Pinochet, erhält diskrete Unterstützung deutscher Diplomaten. Als der junge Fotograf Daniel in das Lager verschleppt wird, tritt seine Freundin der Sekte bei, um ihn zu befreien. Der Film verbindet Spannung mit politischem Anspruch und wird zur ­universellen Metapher über Machtmissbrauch und Unterwerfung. Ein deutscher Genrefilm, der ebenso authentisch wie beklemmend ist. Von besonderer Brisanz erweist sich die damalige Rolle der deutschen Botschaft in Santiago, zu der die Sekte offensichtlich beste Beziehungen unterhielt. Bis heute unterliegen die Akten der Geheimhaltung, was nach diesem Film für Diskussionen sorgen dürfte, für einen Polit-Thriller wäre das die höchste Ehre! 
Voraussichtlich letzte Vorstellungen.
SUFFRAGETTE – TATEN STATT WORTE - 106 min. - Ab 12 J.
Sie wollten wählen, und wurden verlacht: Fast achtzig Jahre lang forderten britische Frauen das Wahlrecht, ohne Erfolg. Die sogenannten „Suffragetten“ waren teilweise gezwungen, in den Untergrund zu gehen und ein gefährliches Katz- und Maus-Spiel mit dem immer brutaler zugreifenden Staat zu führen. Es waren größtenteils Arbeiterfrauen, die feststellen mussten, dass friedliche Proteste keinen Erfolg brachten. In ihrer Radikalisierung riskierten sie alles zu verlieren, ihre Jobs, ihr Heim, ihre Kinder und ihr Leben. Das spannende Periodenstück setzt der in Geschichtsbüchern immer noch ausgeblendeten Suffragetten-Bewegung ein würdiges filmisches Denkmal. Fesselnd wie ein Thriller erzählt Regisseurin Sarah Gavrons leidenschaftlich von den mutigen Pionierinnen in diesem Bürgerkrieg der Geschlechter. Nicht zuletzt durch die oscarreife Leistung der neuen englischen Kinokönigin Carey Mulligan trifft das aufwühlende Historiendrama auch heute den Nerv der Zeit.
 Voraussichtlich letzte Vorstellungen.
WUNDER DER LEBENSKRAFT – EINE REISE ZUR HEILUNG DER SEELE - 93 min. - Ab 6 J.
In China trägt sie den Namen Chi, in Japan Ki und in Indien Prana. Gemein ist allen die dem Menschen innewohnende, unsichtbare Energie. Fehlt einem diese Kraft, macht sich das in allen Bereichen des Lebens bemerkbar. Man wird anfällig für Krankheiten, fühlt sich erschöpft und kann keinen hohen Belastungen standhalten. Die Doku des Regisseurs Stephan Petrowitsch beschäftigt sich mit den Methoden in verschiedenen Ländern, die genau das verhindern und für mehr Vitalität sorgen sollen. Dafür werden die kulturell unterschiedlichen Übungen eingefangen, die angeblich die Lebensqualität steigern und das wahre Potenzial des Menschen entfalten können. Der Film geht der unsichtbaren Ur-Energie auf den Grund, die den Menschen ins Leben bringt und durch die Herausforderungen des Alltags begleitet. Menschen in unterschiedlichen Regionen der Welt versuchen, mit verschiedenen Methoden, jene Lebenskraft zu steigern, um innerhalb kurzer Zeit das volle menschliche Potential zu verwirklichen und so ein glücklicheres Dasein zu führen. Und wie schnell sich die Lebenskraft bei jedem Einzelnen steigern lässt gibt dem Regisseur Stephan Petrowitsch Hoffnung.
Nur noch kurze Zeit.

Paul Newman, Robert Redford  DER CLOU (Filmklassiker von 1973, deutsche Fassung) - 125 min. - Ab 6 J.
Als die beiden Trickbetrüger Johnny Hooker und Luther Coleman einen Passanten um einige tausend Dollar erleichtern, ahnen sie nicht, was sie damit angerichtet haben. Der Bestohlene war ein Geldbote des Gangsterbosses Doyle Lonnegan, und der versteht überhaupt keinen Spaß. Als Luther von Lonnegans Schergen ermordet wird, muss Johnny sich in Chicago in Sicherheit bringen. Gemeinsam mit der Trickbetrüger-Legende Henry Gondorff bereitet er einen großen Rache-Schlag gegen Lonnegan vor. Doch nicht nur die Polizei scheint ihnen auf den Fersen zu sein, sondern auch Lonnegans eiskalte Killer. George Roy Hills Gaunerkomödie lässt den Esprit und das Flair des Chicagos der 30er Jahre, der damaligen Hochburg der Kriminalität, aufleben. Rasant und clever bis zum überraschenden Ende ist „The Sting“ bis heute einer der meistgefeierten Filme aller Zeiten und war mit sieben Oscars der Abräumer des Jahres 1973.
Letzte Vorstellung am Freitag, 29.4. um 20.15 Uhr.

DAS BRANDNEUE TESTAMENT - 115 min. - Ab 12 J.
Éa lebt mit Vater und Mutter in Brüssel, und sie findet alles ätzend. Der wichtigste Grund: Ihr Papa „ist Gott“, allerdings kein gütiger, älterer Herr mit einem gepflegten Vollbart, wie man meinen könnte, sondern ein miesepetriger, schlampiger Kerl, der den ganzen Tag im Bademantel am PC hockt, mit sadistischem Grinsen Katastrophen und Kriege anzuzetteln versucht und die Menschheit mit immer neuen Geboten triezt. Ea haut von Zuhause ab, sammelt eigene Apostelinnen und Apostel um sich und beginnt damit, ein neues Neues Testament zu schreiben. Alle sind Loser oder sonst irgendwie gescheiterte Existenzen, die unter Éas sanfter Anleitung lernen, sich selbst und damit auch alle anderen zu mögen. Doch vorher will sie Gott richtig fertigmachen, sie knackt Papas PC und schickt per SMS allen Menschen ihren Todeszeitpunkt. Die Folgen sind ebenso unerwartet wie interessant. Wer jetzt denkt, dass sich das durchgeknallt anhört, liegt vollkommen richtig. Hier kommt eine absolut originelle und hochgradige, geradezu gottvoll komische Geschichte, die auf einer ganz klaren Ansage beruht: Am Anfang schuf Gott Himmel, Erde und Brüssel. Das ist die Vorgabe für eine furiose Reise durch die Welt des christlichen Glaubens, so trifft Regisseur Jaco Van Dormael bei aller Respektlosigkeit und trotz gelegentlich hocherfreulicher Albernheit ziemlich gut den Kern des Christentums und damit auch jeder anderen Religion. Die Botschaft lautet: Ja, es ist möglich, dass wir alle einander achten, lieben und verstehen. Hier ist es die Bekanntgabe des Todeszeitpunkts, die dafür sorgt, dass die Menschen ihre Feindseligkeiten beenden und stattdessen beginnen, ihre Träume zu leben. Ein echter Kino-Leckerbissen, proppenvoll mit unfassbar guten Gags, innovativen Ideen, virtuosen optischen Einfällen mit verblüffenden Special Effects und eine durchaus anspruchsvolle Thematik, die nicht nur äußerst amüsant ist, sondern auch für endlosen Gesprächsstoff nach dem Kinobesuch sorgt. Dabei schwebt über allem nichts weniger als die Frage nach dem Sinn des Lebens, die seltsamerweise erst dann eine neue Drehung bekommt, wenn die Endlichkeit der menschlichen Existenz nicht mehr wegzudiskutieren ist. Sanft und zugleich nachdrücklich erinnert uns der Film daran, keine Zeit zu verlieren. 
 Nur noch kurze Zeit.

Nach dem Bestseller von Hape Kerkeling  ICH BIN DANN MAL WEG – 92 min. - Ab 6 J.
Anfang des Jahrtausends befand sich der Entertainer Hape Kerkeling auf dem Höhepunkt des Ruhms, war erfolgreicher TV-Star, dazu über alle Maßen beliebt, aber trotz allem nicht wirklich zufrieden (!). Nach einem Hörsturz und der Entfernung der Gallenblase beschloss er, eine Auszeit zu nehmen und den legendären Jakobsweg zu wandern, um am Ende in Santiago de Compostela im besten Fall etwas zu finden, vielleicht sich Selbst, vielleicht eine Erkenntnis. Was er auf seiner gut fünfwöchigen Wanderung erlebte, schrieb er auf, der Rest ist deutsche Buchgeschichte: Millionen Leser, tausende Nachahmer, die dazu beitrugen, den Jakobsweg immer weiter von einer kontemplativen Selbstfindung zu entfernen und zu einem Spektakel der organisierten Sinnsuche zu machen. Im Buch ist diese Ironie immer wieder präsent, auch Julia von Heinz' Verfilmung deutet den Widerspruch an, in teils großen Gruppen den Jakobsweg zu wandern, des Abends in überfüllten Herbergen zu übernachten, täglich Stempel zu sammeln, um am Ende eine hübsche, goldgerahmte Urkunde in Empfang nehmen zu können. Die etwas tiefere Ebene des Buches, all jene Schmerzen, Zweifel, Selbstbefragungen Kerkelings, sie verkommen im Film oft zu zusammenhanglosen Poesiealbumsprüchen. Erkenntnisse gibt es dennoch, zwar nicht mit dem Vorschlaghammer, geht es doch um ganz normale Menschen, die über das Leben, den Tod und das Danach nachdenken, und dabei wandern, bis die Zehen glühen. Jeder hat sein Päckchen zu tragen, und jeden erwischt es anders. Es dauert eine ganze Weile, bis der Film nach eher holprigem Beginn zu sich selbst findet. Das Großartige an Devid Striesow ist, dass man sehr bald vergisst, dass er Hape Kerkeling sein soll. Was bleibt, ist ein beleibter, unsportlicher, kettenrauchender Entertainer, den sein selbstausbeuterischer Lebensstil von den Brettern haut. Mit der Idee, den Camino zu laufen. Durch Sonne, durch Regen, durch Fußschmerz und Kurzatmigkeit. Fazit: Großes Unterhaltungskino mit Humor, durchaus Tiefgang und viel Wärme. 
Nur noch kurze Zeit.

KUNG FU PANDA 3 -  95 min. - Ab 0 J.
Wenn ein Hollywood-Studio einen großen, sündhaft teuren Animationsfilm produziert, nimmt es normalerweise zuallererst die US-Kids in Visier. Doch die Märkte außerhalb von Nordamerika werden immer wichtiger und so kommt nun mit DreamWorks‘ Animations-Action-Komödie einer der ersten Big-Budget-Filme aus der Traumfabrik, der nicht primär für die USA und Kanada konzipiert wurde, sondern für China. So ist nicht nur die Handlung des Sequels im Reich der Mitte angesiedelt (wo Kung Fu bekanntlich ein Nationalsport ist), sondern es wurde zu einem Drittel auch dort hergestellt, mit der Hilfe von chinesischen Co-Produzenten. Dabei macht Regisseurin Jennifer Yuh keine Experimente, sondern serviert einfach noch mehr rasant-sympathische Panda-Action und atemberaubende Animationen. Auch in Teil 3 muss der tollpatschige Drachenkämpfer Po einen furchteinflößenden Gegner zur Strecke bringen. Dabei helfen ihm nicht nur die Furiosen Fünf, sondern ein ganzes Dorf voller Pandas, die als Martial-Arts-Krieger keine allzu glückliche Figur machen. Ein großer, unterhaltsamer Spaß!
Voraussichtlich nur für drei Vorstellungen!
HILFE, ICH HAB MEINE LEHRERIN GESCHRUMPFT! - 101 min. - Ab 0 J.
Wenn du schon mal von Erwachsenen ausgeschimpft wurdest, dann hast du dich vielleicht auch schon so klein und hilflos gefühlt, als wärst du bloß 15 cm groß. Wie toll wäre es da, wenn man mal die Rollen vertauschen und die Erwachsenen locker in die Tasche stecken könnte! Felix stellt sich die Direktorin seiner Schule winzig klein vor. Und siehe da: Seine Vorstellung wird Wirklichkeit! Mit ihren jetzt 15 Zentimetern passt die geschrumpfte Mathelehrerin prima als Spicker ins Schulmäppchen! Sven Unterwald Jr. ist quasi der deutsche Regisseur-Garant für erfolgreiche Komödien. Seine Filme «7 Zwerge - Männer allein im Wald» und «Ottos Eleven» waren erfolgreiche Kassenschlager. In seinem nun an die jüngere Generation gerichteten Familienabenteuer, nach dem erfolgreichen Buch von Sabine Ludwig, vermittelt sein Film mit Freundschaft, Treue und Verlässlichkeit auch Werte, die zudem noch wunderbar vermittelt werden.
Voraussichtlich letzte Vorstellungen.

ButtStartseite