Voranzeige.
Die Original-Tonfassung von „Vier Fäuste …“ von 1971! Die kennen Sie nicht!
Das legendäre Duo Terence Hill / Bud Spencer mit ihren zwei besten (Western-)Komödien, die ihren internationalen Ruhm begründeten! Zum Wiederentdecken: DIE RECHTE UND DIE LINKE HAND DES TEUFELS (Lo chiamavano Trinità. 1970. 113 min.) und VIER FÄUSTE FÜR EIN HALLELUJA (Continuavano a chiamarlo Trinità. 1971. 125 min.) sind für viele die beiden besten Filme des schlagkräftigen Duos.
Trinità 1 war der erste ernsthafte Versuch, dem ernsten und immer brutaler werdenden Italo-Western Ende der 1960er Jahre Humor einzutrichtern. Damit traf Drehbuchautor und Regisseur Enzo Barboni den Nerv der Zeit, wenngleich auch viele Produzenten im Vorfeld von der Idee nicht angetan waren. Dann aber liess sich Italo Zingarelli von der damals revolutionären Idee der Westernkomödie überzeugen.
Nicht gleich stürzte sich das Publikum auf den ersten „Trinità“, der Erfolg kam langsam, erst der im wahrsten Sinne des Wortes durchschlagende Erfolg von „Vier Fäuste …“ mit über 12 Millionen Zuschauern allein in Deutschland befeuerte die Wiedereinsätze des ersten Teils mit wiederholten und langen Kino-Laufzeiten.
Die Synchronsprecher Hartmut Reck und Wolfgang Hess liehen über Jahrzehnte kongenial ihre markanten Stimmen namhaften Schauspielstars, so auch dem Duo „Hill/Spencer“. Buch und Dialogregie lagen in der Hand von Horst Sommer. Thomas Danneberg (Hill) und Arnold Marquis (Spencer) folgten als Sprecher in späteren Hill/Spencer-Komödien.
Wurde die erste der beiden Westernparodien in ihrer Originaltonfassung belassen, so ist es vermutlich dem immensen Erfolg und Potential von 'Vier Fäuste ...' zuzuschreiben, dass der Film 1982 wiederaufgeführt wurde, nun angekündigt als „neu synchronisiert“, als „Comedy-Fassung“ (Rainer Brandt Berlin). Der Film versammelte nochmals über 1 Million Kinobesucher vor den Leinwänden, doch die Meinungen waren kontrovers.
So wurden Dialoge eingebaut, wo im Original gar keine Dialoge vorhanden waren, und umgekehrt. Kritiker sprechen bis heute von „verhunzt“, von 'Schnodder-Fassung', einer Verarsche und Verfälschung, in der Kalauer fast auf jedem Meter Film zum Besten gegeben werden und die Logik (des Humors) doch arg auf der Strecke bleibt. Sprüche sind zu hören auch in Totalrückeneinstellung der Schauspieler, oder wenn diese gar nicht zu sehen sind. Verbal-Grimassiererei sekundengleich, der Situation oft völlig unangemessen, nur um noch eins witzig draufzugeben. Die grosse Schule der Komödie heisst eben behutsam-bedacht statt ständiges (verbales) overacting. Gerade im Unaufdringlichen, im Dezenten, in den feinen Nuancen, auch im situationsbezogenen Wortwitz („Das hast Du nicht umsonst getan!“ – „Doch! Das kostet Dich keinen Cent!“) lag letztlich ein Geheimnis des Erfolgs von „Vier Fäuste …“. Sehen Sie die sprachinhaltlich korrekte Original-Tonfassung von 1971! Sehen Sie die besten beiden Komödien des unsterblichen Duos, mit der sie ihre Weltkarriere starteten!